Christian Ulmen

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Biographie

Christian Ulmen © NFP

Geboren am 22.9.1975 in Neuwied am Rhein, Rheinland-Pfalz, Deutschland Autor Melanie Frommholz

„Ich bin eher der Typ für schmalen Cord" (Christian Ulmen im Spiegel Online Interview am 24.06.2008)
Der Sohn eines Stadtplaners und einer Friseurin wollte schon immer „etwas mit Fernsehen“ machen. Nach dem Abitur landete Christian Ulmen zunächst beim Radio, arbeitete für Sender wie Radio Hamburg oder Radio 107. 1992 brachte ihm seine journalistische Arbeit den Junior-Reporter-Preis ein. Es folgte der Wechsel zum Fernsehen. Ulmen moderierte ein Jahr auf RTL die Sendung „Disney & Co.“ bevor ihm beim Musiksender MTV der endgültige Durchbruch als Moderator und Komiker gelang. Was Christian Ulmen hier an Comedy entwickelte war neu und sicherte ihm dauerhafte Aufmerksamkeit. 2003 zeigte der Comedian dann, dass er nicht nur in eine Schublade passt. Mit „Verschwende deine Jugend“ gab er sein Leinwanddebüt und überzeugte im selben Jahr mit „Herr Lehmann“ auch die Kritiker von seinem Talent als ernsthafter Schauspieler. Die Rolle des Herrn Lehmann brachte Christian Ulmen den Bayrischen Filmpreis als Bester Darsteller und neue Angebote für weitere Kinoprojekte. 2005 konnten wir den Mimen an der Seite von Alexandra Maria Lara in der Doris Dörrie-Verfilmung „Der Fischer und seine Frau“ erneut auf unseren Leinwänden bewundern. 2006 überzeugte der Wahlberliner in „Elementarteilchen“ als beziehungsgestörter Wissenschaftler und empfahl sich damit einmal mehr als Charakterdarsteller. Mittlerweile zweifelte niemand mehr an Ulmens Wandlung vom Moderator zum ernstzunehmenden Schauspieler. Von 2007 bis 2008 spielte er in der TV-Serie „"Dr. Psycho - Die Bösen, die Bullen, meine Frau und ich“ und erhielt für seine Serienarbeit den Adolf Grimme-Preis.

2009 spielte Christian Ulmen die Hauptrolle in der Jan Weiler Buchverfilmung „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ und war in "Männerherzen" erfolgreich mit an Bord. 2010 machte dann „Jerry Cotton“ den Anfang. Außerdem am Start: die Komödien „Hochzeitspolka" und „Vater Morgana". 2011 hieß es dann „Männerherzen... und die ganz ganz große Liebe“. 2012 kam das Spielfilm/Doku-Projekt „Jonas" in unsere Kinos.

Neben seiner Kinoarbeit ist Christian weiterhin vielseitig aktiv. Er macht nach wie vor Radio. Und auch lesen können wir Herrn Ulmen. Für verschiedene Zeitschriften lieferte er bereits Kolumnen. 2009 erschien sein Buch „Für Uwe“. Seit 2010 ist er auch als Regisseur und Produzent von "Stuckrad Late Night“ wieder verstärkt hinter der Kamera beschäftigt.


Filmographie Christian Ulmen