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"Besondere Schauspieler verdienen besondere Aufmerksamkeit!"
Unter diesem Motto blickt Moviesection.de, gemeinsam mit seinen Schwesterseiten Booksection.de & Musicsection.de, auf besondere Künstler: Die "Portrait-Specials".
Unsere sogenannten „Portrait-Specials“ sollen nicht nur plumpe PR eines Schauspielers sein, sondern die Kinogänger und neuen Fans umfassend und interessant informieren.
Im Juli und August im Blickpunkt: Schauspieler Eralp Uzun, der sich vor allem durch abwechslungsreiche und besondere Projekte hervortat.
Interview:

„Ey, ich kann noch mehr!“
Moviesection.de traf Eralp Uzun in Berlin zum Interview.
Moviesection: Die Recherche zu einem Interview mit Dir gestaltet
sich dann doch etwas schwierig. Man muss sich durch massig schwule Seiten wühlen
und dennoch findet man so grundsätzliche Angaben, wie zum Beispiel wie
Du zur Schauspielerei gekommen bist, eher schlecht…
Eralp Uzun: Ich bin da so mit 16 Jahren reingerutscht und wollte
schon immer Schauspieler werden. Das war schon immer ein Kindheitstraum und
ich habe das auch konsequent verfolgt. Ich habe schon in der Grundschule mit
Theater-AGs angefangen, dadurch fing das alles schon in der Schule an. Ich habe
auch zuhause viel gespielt. Dadurch, dass meine Schwester und ich 16 Jahre auseinander
sind, bin ich quasi als Einzelkind aufgewachsen. Man spielt deswegen entweder
mit seinen Jungs oder alleine und baut sich vor dem Spiegel seine Fantasiewelt
auf. So habe ich die Liebe zum Spielen entdeckt.
Moviesection: Man darf die RTL-Comedy-TV-Serie „Alle
lieben Jimmy“ ja durchaus als Deinen Durchbruch ansehen. Was hast Du dort
gelernt?
Eralp Uzun: Ich habe auf jeden Fall gelernt, wie diese Maschinerie
eigentlich funktioniert und was es bedeutet, die Verantwortung für eine
Hauptrolle zu tragen. Außerdem lernt man dort ganz klar Ausdauer zu haben.
Zwei Monate haben wir ja pro Staffel gedreht. Da gab es dann auch so einige
Aussetzer, wenn ich am Abend zuvor zu lange feiern war – das sieht man
dann auch an so einigen Folgen. Die Spuren der Nacht… (lacht)
Moviesection: Eine Comedy-TV-Serie und Deine anschließenden
Projekte stehen ja in einem krassen Gegensatz zueinander…
Eralp Uzun: Das war total wichtig für mich, um die Spannbreite
als Schauspieler voll auszufüllen. Man möchte ja weit gefächert
spielen, dann erfüllt es einen halt auch. Es wäre für mich furchtbar
gewesen, in einer Serie hängen zu bleiben und immer nur den gleichen Ablauf
zu haben. Da stumpft man ab meines Erachtens nach. Ich finde es wichtig, so
viele Filme wie möglich zu drehen. Dazu gehören Sitcoms und Independentfilme,
die ja auch künstlerisch wertvoll sind und auch das Theater gehört
dazu.
Moviesection: Es wollen in Deutschland sicherlich viele Schauspieler
breit gefächerte Rollen spielen, es schaffen nur nicht wirklich viele…
Eralp Uzun: Man darf auch nicht auf seinem faulen Hintern
sitzen bleiben und abwarten, was die Agenturen einem bringen. Man muss eben
auch selber ein bisschen schauen. Es gibt heutzutage so viele Möglichkeiten,
gerade im Internet zu recherchieren und es ist eigentlich ziemlich easy, sich
da irgendwie einzuschleusen. Ich habe mir schon früh überlegt: „Okay,
Du spielst hier jetzt den Jimmy bei RTL. Wie wird das jetzt, wenn ich Schwarze
Schafe spiele?“ Das ist ja ein totaler Switch sozusagen. Da muss man eben
auch den Mut haben es zu versuchen und Dinge riskieren. Was hab’ ich denn
zu verlieren? Okay, man hat schon einiges zu verlieren, wenn man wirklich danebengreift…
Moviesection: Mutig ist es auf alle Fälle, wenn man bedenkt,
dass Du Dich ja auf dem Erfolg von „Alle lieben Jimmy“ und den damit
verbundenen Liebesbezeugungen sämtlicher Frauen hättest ausruhen können.
