Gary Oldman

Leonard Gary Oldman

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Biographie

Gary Oldman © Universal Pictures

Geboren am 21.3.1958 in New Cross, London, Großbritannien Autor Kathrin Lang

"Ich glaube die Filmemacher in Hollywood wissen nicht so richtig, was sie mit mir anfangen sollen." (Gary Oldman)

Gary Olman, ein etablierter Schauspieler in der Traumfabrik Hollywood. Den großen Erfolg, den Oldman während all der Jahre im Showgeschäft nun schon feiert, hat er hauptsächlich seiner extremen Wandlungsfähigkeit zu verdanken. Egal ob als liebeskranker Vampir in "Bram Stoker's Dracula" oder als heruntergekommener Zuhälter in „True Romance“ – der Amerikaner hinterlässt einfach überall einen guten Eindruck.

Angefangen hat die Karriere von Gary Oldman, wie bei vielen seiner anderen Kollegen auch, auf den Brettern die die Welt bedeuten. Schon früh sammelte Gary erste Erfahrungen im Theater und feierte dort auch schon recht schnell großen Erfolg. Oldman spielte unter anderem auf großen Bühnen in London und wurde dafür mit positiven Kritiken geradezu überhäuft. Für eine seiner Darstellungen wurde der Mime sogar mit dem British Theatre Association's Drama Mag. Award als Bester Schauspieler des Jahres ausgezeichnet.

1982 begann Gary Oldman seine Leinwandkarriere, als er in einer kleinen Rolle in „Erinnerungen einer Liebe“ zu sehen war. Danach widmete er sich einige Zeit dem Fernsehen. 1986 übernahm er in seinem zweiten Kinofilm „Sid und Nancy“ zum ersten Mal eine der Hauptrolle. Richtig auf sich aufmerksam, machte der Engländer 1991, als er eine Rolle in „JFK - Tatort Dallas“ für sich ergattern konnte. Zwar übernahm er in dem Streifen nur eine kleinere Rolle, überzeugte aber mit seiner intensiven Leinwandpräsenz Publikum und Presse gleichermaßen. Ebenfalls positiv fiel Gary Oldman 1992 und 1994 auf. Mit seinen hervorragenden Darstellungen in "Bram Stoker's Dracula" und „Ludwig van B. – Meine unsterbliche Geliebte“ kletterte er auf der Karriereleiter erneut ein Stück aufwärts. Der Sprung, hin zum etablierten Hollywoodschauspieler, gelang ihm pätestens nach Filmen wie „Das fünfte Element“, „Air Force One“ und „Lost in Space“.

Ein weiteres Karrierehighlight folgte für Gary Oldman 2004. In der populären Romanverfilmung „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ übernahm er die wichtige Rolle des Sirius Black. Und da Sirius Black auch in der nächsten Harry Potter Verfilmung nicht fehlen durfte, hatte Oldman in „Harry Potter und der Feuerkelch“ eine Rolle inne und war 2007 auch in "Harry Potter und der Orden des Phönix" mit von der Partie. 2005 kehrte die Comicfigur Batman wieder auf unsere Leinwände zurück und hatte Gary Oldman mit im Schlepptau. In „Batman Begins“ sah man den britischen Schauspieler als Jim Gordon – mal wieder in Höchstform – auf unseren Leinwänden agieren. 2008 ergatterte er auch in "The Dark Knight" eine der Rollen und überzeugte damit erneut von seinem Talent. Das Filmjahr 2009 startete für den Engländer erfolgreich mit dem Gruselschocker „The Unborn“ und endete ebenso erfolgreich mit "Walt Disneys Eine Weihnachtsgeschichte". Anfang 2010 sahen wir ihn an der Seite von Denzel Washington in „The Book of Eli“ und 2011 kehrte er unter anderem in dem zweiten Teil von "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" ein letztes Mal in seiner Rolle des Sirius Black auf die Leinwände zurück. Mit seiner Darstellung in "Dame, König, As, Spion" begann das Filmjahr 2012 für Oldman mit Pauken und Trompeten. Zum ersten Mal im Laufe seiner Karriere erhielt der Mime eine Nominierung für den OSCAR - und das zugleich in der Kategorie Bester Hauptdarsteller. Man darf gespannt sein!

Gary Oldman, ein Schauspieler der eigentlich nicht so richtig in eine Schublade zu stecken ist und heute kaum mehr aus Hollywood wegzudenken ist.


Filmographie Gary Oldman

Filmpreise

OSCAR Nominierungen:
2011: Bester Hauptdarsteller: Dame, König, As, Spion