"Besondere Schauspieler verdienen besondere Aufmerksamkeit!"

Unter diesem Motto blickt Moviesection.de, gemeinsam mit seinen Schwesterseiten Booksection.de & Musicsection.de, auf besondere Künstler: Die "Portrait-Specials".

Unsere sogenannten „Portrait-Specials“ sollen nicht nur plumpe PR eines Schauspielers sein, sondern die Kinogänger und neuen Fans umfassend und interessant informieren.

Im September und Oktober im Blickpunkt: Jung-Schauspieler Patrick Mölleken, einer unserer deutschen Schauspielhoffnungen.


Interview:

„Ich lass' mich nicht von anderen Sachen ablenken!“

Das Moviesection.de-Interview mit Patrick Mölleken wurde durch Kathrin Lang geführt.

Moviesection: Du wusstest schon früh, dass Du einmal Schauspieler werden möchtest. Kannst Du heute sagen woher dieser Wunsch kam? Gab es einen bestimmten Auslöser?
Patrick Mölleken: Also im Alter von fünf Jahren stand ich das allererste Mal in meinem Leben auf einer Bühne. Schon zu diesem Zeitpunkt entwickelte ich Gefallen an der Sache, obwohl mir über 300 Leute zuschauten. Aber durch Einschulung, Schule und alles, was in dem Alter dazugehört, war das Thema Schauspielerei allerdings erst einmal wieder in Vergessenheit geraten. Als ich dann jedoch zehn Jahre alt war, kam mir eines Abends vor dem Fernseher während „Alarm für Cobra 11“ schlagartig in den Sinn, dass ich das irgendwie doch noch mal in Angriff nehmen möchte. Irgendwie machte es plötzlich 'Klick!‘ bei mir, und ich verspürte auf einmal den inneren Drang, irgendwas in dieser Richtung zu versuchen.

Moviesection: Ein schöner Zufall, dass Dein erstes kleines Rollenengagement dann auch für eine Folge von „Alarm für Cobra 11“ war…
Patrick Mölleken: Ja genau! Das ist der erstaunliche Punkt an der ganzen Sache. Es war in der Tat etwas verwunderlich, auf einmal in seiner eigenen Lieblingsserie zu stehen, denn Action findet man ja schon in dem Alter besonders gut (lacht).

Moviesection: Wie ist es, wenn man so jung ist und auf einmal sein erstes Rollenangebot bekommt. Nimmt man da überhaupt wahr, was gerade mit einem passiert?
Patrick Mölleken: An meinem allerersten Drehtag am Set von „Alarm für Cobra 11“ war ich eigentlich überhaupt nicht aufgeregt. Der Eindruck überwog. Mich faszinierten gleich all die ineinandergreifenden Arbeitsabläufe hinter den Kulissen, die man sonst als Zuschauer gar nicht mitbekommt.
Ich bin sehr motiviert an diese Arbeit rangegangen und hatte auch gleich viel Spaß. Das war schon ein sehr besonderer Moment, aber eine ungewohnte Aufregung - mit Herzklopfen oder Ähnlichem verbunden - habe ich nicht verspürt.

Moviesection: Wie war es, als Du Dich später dann zum ersten Mal selbst im Fernsehen gesehen hast?
Patrick Mölleken: Das war für mich natürlich ein bewegender Augenblick, wie ihn sicherlich auch jeder andere empfinden würde, wenn er sich zum ersten Mal im Fernsehen sieht. Aber wenn ich mir das heutzutage noch mal so angucke… (lacht) Für damals waren die Leistung natürlich in Ordnung – ich war ja gerade mal zehn Jahre alt. Es war auch nur eine sehr kleine Rolle. Ich hatte zwei Sätze.

Moviesection: Glaubst Du, dass Du einen Vorteil dadurch hast, dass Du schon von Kindesbeinen an mit dem Handwerk eines Schauspielers vertraut gemacht worden bist? Im Grunde bist Du ja mit der Schauspielerei aufgewachsen…
Patrick Mölleken: Bis heute ist mein Motto „learning by doing“. Dadurch, dass man immer wieder mit den unterschiedlichsten Schauspielern zusammenkommt, erhält man ebenso eine Vielzahl an Eindrücken von verschiedensten Arbeitsweisen. Von Kollegen kann man sich natürlich auch immer wieder Tipps geben lassen. Insofern ist das auf jeden Fall ein Vorteil, wenn man schon früh praktische Erfahrungen sammeln kann und sich die Praxis gleich mit dem Handwerk verbindet. Man lernt es nicht nur theoretisch, sondern kann es auch gleich direkt ausprobieren. Gerade das macht ja auch den Sinn einer Schauspielschule aus, deren Besuch ich als notwendige Voraussetzung ansehe.