Stattdessen lieferst Du mit „Schwarze Schafe“ etwas vollkommen anderes
ab…
Eralp Uzun: Das ist genau das Ding! Man möchte nicht
in eine Schublade gesteckt werden. Man muss eben entscheiden: Bringt mir das
was? Bringt mir das nix? Ich hab’ ja auch zwei Schwulenrollen gespielt.
„Straight“ war die erste, „Evet, ich will!“ die lustigere
zweite, wobei es da ja auch nicht so sehr intim wurde, im Gegensatz zu „Straight“.
Danach kam schon das dritte Angebot, sogar von einem Regisseur, der für
seine Kurzfilme schon in Cannes ausgezeichnet wurde und alles. Mir wurde auch
ans Herz gelegt, mit ihm zu arbeiten, aber ich hab’ das abgelehnt und
zwar aus folgendem Grund. Drei solche Projekte ist eben auch wieder ’ne
Schublade. Irgendwann bin ich halt nur noch der schwule Türke (lacht),
den wir jetzt immer buchen können, wenn wir so jemanden brauchen. Ich hab’
wirklich eine große Fangemeinschaft in diesem Bereich und ich schätze
das auch ehrlich, ich hab’ auch sehr viele Freunde, die schwul sind, aber
ich als Schauspieler muss halt darauf achten, was ich spiele. Ich hab’
jetzt eine lustige und eine ernste schwule Rolle gespielt und dadurch ist für
mich der Markt gesättigt. In ein paar Jahren, wer weiß?
Moviesection: Hast Du denn mit dem Hype auf den ganzen schwulen
Seiten im Internet wirklich gerechnet?
Eralp Uzun: Ich wusste schon bei „Alle lieben Jimmy“,
dass ich schon schnell Fans bekommen habe und da waren auch schon ziemlich viele
Jungs dabei und ich ging schon irgendwie davon aus, dass es nach den zwei Filmen
etwas stärker wird. Diese Community steht echt treu hinter mir. (lacht)
– und dafür danke ich ihr auch!
Moviesection: Wie kam es denn zu dieser sehr offenherzigen
Szene bei „Schwarze Schafe“?
Eralp Uzun: Man kann gar nicht beschreiben, was das für
ein Set war, Leute! Die Dreharbeiten zu „Schwarze Schafe“ waren
meine krassesten Erlebnisse und irgendwann kam eben die letzte Szene des Films
an die Reihe. Eigentlich sollten wir ja mit ’ner Boxershorts, die mit
Styropor ausgestopft war, drehen. Dann hab’ ich halt vorgeschlagen, dass
wir das echt machen…
Moviesection: Du? Du hast das vorgeschlagen?!
Eralp Uzun: Ja! (lacht) Weil ich dachte, der Film ist schon
so verrückt, dann passt das doch auch. (lacht) Daraufhin wurden wir gefragt,
ob wir das echt machen wollen. Ich so: „Ja, das machen wir, aber dafür
brauchen wir halt … Viagra!“ (lacht) Ich bin ja auch kein Pornodarsteller.
Die Tatsache, dass Du da vor 30 Leuten einen hochkriegen sollst, ist auch nicht
schön, verstehste? Oktay Özdemir fand die Idee auch super und hat
mitgemacht.
Moviesection: Hast Du diese Entscheidung irgendwann mal bereut?
