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Rooney Mara
Patricia Rooney Mara
Biographie
© Sony Pictures
| Geboren am | 17.4.1985 | in | Bedford, New York, USA | Autor | Stefanie Rufle |
|---|
Bisher ist die amerikanische Schauspielerin Rooney Mara ein eher unbeschriebenes Blatt, was sich allerdings bald schon ändern könnte. Seitdem bekannt wurde, dass die Mimin eine bisexuelle, punkige und computerhackende Superheldin spielen würde, ist sie unversehens in den Blickpunkt des Interesses geraten. Die Rede ist von Lisbeth Salander, die Mara in David Finchers Remake des schwedischen Thrillers „Verblendung“ spielt. Obwohl schnell klar wurde, dass Rooney Mara in „Verblendung“ (2012) nicht an die Leistung von Noomi Rapace, die im schwedischen Original die Hauptrolle spielte, heranreicht, hat sie ihre Sache doch sehr gut und vor allem überzeugend gemacht.
Die am 17. April 1985 in Bedford, New York, geborene Patricia Rooney Mara stammt aus einer beinahe legendären Familie. Ihr Urgroßvater Tim Mara war Gründer der New York Giants, Urgroßvater Art Rooney gründete die Pittsburgh Steelers. Rooneys Vater Christopher Mara ist Scout für die New York Giants. Zusammen mit ihren drei Geschwistern Daniel, Conor und Kate, die ebenfalls Schauspielerin geworden ist, und Mutter Kathleen wuchs Rooney in New York auf, wo sie die High School besuchte. Anschließend reiste sie im Rahmen eines Lernprogramms nach Ecuador, Peru und Bolivien und engagiert sich seither für die Wohltätigkeitsorganisation „Faces of Kibera“, deren Mitbegründerin sie ist. Rooney studierte an der New York University Psychologie und machte 2010 ihren Abschluss.
Bereits 2005 hatte sie eine erste kleine Rolle in „Düstere Legenden“ (2005), worauf Gastrollen in Fernsehserien wie „Law & Order: New York“, „Emergency Room – Die Notaufnahme“ oder „The Cleaner“ folgten. 2009 war sie in den Dramen „Dare“ (2009) und „The Winning Season“ (2009) zu sehen, die beide ihre Premiere auf dem Sundance Film Festival 2009 feierten. Im selben Jahr folgten „Youth in Revolt“ (2009) und „Tanner Hall“ (2009), und durch ihren Auftritt im Horrorstreifen „A Nightmare on Elm Street“ (2010) erreichte Mara größere Bekanntheit. Im selben Jahr stand sie für David Finchers „The Social Network“ (2010) vor der Kamera, was bestimmt mit ein Grund dafür war, dass sie sich beim Casting für die Rolle der Lisbeth Salander gegen Kolleginnen wie Scarlett Johansson, Natalie Portman, Ellen Page und Emma Watson durchsetzen konnte. Für diese Rolle ließ sich die Mimin beide Brustwarzen piercen, doch das allein genügt offensichtlich nicht, die Wucht und kaum zu fesselnde Aggressivität von Noomi Rapace Darstellung zu erreichen. Die Latte lag jedenfalls für Fans der schwedischen Verfilmung ziemlich hoch, was es sowohl für Rooney Mara, als auch für ihre Kollegen Daniel Craig, der den Mikael Blomqvist spielt und Robin Wright als Millennium-Chefredakteurin Erika Berger nicht unbedingt leicht machte. Am Ende zeigte sich dann, dass es "Verblendung" (2012) nicht schaffte, an das schwedische Original der Thriller-Adaption von Stieg Larsson heranzureichen. Nichtsdestotrotz wurde Rooney Mara für ihre überzeugende Darstellung der Lisbeth Salander sowohl für den Golden Globe als auch für den OSCAR nominiert.
Filmographie Rooney Mara
- 2005: Düstere Legenden
- 2006: Law & Order: New York (TV-Serie)
- 2007: Women's Murder Club (TV-Serie)
- 2008: Dream Boy
- 2008: The Cleaner (TV-Serie)
- 2009: The Winning Season
- 2009: Dare - Hab' keine Angst. Tu's einfach!
- 2009: Emergency Room (TV-Serie) - Staffel 15
- 2009: Friends (With Benefits)
- 2009: Youth in Revolt
- 2009: Die Mädchen von Tanner Hall
- 2010: A Nightmare on Elm Street
- 2010: The Social Network
- 2012: Verblendung (2012)
- 2013: Lawless
- 2013: The Bitter Pill
Filmpreise
Golden Globe Nominierungen:
2011: Beste Schauspielerin - Drama: Verblendung
OSCAR Nominierungen:
2011: Beste Hauptdarstellerin: Verblendung