Moviesection: Guckt man sich dann auch viel bei älteren und erfahrenen Schauspielern ab?
Patrick Mölleken: Man 'kopiert‘ sie nicht, aber man bekommt durchaus Unterstützung, viele wertvolle Ratschläge und hat natürlich immer die Möglichkeit Fragen zu stellen. Als ich zum Beispiel 2007 „Das Traumschiff“ gedreht habe, war das mit Uwe Friedrichsen der Fall. Manchmal sind wir schon vorab zusammen einzelne Szenen durchgegangen. Er war und ist mir bis heute durch unseren privaten Kontakt eine besonders liebe und hilfreiche Bezugsperson.
Also, es ist schon wirklich praktisch, wenn man mit der ganz alten Elite zusammenarbeitet und von ihr lernen kann. Dadurch bekommt man mehr Selbstvertrauen, weil man eben weiß, dass es die älteren und erfahrenen Schauspieler ebenso gemacht haben. Das ist eine zusätzliche Motivation.

Moviesection: Wie schwierig ist es, Karriere und Schule unter einen Hut zu bringen?
Patrick Mölleken: Das funktioniert ganz gut. Weil ich frei bekommen möchte, lege ich viel Wert auf besonders gute Schulnoten (lacht). Ich gehe eben unter anderem mit dem Gedanken in die Schule, dass ich gut genug bin, um auch mal fehlen zu können. Die Schauspielerei ist da eine Antriebskraft. Manchmal bin ich bis zu vier Wochen abwesend und verpasse dementsprechend viel Unterrichtsstoff. Bei einer solch langen Zeit ist es dann wirklich vonnöten, dass ich nach einem anstrengenden Drehtag noch ein paar Stunden lerne, um das Versäumte aufzuholen. Meine Freunde halten mich da ständig auf dem aktuellen Stand. Ich versuche sehr sorgfältig zu sein. Nicht übertrieben viel, aber ich ziehe meine Hausaufgaben oder das Lernen für eine Arbeit konsequent und diszipliniert durch und lass mich nicht von anderen Sachen ablenken. Es ist von vornherein wichtig für mich, dass ich ein gutes Abitur mache. Der Spaß und die Freude am Drehen geben mir da Rückenstärkung für die Schule.

Moviesection: Sind Deine Mitschüler manchmal neidisch auf Dich oder überwiegt da die Bewunderung?
Patrick Mölleken: Es sind weder Neid, noch übermäßige Bewunderung vorhanden. Das ist eine Frage des Umgangs mit dem Thema. Ich lege viel Wert darauf, mich nirgendwo auszuklammern und keine Sonderrolle einzunehmen. Bescheidenheit und Sachlichkeit sind hier entscheidend. Man darf nicht vergessen, auf dem Boden zu bleiben.

Moviesection: Du hast reichlich Erfahrungen mit Rollen in TV-Filmen gesammelt. Wie empfindest Du die deutsche Fernsehlandschaft?
Patrick Mölleken: Es gibt im Fernsehen viele gute Formate und viele weniger gute. Oft ist es so, dass gute Formate abgesetzt werden, weil nicht genügend Unterstützung durch das Publikum vorhanden ist. Das ist natürlich schade. Ich finde aber nicht, dass man zum Beispiel sagen kann, dass Kinofilme in Deutschland 'besser‘ oder 'hochwertiger‘ sind als Fernsehfilme. Oftmals ist das Budget einfach nicht vorhanden. Gerade hier liegt ein ziemliches Problem, das der Branche zu schaffen macht und viele Menschen in Unmut versetzt. Auch die Filmwelt ist nicht von den Folgen der Wirtschaftskrise verschont geblieben. Oftmals liegt es halt am Budget, dass hochkarätige Filme nicht ins Kino kommen können. Dennoch bleiben es immer noch hochkarätige Filme.

Moviesection: Wie ist es, wenn man als Gastschauspieler in das feste Stammteam einer Fernsehserie oder -reihe reinschneit?
Patrick Mölleken: Das war für mich bisher nie ein Problem. Ich fühlte mich stets schon am ersten Drehtag wie ein vollwertiges Teammitglied, denn ich wurde immer sehr herzlich aufgenommen.
Normalerweise trifft man beim Film immer nur auf nette und aufgeschlossene Menschen (lächelt).