Eralp Uzun: Auf keinen Fall … Okay, am Anfang hatte
ich ein bisschen Panik, wie die ganze Society darauf reagiert, so: „Hey
Alter, von Jimmy zur Morgenlatte, das ist schon ein Quantensprung!“ (lacht)
oder wenn die türkische Community das sieht, dass die mich nicht als Schandfleck
der Nation bezeichnen. Aber irgendwann hab’ ich mir halt gesagt: Ich zieh
den Film mit all seinen Konsequenzen durch und es ist mein Leben und ich mach’
daraus, was ich will. Meine Familie unterstützt mich, da kann mir der Rest
egal sein.
Moviesection: Du hast schon erwähnt, dass das Theater
für Dich wichtig ist. Was ist für dich der grundlegendste Unterschied
zwischen Bühne und Film?
Eralp Uzun: Das ist natürlich das Unmittelbare beim Theater.
Der Fluss im Spiel. Du hast halt nicht dieses: Cut. Aus, sondern das ständige,
monatliche Üben und dann geht’s los. Durch das Publikum hast Du natürlich
auch einen ganz anderen Hype. Du siehst ab und an im Publikum Augen, die Reaktionen
und Kritik bekommst Du in so Momenten eben auch gleich. Du hast halt so einen
Rauschzustand beim Theater. Beim Film natürlich auch, aber Theater ist
eben … besonders.
Moviesection: Machst du was lieber?
Eralp Uzun: Nein, es ist ein Ausgleich. Ich freu’ mich
immer wieder, wenn ich Theaterspielen kann, wobei Du halt da keine drei, vier
Projekte im Jahr machen kannst, weil das ja auch ein ganz anderer Arbeitsprozess
ist. Die Proben zu „Die Brüder Karamasow“ zum Beispiel haben
fast ein Jahr gedauert! Ein halbes Jahr hatten wir nur Dramaturgie, um überhaupt
zu verstehen um was es geht und dann hast Du noch ein halbes Jahr Probenzeit.
Es ist natürlich auch ein superschweres Stück gewesen. Beim Film kannst
Du eben viel leichter abschalten. Beim Theater musst Du Dir Deine Rolle immer
wieder vor Augen führen.
Moviesection: Steht dein Aussehen dir manchmal im Weg?
Eralp Uzun: Ich glaube nicht. Ich bin ja auch kein Brad Pitt
oder so. Ich weiß schon, dass ich eine gewisse Ausstrahlung haben muss…
Moviesection: …die Millionen Schwulenseiten irren nicht..
Eralp Uzun: (lacht) Ich glaub’ trotzdem, dass es mir
nicht im Wege stand. Ich versuche eben auch nicht immer nur den smarty guy zu
spielen. Bei „Polizeifunk“ sollte ich zum Beispiel auch wieder gestylt
durch die Gegend rennen. Ich hatte aber eher Bock auf Glatze und hab mir alles
auf 3mm runterrasiert und wollte eben mehr der Rolle entsprechend sein.
Moviesection: Oftmals wird gut aussehenden Schauspielern ja
auch nicht so viel zugetraut…
Eralp Uzun: Deswegen ist es ja wichtig, darauf zu achten,
wie man dieses Publikum und die Filmemacher davon überzeugt. Wenn ich jetzt
ewig die Jimmy-Schiene gefahren wäre, dann kann es ja schon sein, dass
Du nur noch in Soaps landest. Es liegt an Dir zu sagen: „Ey, ich kann
noch mehr!“
Moviesection: Würdest Du gerne mal mit Fatih Akin spielen?
Eralp Uzun: Auf jeden Fall! Das wäre mein Favorite! Das
wäre schon sehr geil, wenn ich mit dem Mann mal arbeiten könnte. Ich
finde, er macht seinen Job einfach verdammt gut. Er nimmt halt einfach beide
Kulturen und verstärkt sie. Geil!
Moviesection: Welche Schauspieler bewunderst Du?
Eralp Uzun: Marlon Brando! Niemand anderen außer Mr.
Brando!
Moviesection: Den frühen Brando oder doch eher den „Letzter
Tango in Paris“-Brando?
