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Albert Brooks
Albert Lawrence Einstein
Biographie
© Universum Film
| Geboren am | 22.7.1947 | in | Beverly Hills, Kalifornien, USA | Autor | Thomas Ays |
|---|
"Ein Drehbuchautor in Hollywood ist in etwa so, wie ein Eunuch bei einer Orgie zu sein. Schlecht, aber immerhin darf der Eunuch noch zusehen."
Albert Brooks wurde 1947 als, so unglaublich es auch klingt, Albert Lawrence Einstein in Beverly Hills, in Kalifornien geboren. Auf die spätere Frage, warum er denn seinen Namen von "Einstein" in "Brooks" geändert habe, antwortete er: "Muss ich dazu wirklich was sagen?!"
Das Schauspieltalent wurde Albert Brooks schon in die Wiege gelegt. Seine Mutter Thelma Leeds war Sängerin und Schauspielerin und sein Vater Harry Parke ging als Comedian Parkyakarkus in die amerikanische Geschichte ein. Er starb, da war Albert gerade 11 Jahre alt, an einem Herzinfarkt. Dies geschah nach einer Laudatio. Er schaffte es aber noch, seinen Auftritt zu beenden, was seinen Sohn sehr beeindruckte: "Das interessante war, wie er es zu Ende brachte. Er hätte mitten auf der Bühne sterben können. Er hätte auf dem Weg hinter die Bühne sterben können. Aber er tat es nicht. Er brachte es zu Ende. Und er war so gut wie er es immer war in seinem Leben."
"Wenn ich sterbe und im ersten oder zweiten Satz meines Nachrufs kommt das Wort 'Tanga' vor, habe ich es vermasselt."
Zum Film kam Albert Brooks 1969, als er in der TV-Serie "Marcus Welby, M.D." sein Debüt feierte. Ursprünglich wollte er an der Carnegie Tech in Pittsburgh studieren, brach jedoch alles ab und konzentrierte sich doch eher auf die Comedy. Die Wurzeln seines Vaters waren stark in Albert. Nach einigen TV-Serien war er auch in der TV-Show "Saturday Night Live" zu sehen, für die er später auch Sketche schrieb und auf dem Regiestuhl saß - das erste Mal übrigens. 1976 inszenierte und schrieb er den TV-Film "The Famous Comedians School" und spielte 1976 in "Taxi Driver" neben Robert De Niro und Jodie Foster.
Nach einer Nebenrolle in "Schütze Benjamin" mit Goldie Hawn und weiteren Regie-Projekten, agierte er in "Nachrichtenfieber - Broadcast News" neben William Hurt und Holly Hunter derart großartig, dass er zum ersten (und bisher einzigen Male) für einen OSCAR in der Kategorie "Bester Nebendarsteller" nominiert wurde. 1991 inszenierte und schrieb Brooks den Film "Rendezvous im Jenseits", in dem er auch gleichzeitig die Hauptrolle spielte. Anschließend wurde es ruhiger um den Schauspieler. Zwar war er in Filmen wie "Out of Sight" und "Die Muse" zu sehen, die eindrucksvollen Rollen blieben aber weitestgehend aus. Albert konzentrierte sich auch immer mehr auf Synchronrollen wie in "Findet Nemo" oder der TV-Serie "Die Simpsons", in der er immer wieder als Gast-Stimme zu hören war. Erst Ende Januar 2012 war er neben Ryan Gosling in "Drive" in einer größeren Nebenrolle zu sehen. Hierfür gab es Ende 2011 auch gleich eine Nominierung als bester Nebendarsteller bei den Golden Globes - die erste überhaupt!
Seit 1997 ist Albert Brooks mit Kimberly Shlain verheiratet. Die beiden haben zwei Kinder: Jacob Eli (*1998) und Claire Elizabeth (*2000).
Filmographie Albert Brooks
- 1969: Marcus Welby, M.D. (TV-Serie)
- 1969: Hot Wheels (TV-Serie)
- 1970: The Odd Couple (TV-Serie)
- 1971: Love, American Style (TV-Serie)
- 1972: The New Dick Van Dyke Show (TV-Serie)
- 1975: Saturday Night Live (TV-Serie) (auch Regie, Drehbuch)
- 1976: The Famous Comedians School (TV) (nur Regie, Drehbuch, Schnitt)
- 1976: Taxi Driver
- 1979: Real Life (auch Regie, Drehbuch)
- 1980: Schütze Benjamin
- 1981: Modern Romance (auch Regie, Drehbuch)
- 1983: Twilight Zone: The Movie
- 1983: Zeit der Zärtlichkeit
- (nur Stimme)
- 1984: Unfaithfully Yours
- 1985: Lost in America (auch Regie, Drehbuch)
- 1987: Nachrichtenfieber - Broadcast News
- 1989: Die Simpsons (TV-Serie) - Staffel 1
- (nur Stimme)
- 1991: Rendezvous im Jenseits
- (auch Regie, Drehbuch)
- 1993: Die Simpsons (TV-Serie) - Staffel 5
- (nur Stimme)
- 1994: Geht's hier nach Hollywood?
- 1994: Der Scout (auch Drehbuch)
- 1996: Die Simpsons (TV-Serie) - Staffel 8
- (nur Stimme)
- 1996: Mother (auch Regie, Drehbuch)
- 1997: Critical Care
- 1998: Dr. Dolittle
- (nur Stimme)
- 1998: Out of Sight
- 1999: Die Muse
- (auch Regie, Drehbuch)
- 2001: My First Mister
- 2003: Ein ungleiches Paar
- 2003: Findet Nemo
- (nur Stimme)
- 2005: Looking for Comedy in the Muslim World (auch Regie, Drehbuch)
- 2005: Die Simpsons (TV-Serie) - Staffel 16
- (nur Stimme)
- 2007: Die Simpsons - Der Film
- (nur Stimme)
- 2008: Weeds - Kleine Deals unter Nachbarn (TV-Serie)
- 2011: Die Simpsons (TV-Serie) - Staffel 22
- (nur Stimme)
- 2011: Drive
- 2012: This Is 40
Filmpreise
Golden Globe Nominierungen:
2011: Bester Nebendarsteller: Drive
OSCAR-Nominierungen:
1987: Bester Nebendarsteller: Nachrichtenfieber - Broadcast News