Moviesection: Sind die Dreharbeiten von Serie zu Serie sehr unterschiedlich, oder begegnen da einem immer wieder ähnliche Abläufe?
Patrick Mölleken: 90-Minüter, wie beispielsweise „Das Traumschiff“ oder „Pfarrer Braun“ sind nicht als Serien, sondern als Reihen zu bezeichnen, da innerhalb eines Jahres nur ein paar Folgen von ihnen produziert werden und für sie im Gegensatz zu einer richtigen Serie, wie beispielsweise „In aller Freundschaft" viel mehr Drehzeit verfügbar ist. Meistens sind das ungefähr so um die 24 Drehtage, wohingegen eine Folge von „In aller Freundschaft“ innerhalb von ca. 5 Drehtagen fertiggedreht werden muss. Da ist der Zeitdruck natürlich enorm groß. Als Schauspieler sollte man hier also mindestens so perfekt vorbereitet sein, wie bei Filmen mit einem größeren Zeitrahmen. Das ist von vornherein die Grundvoraussetzung.
Es ist besonders für den Regisseur eine große Herausforderung, wenn er innerhalb kürzester Zeit etwas auf die Beine stellen muss. Somit muss das Team reibungslos zusammenarbeiten. Das war bisher aber auch immer der Fall. Die Arbeit machte immer gleich viel Spaß – egal wie groß der Zeitdruck war.

Moviesection: Trifft man an den verschiedenen Sets auch immer mal wieder ein bekanntes Gesicht?
Patrick Mölleken: Ja, manchmal merkt man doch, wie klein die Filmwelt ist. Beim Dreh von „In Wahrheit sterben“ habe ich nun zum dritten Mal mit Martin Feifel gedreht. Bei „Pfarrer Braun“ hat er meinen Vater gespielt, bei dem historischen Thriller „Isenhart“ war er mein Mentor und Lehrmeister und bei „In Wahrheit sterben“ hat er einen Kommissar gespielt. Es ist eine riesige Freude für mich, wenn ich Menschen wiedertreffe, mit denen ich schon mal zusammen gearbeitet habe. Das ist manchmal sehr überraschend. Auf diese Weise ergeben sich innige Momente, die ich sehr schätze.

Moviesection: Also magst Du das familiäre Umfeld beim deutschen Film?
Patrick Mölleken: Ja, absolut! Man geht vier Wochen durch dick und dünn. Man muss sich das wie eine kleine Familie vorstellen, die zusammenwächst und in der man jeden Einzelnen schätzt. Umso trauriger ist es, wenn sich die Truppe auflöst. Am Ende einer Produktion gehe ich stets mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Auf der einen Seite freue ich mich auf mein Zuhause und meine Familie, die ich wochenlang nicht gesehen habe. Auf der anderen Seite verlasse ich ein Team, das mir irgendwo auch eine Familie geworden ist. Da ist es natürlich umso schöner, wenn man Menschen wiedersieht. Wenn ein neues Projekt kommt, durchsuche ich zuallererst immer die Stabliste nach alten Bekannten. Umso größer ist dann auch die Vorfreude, wenn ich fündig geworden bin.

Moviesection: Gibt es eine Fernsehserie oder -reihe, in der Du unbedingt mal spielen möchtest?
Patrick Mölleken: Der „Tatort“ reizt mich sehr. Ich glaube, da hätte ich sehr viel Freude daran. Er ist für mich im deutschen Fernsehen eine Art Sahnehäubchen. Wenn ich dafür ein Rollenangebot bekäme, wäre das eine große Ehre für mich. Besonders mag ich den „Tatort“ Münster mit Jan Josef Liefers. Gerade durch ihn als schlagfertigen und mit flotten Sprüchen beladenen Pathologen hat er seine besonderen Reize. Den Leipziger „Tatort“ finde ich ebenso genial.