Eralp Uzun: In den früheren! Auf jeden Fall. „Letzter
Tango in Paris“ ist ja eigentlich schon ein Spiegelbild dessen, was er
zu der Zeit ja schon war. (lacht) Ich glaube, „Endstation Sehnsucht“,
„Die Faust im Nacken“, „Apocalpyse now“… das sind
geile Filme von ihm! Ich bin ja auch mit ihm und seinen Filmen aufgewachsen
und er war schon immer ein Vorbild für mich.
Moviesection: Er gilt ja als einer der besten Schauspieler…
Eralp Uzun: Er IST der Beste!
Moviesection: Weitere?
Eralp Uzun: Wen ich international noch ganz cool finde, ist
auf jeden Fall Daniel Day-Lewis, Vincent Cassel und Edward Norton. In Deutschland
fand ich Klaus Kinski ganz lustig und auch Ulrich Mühe fand ich auch immer
echt gut.
Moviesection: Wenn Du einen Wunsch frei hättest und
mit EINER Schauspielerin Deiner Wahl drehen könntest. Wer wäre es?
Eralp Uzun: Megan Fox! (lacht)
Moviesection: Du Klischee!!!
Eralp Uzun: Ich dachte Angelina Jolie wär’ jetzt
Klischee! (lacht)
Moviesection: Megan Fox ist schlimmer.
Eralp Uzun: Common Boy!
Moviesection: Dann doch lieber Angelina, oder?
Eralp Uzun: Angelina Jolie ist mir einfach zu uoah…
Moviesection: …zu Mutter oder was…?
Eralp Uzun: …neee, is’ mir einfach auch schon
wieder zu…
Moviesection: alt?
Eralp Uzun: Ja! (lacht)
Moviesection: Okay, gut. Was sind denn Deine Filmhighlights?
Eralp Uzun: Klassiker, wie „Der Pate“, „Es
war einmal in Amerika“ oder „Das weiße Rauschen“ find’
ich auch ganz cool. Letztens hab ich von Lars von Trier „Antichrist“
gesehen, also, ey. Also ne, Alter. Schon der Prolog irgendwie so, so…
ne, echt.
Moviesection: Okay, „Antichrist“ ist nicht Dein
Film.
Eralp Uzun: Definitiv nicht.
Moviesection: Eralp! Vielen Dank für das unterhaltsame Interview. Es hat Spaß gemacht!
Biographie:

Eralp Uzun: Dieser Name klingt nicht nur nach einem kreativen Schauspieler, Eralp Uzun ist das auch! Ein viel versprechender und eindrucksvoller Mime, der in seiner noch jungen Karriere bereits vielschichtige Projekte vorzuweisen hat.
Die Karriere des Deutsch-Türken begann im Jahre 1998, als er in der TV-Serie
"Lisa Frank" sein Debüt als Schauspieler gab. Bereits ein Jahr
später spielte er in "Nachtgestalten" in seinem ersten Kinofilm.
Nach "100 Pro" und "Kreuzgang" bekam der smarte Schauspieler
mit "Alle lieben Jimmy" seine eigene Sitcom, die auf RTL gezeigt wurde.
Hier punktete Eralp Uzun vor allem mit Charisma und Ausstrahlung - und nicht
zuletzt auch mit seinem eindrucksvollen Talent. Er ruhte sich jedoch nicht auf
seinen Erfolgen aus und kam 2007 mit gleich zwei ungewöhnlichen Projekten
in ausgewählte Kinos. Zum einen wurde es mit "Straight" erstmals
homosexuell, zum anderen mit "Schwarze Schafe" sehr gewagt.
Nach "Kopf oder Zahl" und einem Ausflug in die TV-Serie "Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei" war Eralp 2009 in der Komödie "Evet, ich will!" zu sehen, in der er erneut eine schwule Rolle übernahm. Kinogänger solcher Filme sollten sich jedoch keinerlei Hoffnungen machen - auch wenn Eralp Uzun sämtliche schwulen Homepages füllt - er ist laut eigener Aussage absolut hetero!
