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Bérénice Bejo
Biographie
© Delphi Filmverleih
| Geboren am | 7.7.1976 | in | Buenos Aires, Argentinien | Autor | Melanie Frommholz |
|---|
„(…) Ich wusste fast intuitiv, dass es die Charaktere und die Bilder eher noch stärker macht, wenn man sie nicht hört. Das würde die Figuren noch größer machen. Deshalb hatte ich überhaupt keine Angst davor. Inzwischen machen mir umgekehrt die Mikros Angst. Man legt so sehr alles in die Worte.“ (Bérénice Bejo über ihre Rolle in „The Artist“)
Dem Gesicht von Bérénice Bejo könnten wir in Zukunft öfter auf der Leinwand begegnen. Die Tochter des argentinischen Filmemachers Miguel Bejo kam mit drei Jahren nach Frankreich, wo sie im Alter von 17 Jahren für den Kurzfilm „Pain perdu“ das erste Mal vor der Kamera stand. Es folgten weitere Rollen und 1997 für die Fernsehserie „Un et un font six“ ein erster Part in einem größeren Projekt. Bérénice Bejo drehte fleißig weiter und erhielt 2001 am Set des Blockbusters „Ritter aus Leidenschaft“ die Chance auch einmal internationale Filmluft zu schnuppern. Bereits im Jahr 2000 war sie für ihre Leistung in „Meilleur espoir féminin“ als vielversprechende Darstellerin für einen César normiert worden und in ihrer Heimat Frankreich damit weiter auf Erfolgskurs. 2006 drehte sie mit Jean Dujardin den Streifen „OSS 117 - Der Spion, der sich liebte“. Hier war sie in der weiblichen Hauptrolle zu sehen. Regie führte Michel Hazanavicius, mit dem die Schauspielerin zusammen ist. Ein Dreiergespann, das gut funktionierte und sich 2011 für das ambitionierte Schwarz-Weiß-Projekt „The Artist“ wieder zusammengetan hatte. Der Film, der das Schicksal zweiter Menschen vor dem Hintergrund der Stummfilm-Ära erzählt, gefiel nicht nur auf den Festivals sondern auch der Jury der Golden Globes. Als Peppy Miller bezauberte Bérénice Bejo hier die Menschen und konnte eine Nominierung als beste Nebendarstellerin für sich verbuchen. Auf dem Fuße folgte dann auch eine Nominierung bei den OSCARS in der gleichen Kategorie. Wir sind gespannt, was wir noch von der Schauspielerin zu sehen bekommen und halten die Augen offen.
Bérénice Bejo ist mit dem Filmemacher Michel Hazanavicius liiert. Das Paar hat zwei Kinder.
Filmographie Bérénice Bejo
- 1993: Pain perdu
- 1996: Histoires d'hommes (TV)
- 1996: Les soeurs Hamlet
- 1996: Die Liebe neu erfinden (TV-Serie)
- 1997: Julie Lescaut (TV-Serie)
- 1997: Le juge est une femme (TV-Serie)
- 1997: Un et un font six (TV-Serie)
- 1999: Sapajou contre Sapajou
- 1999: Les redoutables (TV-Serie)
- 2000: Passionnément
- 2000: Die Gefangene
- 2000: Meilleur espoir féminin
- 2000: Sauvetage (TV-Serie)
- 2001: Ritter aus Leidenschaft
- 2002: Une petite fée
- 2002: Comme un avion
- 2002: Vertiges (TV-Serie)
- 2002: 24 heures de la vie d'une femme
- 2003: Jeux de plage
- 2003: Sem Ela
- 2003: Dans le rouge du couchant
- 2003: Mosaik eines Mordes
- 2004: Le grand rôle
- 2004: Ciao bambino
- 2004: Sans douleur
- 2005: Cavalcade
- 2006: OSS 117 - Der Spion, der sich liebte
- 2006: Nuages (TV)
- 2007: 13 m²
- 2007: La maison
- 2008: Was Liebe heißt (TV)
- 2008: Le courrier du parc
- 2008: Modern Love
- 2008: Bouquet final
- 2009: La pomme d'Adam
- 2010: Prey - Vom Jäger zur Beute
- 2012: The Artist
- 2012: Populaire
- 2013: Au bonheur des ogres
Filmpreise
Golden Globe Nominierungen:
2011: Beste Nebendarstellerin: The Artist
OSCAR Nominierungen:
2011: Beste Nebendarstellerin: The Artist