Moviesection: Langsam nimmt nun auch Deine Kinokarriere Form an. Wie schwierig ist es, wenn man nach vielen Jahren vor den Fernsehkameras plötzlich vor die Kinokamera wechselt?
Patrick Mölleken: Ich sehe da nicht so den Unterschied. Ich versuche mit vollem Einsatz zu arbeiten und dabei genauso viel Leistung zu geben, wie ich das sonst auch mache. Wie schon gesagt, Kinofilme sind meiner Ansicht nach nicht ‚besser‘ als Fernsehfilme. Ich habe zum Beispiel „Isenhart“ gedreht, der im Fernsehen ausgestrahlt werden wird, obwohl der Film für mich absolute Kinoqualität hat. Ich habe aber durchaus auch schon von Schauspielern gehört, die der Meinung sind, dass Kino ‚besser‘ ist als Fernsehen. Ich sehe das anders. Tatsache ist, es werden sehr viele hochkarätige Spielfilme fürs Fernsehen gedreht. Natürlich ist Kino reizvoll, aber ich finde ein schönes Fernsehprojekt genauso spannend.

Moviesection: Du bist seit einigen Jahren auch als Hörbuchsprecher tätig. Ist das ein ganz anderes, separates Arbeitsfeld oder gehört das für Dich mit zur Schauspielerei?
Patrick Mölleken: Beim Hörspiel ist es so, dass ich das, was ich sonst visuell durch Körpersprache und Mimik darstelle, nur mit der Stimme ausdrücken kann. Das ist natürlich eine besondere Herausforderung, aber nicht unbedingt schwieriger als die Schauspielerei. Wenn ich im Studio stehe, versuche ich der Sprache mehr Wirkung zu verleihen. Wenn meine Figur etwa läuft oder außer Atem ist, so versuche ich diesen Zustand mit entsprechenden Bewegungen nachzuempfinden. So lasse ich meine Körperhaltung mit in die Stimme einfließen.

Moviesection: War das auch ein besonderer Traum von dir oder hat sich das einfach ergeben?
Patrick Mölleken: Ich fand die Arbeit im Studio schon immer beeindruckend. Die Schauspielerei steht zwar im Vordergrund, dennoch gehe ich nicht mit weniger Motivation an das Hörbuchsprechen heran. Das ist ebenso ein anspruchsvoller Bereich.

Moviesection: Dieses Jahr hast Du sogar den „Deutschen Hörbuchpreis 2010“ entgegengenommen...
Patrick Mölleken: Ja (lächelt). Ich bin sehr glücklich und dankbar über diese Auszeichnung. Sie bestätigt meine Arbeit und zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Moviesection: Apropos 'Weg‘ - wenn Du in die Zukunft blickst: Wo siehst Du Dich in einigen Jahren? Wo soll die Reise hinführen?
Patrick Mölleken: Ich würde gerne in Filmen mit interessanten Handlungen und anspruchsvollen Rollen spielen, mich Herausforderungen stellen, wie zum Beispiel sehr emotionalen Rollen.
Ich denke, ich lasse mich da aber erst einmal treiben und davon überraschen, was so auf mich zukommt. Klar, ich hab ein paar Wünsche: Wie gesagt, der „Tatort“ zum Beispiel, weil er einfach Klasse hat. Einmal dabei zu sein, das wäre toll! Es gibt aber auch noch einige andere Kriminalfilme, die mich interessieren. Oder ein Mafiastreifen?!? (lacht)
Ich muss sagen, auch die Historienfilme haben es mir angetan. Allein die Arbeit von Maske und Kostüm ist bei einem solchen Projekt wirklich eine Meisterleistung für sich!

Moviesection: Hast Du einen Lieblingsfilm bzw. Lieblingsschauspieler?
Patrick Mölleken: Ganz oben in meiner Liste steht „Der Pate“. Den könnte ich mir immer wieder ansehen. Gerade Marlon Brando in der Rolle des ‚Don Vito Corleone‘ macht diese Saga zu einem Meisterwerk! Anscheinend hat er sich ja sogar Polster, wie der Zahnarzt sie verwendet, in die vordere Mundhöhle einsetzen lassen, um seinem Gesicht durch ein markanteres Kinn mehr Intensität zu verleihen. „Der Pate“ ist meiner Meinung nach auch der Streifen mit der besten Filmmusik, die je geschaffen wurde.
Sonst gefällt mir noch Leonardo DiCaprio sehr gut. Ich hab sowohl „Shutter Island“, als auch „Inception“ gesehen. Beide Filme bestätigen erneut sein Format.
Jack Nicholson find ich auch toll und – ach ja, Al Pacino natürlich, der ebenfalls beeindruckend den ‚neuen Paten‘ verkörpert hat. Bei den weiblichen Schauspielern find ich Keira Knightley klasse.
Manche Schauspieler bewundere ich für ihre Art und dafür, dass sie trotz ihren Leistungen immer noch auf dem Boden geblieben sind und bescheiden rüberkommen. Ich finde es toll, wenn man das beibehalten kann.