Neben seiner Arbeit als Film- und TV-Schauspieler spielt Eralp Uzun auch immer wieder am Theater. So war er bei "Nachtasyl", einem Stück der Jugendtheaterwerkstatt Spandau genauso dabei, wie 2006 bis 2007 in "Die Brüder Karamasow".
Wir sind fest davon überzeugt, dass Eralp Uzun weiterhin erfolgreich als Schauspieler arbeiten wird. Wenn er auch in den kommenden Jahren eine derart vielschichtige Filmographie vorlegt, wird er auch die letzten Kritiker von seinem Können überzeugen können! .... zur kompletten Biographie-Seite
Filmauswahl von Eralp Uzun:

Alle lieben Jimmy (TV-Serie) - Staffel 1
Deutschland, 2006
Die Familie Arkadas ist eine typische in Berlin lebende deutsch-türkische Familie. Nun gut, vielleicht geht es in diesem Haus etwas chaotischer zu, als in manch anderen, was vielleicht an den Eltern Metin und Gül, aber auch an den gemeinsamen Kindern Leyla, Fatma oder Jimmy liegen könnte. Leyla ist nur hinter Jungs her, Fatma liest am liebsten im Koran und Jimmy, ja Jimmy ist der schwerste Fall in der Familie Arkadas. Gemeinsam mit seinem besten Freund Ben treibt er seine Eltern immer und immer wieder in den Wahnsinn....... zur Filmkritik

Straight
Deutschland, 2007
Jana sucht nach Liebe in ihrem Leben und glaubt ihr Glück mit „ihrem Hasen“, David, gefunden zu haben. Doch irgendetwas scheint im Leben und der Beziehung der jungen Frau zu fehlen, denn als sie Nazim kennenlernt, landet sie prompt mit ihm in den Federn. Dumm nur, dass wenig später auch Nazim und David sexuelle Abenteuer erleben. Was tun, wenn man Angst vor sich selbst hat und nicht die leiseste Ahnung hat, wie man aus verstrickten Problemen wieder herauskommt?...zur Filmkritik

Schwarze Schafe
Deutschland, Schweiz, 2006
In Berlin sind viele (pech-)schwarze Schafe unterwegs und die haben es in sich: Fred ist Hobby-Satanist und will Messen feiern, Charlotte hat stark unter ihrem Alkoholiker-Freund zu leiden, Boris, ein Rolex-Hand-Modell, lügt Frauen etwas vor, um sie ins Bett zu bekommen und schließlich versuchen drei Türken unbedingt eine Frau aufzutreiben......zur Filmkritik

Kopf oder Zahl
Deutschland, 2008
Aufgespannt wird die Geschichte entlang einer handvoll Menschen, die aus unterschiedlichen Ecken dieser Welt in einen gemeinsamen und sehr gefährlichen Strudel geraten. Dabei dreht sich alles um ein großes Päckchen Heroin, das in die falschen Hände gerät und eine Kettenreaktion auslöst, die das Schicksal mehrere schuldiger ebenso wie unschuldiger Menschen schlagartig verändert. Die Geschichte kann beginnen: 24 Stunden und eine Drogenladung, die über Leben und Tod entscheidet....zur Filmkritik

Evet, ich will!
Deutschland, 2008
In Berlin treffen die unterschiedlichsten Menschen aufeinander: Dirk und Özlem
beispielsweise wollen bald heiraten und sind gezwungen, diverse Rituale mit
beiden Eltern durchzustehen, bevor es soweit sein kann.
Auch die beiden Radiomoderatoren Coskun (Kurde) und Alevitin (Türkin) haben
vor, den heiligen Bund der Ehe einzugehen. Doch wie, wenn Alevitins Vater seine
Tochter lieber zuhause einschließt, anstatt sie an Coskun freizugeben?
Ganz übel hat es den türkischen Kfz-Mechaniker Emrah getroffen: Er
liebt Tim - einen Mann! Dass das nicht ohne Probleme abläuft, ist bereits
von vornherein klar......zur Filmkritik