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Stephen Rea
Biographie
© Warner Bros. Pictures
| Geboren am | 31.10.1946 | in | Belfast, Nordirland | Autor | Kathrin Lang |
|---|
„Ich wollte niemals nur irgendein Kerl auf irgendeiner Liste sein.“ (Stephen Rea)
Stephen Rea wurde 1946 in Belfast geboren. Seine Karriere als Schauspieler begann auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Bereits in seiner Jugend trat Rea auf zahlreichen irischen Bühnen auf und später reiste er nach England, um auch dort das Publikum von seinem Talent zu überzeugen. 1980 gründete Stephen Rea, zusammen mit dem Bühnenautor Brian Friel, die Field-Day-Theatre-Company und inszenierte von nun an die Theaterstücke selbst. Dieses Gebiet lag ihm jedoch nicht sonderlich gut, was der Ire auch bald bemerkte und sich wieder voll und ganz auf die Schauspielerei konzentrierte.
Erste Fernsehrollen übernahm Stephen Rea bereits während seiner Zeit am Theater. Von 1964 bis 1979 war er regelmäßig in verschiedenen TV-Serien zu sehen. Sein Kinodebüt feierte er 1970 mit einer sehr kleinen Rolle in dem Horrorstreifen "Der Todesschrei der Hexen". Das nächste Mal war er erst wieder 1982 auf unseren Leinwänden zu sehen. In diesem Jahr übernahm er eine der Hauptrollen er in dem Drama „Straßen der Angst“. In dieser Produktion arbeitete Stephen Rea erstmals mit dem Regisseur Neil Jordan zusammen, was sich in den nächsten Jahren noch weitere fünf Mal wiederholen sollte. Das Highlight dieser Zusammenarbeit stellt für Rea der Streifen „The Crying Game“ dar, welcher 1992 in unseren Kinos zu sehen war und für den er auch prompt mit einer OSCAR-Nominierung als bester Hauptdarsteller belohnt wurde. Aber auch der sehr bekannte Horrorstreifen „Interview mit einem Vampir“ (1994), in dem Rea neben Hollywoodstar Brad Pitt zu bewundern war, brachte ihm den gewünschten Erfolg ein und ließ ihn auf der Karriereleiter ein paar Stufen weiter nach oben steigen.
Das nächste Mal machte Stephen Rea erst wieder 1997 auf sich aufmerksam. In diesem Jahr war er bei der Entstehung des Drehbuchs für den Thriller „Das letzte Attentat“ beteiligt und belegte außerdem auch eine der Hauptrollen. Nach einigen ziemlich ereignislosen Jahren, war er 2004 neben Ryan Phillippe und Piper Perabo in „The I Inside“ in unseren Videotheken vertreten und 2006 in dem Frühjahrs-Blockbuster „V wie Vendetta“. 2007 übernahm er eine Nebenrolle in dem Thriller "The Reaping". 2010 spielte Rea erneut eine Rolle in einem Film von Erfolgsregisseur Neil Jordan. In dem Drama „Ondine – Das Mädchen aus dem Meer“ war er in einer Nebenrolle zu sehen.
Filmographie Stephen Rea
- 1964: Crossroads (TV-Serie)
- 1967: Sanctuary (TV-Serie)
- 1969: Z Cars (TV-Serie)
- 1970: Der Todesschrei der Hexen
- 1970: Task Force Police (TV-Serie)
- 1972: The Moonstone (TV-Serie)
- 1974: Thriller (TV-Serie)
- 1975: Days of Hope (TV-Serie)
- 1975: I Didn't Know You Cared (TV-Serie)
- 1977: BBC2 Play of the Week (TV-Serie)
- 1978: On a Paving Stone Mounted (TV-Serie)
- 1978: Play of the Month (TV-Serie)
- 1978: The Professionals (TV-Serie)
- 1978: BBC2 Playhouse (TV-Serie)
- 1979: Play for Today (TV-Serie)
- 1982: Straße der Angst
- 1982: Joyce in June (TV)
- 1983: Loose Connections
- 1984: Minder (TV-Serie)
- 1984: Shergar (TV)
- 1984: Zeit der Wölfe
- 1984: The House (TV)
- 1985: Four Days in July (TV)
- 1985: The Doctor and the Devils
- 1986: Boon (TV-Serie)
- 1987: Lost Belongings (TV-Serie)
- 1989: Endgame by Samuel Beckett (TV)
- 1989: Nobody Here But Us Chickens (TV)
- 1990: Das süße Leben
- 1990: Not with a Bang (TV-Serie)
- 1991: Saint Oscar (TV)
- 1992: The Crying Game
- 1993: Saturday Night Live (TV-Serie)
- 1993: Bad Behaviour
- 1993: Hedda Gabler (TV)
- 1993: Performance (TV-Serie)
- 1994: Angie
- 1994: Prêt-à-porter
- 1994: Interview mit einem Vampir
- 1994: Princess Caraboo
- 1995: All Men Are Mortal
- 1995: Der Teufel und die tiefe blaue See
- 1995: Citizen X (TV)
- 1995: Shadow of a Gunman (TV)
- 1995: Divine Magic: The Witch Hunt (TV) (nur Stimme)
- 1996: Divine Magic: The World of the Supernatural - Messengers of the Gods (TV)
- 1996: Das Versprechen des Jahrhunderts (TV)
- 1996: Michael Collins
- 1996: The Last of the High Kings
- 1996: Trojan Eddie
- 1997: Das letzte Attentat
- (auch Idee)
- 1997: Cypher
- 1997: Fever Pitch
- 1997: Hacks
- 1997: Der Schlächterbursche
- 1998: Still Crazy
- 1998: This Is My Father
- 1999: Das Mädchen und der Fotograf
- 1999: Jenseits der Träume
- 1999: Das Ende einer Affäre
- 1999: The Life Before This
- 2000: The King´s Wake (nur Stimme)
- 2001: Armadillo (TV)
- 2001: On the Edge
- 2001: Snow in August (TV)
- 2001: The Musketeer
- 2001: Horrible Histories (TV-Serie)
- 2002: Copenhagen (TV)
- 2002: Evelyn
- 2002: Fear Dot Com
- 2003: Bloom
- 2004: The I Inside
- 2004: Control - Du darfst nicht töten
- 2004: Fluent Dysphasia
- 2004: Proud
- 2004: Romeo and Me
- 2004: The Good Shepherd
- 2004: The Halo Effect
- 2005: Breakfast on Pluto
- 2005: River Queen
- 2005: Ein Haus in Irland
- 2006: Celebration (TV)
- 2006: V wie Vendetta
- 2006: Sisters - Tödliche Schwestern
- 2006: Sixty Six - Eine fast wahre Geschichte
- 2007: Until Death
- 2007: The Reaping - Die Boten der Apokalypse
- 2007: Stuck
- 2008: Kisses
- 2008: Ten Days to War (TV-Serie)
- 2008: Heidi 4 Paws (nur Stimme)
- 2008: The Heavy
- 2008: Devil's Mercy
- 2009: Espion(s)
- 2009: Nothing Personal
- 2009: Law & Order: New York (TV-Serie)
- 2010: Ondine - Das Mädchen aus dem Meer
- 2010: The Heavy - Der letzte Job
- 2010: Chaos (TV)
- 2011: Roadkill (TV)
- 2011: Blackthorn
- 2012: Underworld: Awakening
Filmpreise
OSCAR Nominierungen:
1992: Bester Hauptdarsteller: The Crying Game