Moviesection: Vielen Dank, dass Du dir Zeit für das Interview genommen hast.
Patrick Mölleken: Es war mir eine Freude! Ich bedanke mich auch ganz herzlich für das nette Gespräch.


Biographie:

Patrick Mölleken, ein blendendes Beispiel dafür, dass sich Ehrgeiz, Wille und Freude an der Arbeit auszahlt. Seit 2004 ist der 1993 bei Düsseldorf geborene Mölleken bereits als Schauspieler tätig. Nebenbei synchronisiert er fleißig Filme und betätigt sich regelmäßig als Hörbuchsprecher. Durch seine enorme Vielfalt und sein breitgefächertes Talent bahnt er sich langsam aber sicher einen Weg hin zur großen Karriere in der Film- und Unterhaltungsbranche.

Dass Patrick Mölleken einmal Schauspieler werden möchten, stand für das junge Talent schon früh fest. Bereits vor seiner Einschulung auf das weiterführende Gymnasium konnte er seine Eltern davon überzeugen, ihn bei einer Schauspielagentur anzumelden. Einige Zeit später traf man ihn jeden Samstag im Kölner Juniorhouse an - einer renommierten Schauspielschule für Kinder und Jugendliche. Dort erlernte der damals noch sehr junge Patrick, parallel zu seiner regulären schulischen Laufbahn, das Handwerk eines Schauspielers. Seine Entschlossenheit zahlte sich schließlich das erste Mal im Jahr 2004 aus, als er sein Debüt mit einem kurzen Auftritt in einer Folge der TV-Serie „Alarm für Cobra 11“ absolvieren durfte. Ein Jahr zuvor ergatterte er bereits ein kleines Engagement für einen Werbefilm. So kam es, dass Patrick Möllken bereits im zarten Alter von elf Jahren seine Karriere selbstsicher in Angriff nahm und seither alles daransetzt, in der Branche Fuß zu fassen.... zur kompletten Biographie-Seite



Filmauswahl von Patrick Mölleken:

Das Traumschiff - San Fransisco (TV)

Deutschland, 2007

Sven und seine Geliebte Mandy freuen sich schon seit Wochen auf die große Traumschiffreise nach San Fransisco. Endlich haben sie ein paar Tage für sich, ohne aus ihrer Liebe zueinander ein ständiges Geheimnis machen zu müssen. Kurz nachdem sie an Bord gegangen sind, laufen sie jedoch Svens Mitarbeiter Herrn Bär über den Weg. Als dann auch noch Svens Ehefrau Rita als Überraschungsgast auftaucht, ist die Stimmung endgültig am Boden. Es beginnt ein turbulentes Versteckspiel, bei dem es vor allem Sven darum geht, beide Frauen an Bord glücklich zu machen. Währenddessen hat Beatrice alle Hände voll mit ihrem aufgeweckten Neffen Daniel zu tun. Dieser ist auf eine ganz heiße Spur gestoßen und will nun zusammen mit einem anderen Passagier einen Versicherungsbetrug aufdecken… .... zur Filmkritik


Pfarrer Braun - Heiliger Birnbaum (TV)

Deutschland, 2008

Mal wieder sieht sich Bischof Hemmelrath dazu gezwungen den kriminalisierenden Pfarrer Braun in eine andere Gemeinde zu versetzen. Braun soll dieses Mal sein Glück in dem protestantischen Ribbeck im Havelland versuchen – einem kleinen Örtchen, in dem sich schon seit rund 100 Jahren kein Verbrechen mehr zugetragen hat. Beinahe selbstredend geschieht kurz nach der Ankunft des Pfarrers jedoch ein Mord: Während seiner Predigt stirbt der ortsansässige Pastor Lehmkuhl an einem Stück Birne. Schnell stellt sich heraus, dass der Mord mit den „heiligen“ Überresten des Birnenbaums, der durch das Gedicht "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland" von Fontane Weltruhm erlangte, in Zusammenhang zu bringen ist. Während Pfarrer Braun also wieder reichlich Grund zum kriminalisieren gefunden hat, muss er - als einziger Katholik weit und breit - nebenbei seine Fähigkeiten als Missionar unter Beweis stellen. ...zur Filmkritik