Brad Pitt

William Bradley Pitt

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Biographie

Brad Pitt © Warner Bros Pictures

Geboren am 18.12.1963 in Shawnee, Oklahoma, USA Autor Thomas Ays

„Ruhm ist eine Schlampe!“
Wer kennt ihn nicht? Die Frauen, die hechelnd Brad Pitt hinterher sabbern, sind zahlreich, doch auch männliche Kinogänger sehen den smarten Hollywoodstar gern auf der Leinwand, das liegt vor allem an dem breiten Spektrum von Pitts Rollenwahl. Brad Pitt ist beides: Frauenschwarm und Männer-Kult-Typ. Diese Kombination ist selbst für Hollywood-Verhältnisse selten.

„Ich gehöre zu denen, die wegen ihrer Genetik gehasst werden. Das ist die Wahrheit.“
William Bradley Pitt kam 1963 in Shawnee, im US-Bundesstaat Oklahoma zur Welt. 1982 schloss er die Kickapoo High School erfolgreich ab. Bereits fünf Jahre später sah man den schon unverschämt gut aussehenden Amerikaner im Fernsehen. Allerdings waren seine Auftritte meist so klein, das er nicht einmal namentlich genannt wurde. Ein Umstand, der im Zusammenhang mit dem heutigen Brad Pitt unglaublich klingt. In seinem ersten Kinofilm spielte Pitt dann 1989 in „Glücklich vereint“. Ein Jahr später erregte er mit dem Frauen-Kultfilm „Thelma & Louise“ in einem Kurzauftritt derart Aufmerksamkeit, dass man diesen Film durchaus als seinen Durchbruch betiteln darf. Danach ging es nämlich nur noch in eine Richtung: Nach oben.
1994 sah man den blonden Sunnyboy dann in „Interview mit einem Vampir“, neben Tom Cruise und Kirsten Dunst, im selben Jahr verzauberte er vorwiegend weibliche Kinogänger in dem Drama „Legenden der Leidenschaft“. Spätestens mit diesem emotionalen Film hatte Pitt die weiblichen Kinogängerinnen auf seiner smarten Seite.
Die Schublade, in der er nun steckte, passte Brad Pitt jedoch überhaupt nicht. Ihm war klar, dass er auch die männlichen Fans brauchte. Die stellte er mehr als zufrieden, als er neben Morgan Freeman in dem Kult-Thriller „Sieben“ in die internationalen Kinos krachte und sich somit auch die Testosteron-Garde schnappte. Das blieb auch mit „12 Monkeys“, neben Bruce Willis so. Brad Pitt schaffte das Unmögliche und beeindruckte Frauen und Männer gleichermaßen.
Nach dem großartigen „Sleepers“ und „Vertrauter Feind“, neben Harrison Ford, glänzte er in dem Drama „Sieben Jahre in Tibet“, wofür er viel internationales Lob einheimste. Für diesen Film erhielt er übrigens für China Einreiseverbot von der dortigen Regierung. 1998 befriedigte er nicht nur Claire Forlani in dem Kassenschlager „Rendezvous mit Joe Black“, sondern wieder viele Frauen vor der Leinwand. Ein Jahr später punktete er wieder bei den Jungs: „Fight Club“ zählt vollkommen zu Recht noch heute zu den Brad-Pitt-Kinohighlights.
Nach dem eher unbeliebten „Snatch - Schweine und Diamanten“ und dem Flop „The Mexican“, neben Julia Roberts, kam er neben Robert Redford in „Spy Game“ in die Kinos. 2001 folgte das erste Projekt mit seinem guten Freund George Clooney. „Ocean’s Eleven“ wurde erneut ein Hit, dem noch zwei weitere Teile folgten: „Ocean’s Twelve“ 2004 und „Ocean’s 13“ 2007.
2004 kam er in dem Wolfgang Petersen-Monumentalstreifen „Troja“ als Achilles in die internationalen Kinos und punktete erneut mit seinem Aussehen und seiner unglaublichen Ausdruckskraft. Ein Jahr später krachte er mit der Actionkomödie „Mr. & Mrs. Smith“ in die internationalen Kinos und stellte wieder einmal sein lustiges Potential unter Beweis.
Ein Jahr später zeigte er in „Babel“, dass auch kleine, feine Filme seine Beachtung finden. Hier lockten die beiden großen Namen Brad Pitt & Cate Blanchett die Zuschauer in die Kinos, die Stars waren jedoch die unbekannten Schauspieler.
2007 kam er mit dem Film „Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford“ und 2008 mit der Komödie „Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?“, erneut neben Clooney, in die internationalen Kinos. 2009 folgte der optisch großartig inszenierte „Der seltsame Fall des Benjamin Button“. Der Film brachte Brad seine erste Nominierung als Bester Hauptdarsteller für einen OSCAR ein. Eine Nominierung bei den Golden Globes als Bester Schauspieler in der Kategorie Drama hatte er zuvor ebenfalls erhalten.
„Inglorious Basterds”, ein Film von Quentin Tarantino, in dem Brad Pitt die Hauptrolle spielte, folgte ebenfalls 2009. Im Juni 2011 folgte "The Tree of Life" von Terrence Malick, für den er eine Nominierung bei den OSCARs erhielt, da er den Film mitproduzierte. Zwei weitere Nominierungen erhielt er für "Die Kunst zu gewinnen - Moneyball", den er ebenfalls mitproduzierte und in dem er die Hauptrolle spielte. Viele weitere Filme sind in der Mache. Wir freuen uns darauf!

Nach diversen Beziehungen, unter anderem mit Juliette Lewis und Gwyneth Paltrow, heiratete er 2000 die „Friends“-Darstellerin Jennifer Aniston. Fünf Jahre später dann das überraschende Ehe-Aus. Seit „Mr. & Mrs. Smith“ ist er mit Angelina Jolie liiert. Die beiden bekamen Ende Mai 2006 Töchterchen Shiloh Nouvel und im Juli 2008 die Zwillinge Knox Leon und Vivienne Marcheline. Beide Schauspieler sind weltpolitisch aktiv und spenden regelmäßig Teil ihrer Gagen für gute Zwecke.


Filmographie Brad Pitt

Filmpreise

Golden Globe Nominierungen:
1994: Bester Schauspieler - Drama: Legenden der Leidenschaft
2006: Bester Nebendarsteller: Babel
2008: Bester Schauspieler - Drama: Der seltsame Fall des Benjamin Button
2011: Bester Schauspieler - Drama: Die Kunst zu gewinnen - Moneyball

Gewonnene Golden Globes:
1996: Bester Nebendarsteller: 12 Monkeys

OSCAR Nominierungen:
1996: Bester Nebendarsteller: 12 Monkeys
2008: Bester Hauptdarsteller: Der seltsame Fall des Benjamin Button
2011: Bester Film: The Tree of Life
2011: Bester Film: Die Kunst zu gewinnen - Moneyball
2011: Bester Hauptdarsteller: Die Kunst zu gewinnen - Moneyball