Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 24.5.
- Act of Valor
- 24.5.
- Ein ruhiges Leben
- 24.5.
- Men in Black 3
- 24.5.
- Moonrise Kingdom
- 24.5.
- The Yellow Sea
- 31.5.
- Bad Sitter
- 31.5.
- Leb wohl, meine Königin!
- 31.5.
- LOL - Laughing Out Loud
- 31.5.
- Safe - Todsicher
- 31.5.
- Snow White and the Hun...
- 31.5.
- Wie zwischen Himmel u...
- Zu den Kinostarts
Harry Potter - Unser Special zur Kino-Saga
Harry Potter ist ein Phänomen. Millionen von Lesern werden dies ganz fett
unterstreichen. Nun kommt im Juli 2011 mit „Harry Potter und die Heiligtümer
des Todes (2)“ der letzte Leinwandausflug des Zauberlehrlings in die Kinos
und wird die größte Kino-Sage unserer Zeit beenden.
Wir blicken für Euch noch einmal auf alle bereits erschienen Filme und
natürlich, in Zusammenarbeit mit Booksection.de, auch auf die äußerst
erfolgreichen Bücher von J.K.Rowling.
Harry Potter und der Stein der Weisen - Der Film
Der zehnjährige Harry Potter hat in seinem Leben bis jetzt nicht gerade das große Los gezogen. Der Waisenjunge lebt bei seinen schrecklichen Verwandten Vernon und Petunia Dursley und ihrem gemeinen und fetten Sohn Dudley. Als unangenehme Erinnerung an die stets beliebtere Schwester bzw. Schwägerin lassen die Dursleys Harry täglich spüren, wie unerwünscht er eigentlich ist. Wohnen muss er zum Beispiel in der Besenkammer unter der Treppe. Und so erwartet Harry auch für seinen elften Geburtstag keine wirklich positiven Überraschungen. Doch dieses Jahr soll für ihn alles anders werden...
Bewertung Filmredaktion: 4/5 Punkten
Die Verfilmung „Harry Potter und der Stein der Weisen“ ist der gleichnamigen
Buchvorlage von J. K. Rowling wahrlich gerecht geworden. Es zahlt sich eben
aus, wenn der Buchautor auch den Finger auf der Verfilmung hat und auf eine
ausgewogene Umsetzung achtet. Regisseur Chris Columbus erweckt die Welt von
Harry gekonnt zum Leben und begeistert mit einer werkgetreuen Umsetzung, die
sich durch viel Liebe zum Detail auszeichnet. So muss der Kinogänger auf
keines der genialen Elemente aus dem Buch verzichten. Angefangen bei Fluffy,
dem dreiköpfigen Hund, über die fliegenden Schlüssel bis hin
zu einem Schachspiel, das seines gleichen sucht. Auch bei der Auswahl der Schauspieler
haben die Macher durchweg ein glückliches Händchen bewiesen. Bald
werden die Namen Daniel Radcliffe, Rupert Grint und Emma Watson mit Harry, Ron
und Hermine verschmelzen. So viel ist sicher. Aber auch Maggie Smith als Professor
McGonagall oder Alan Rickman als fieser Professor Snape sind klasse besetzt.
„Harry Potter und der Stein der Weisen“ – eine Geschichte, die ihren Siegszug rund um den Erdball noch nicht abgeschlossen hat, funktioniert dank einer stimmigen Adaption auch auf der großen Leinwand. Kurz, wer das Buch mag, wird den Film lieben, aber auch für Nichtleser bietet diese Geschichte familientaugliche Unterhaltung. ...zur kompletten Filmseite
Harry Potter und der Stein der Weisen - Das Buch
Eigendlich hatte Harry geglaubt, er sei ein ganz gewöhnlicher Junge. Zumindest die ersten elf Jahre seines noch jungen Lebens. Doch an seinem elften Geburtstag erfährt er, dass er sich an der Schule für Hexerei und Zauberei einfinden soll. Harry ist nämlich ein Zauberer.
Das erste Jahr an der Schule ist das spannenste, tollste und lustigste was er in seinem bisherigen Leben erlebt hat. Ein Abenteuer jagt das nächste. Harry muss gegen Bestien, Mitschüler und Fabelwesen kämpfen. Aber er ist dabei nicht allein. Ron und Hermine, seine beiden neuen Freunde stehen ihm zur Seite. Und das ist auch bitter nötig, denn das Böse rührt sich nach Jahren der Ruhe....
Bewertung Buchredaktion: 5/5 Punkten
„Harry Potter und der Stein der Weisen“ – Wer hätte gedacht,
das die Geschichte um den englischen Zauberlehrling nicht nur für Kinder
und Jugendliche einiges zu bieten hat, sondern auch Scharen von erwachsenen
Leseratten begeistern würde. Bereits in diesem ersten Band der auf sieben
Teile angelegten Geschichte zeigt sich das Erfolgsrezept der Autorin J.K. Rowling:
Ein bunter Strauß an interessanten und vielschichtigen Charakteren und
eine Geschichte, die von der ersten Seite an begeistert. Hier findet wirklich
jeder Leser eine Figur oder auch nur Eigenschaften, mit denen er sich identifizieren
kann. Genau dies ist der Schlüssel zur Faszination des Phänomens „Harry
Potter“, man findet sich in der Geschichte wieder. Hinzukommt, dass J.K.
Rowling einen Schreibstil hat, der es einem einfach macht in die Handlung zu
finden. Also: Nicht lange zögern und abtauchen in eines der größten
Abenteuer, die die Welt der Bücher zu bieten hat....zur
kompletten Buchseite
Harry Potter und die Kammer des Schreckens - Der Film
Harrys zweites Schuljahr an der Zauberschule Hogwarts beginnt nicht weniger turbulent als das Erste geendet hat. Bereits vor Schulbeginn macht er Bekanntschaft mit dem Hauself Dobbi, der ihn verzweifelt daran zu hindern versucht in die Schule zu fahren. Dank seinem besten Freund Ron endlich doch noch in Hogwarts angekommen, muss Harry erfahren, dass ein grauenvolles Wesen in den alten Mauern sein Unwesen treibt. Selbstverständlich halten sich er, Ron und Hermine nicht an die Anweisungen der Schulleitung und ermitteln auf eigene Faust. Katastrophen und verbotene Zauber nicht ausgeschlossen.
Bewertung Filmredaktion: 4/5 Punkten
Chris Columbus zum zweiten. Auch bei der Verfilmung des zweiten Schuljahres
des Zauberlehrlings „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“
saß der Amerikaner auf dem Regiestuhl. Erneut macht er seine Sache sehr
gut und verwandelt die fulminante Buchvorlage in einen spannenden Film. Die
Buchfans werden „ihre“ Geschichte fast eins zu eins auf der Leinwand
wieder finden. Ein großes Plus und mit Blick auf andere Adaptionen keine
Selbstverständlichkeit. Auch die jungen Hauptdarsteller machen ihre Arbeit
an der Seite der „Großen“ wieder gut. Daniel Radcliffe, Rupert
Grint und Emma Watson geben die drei Hauptfiguren Harry Potter, Ron Weasly und
Hermine Granger frisch und ungekünstelt. Mit Kenneth Branagh konnte für
den Part des selbstverliebten Prof. Gilderoy Lockhart zudem ein genialer „Gaststar“
gefunden werden, der den bekannten Cast herrlich aufmischt. Noch deutlicher
als im ersten Teil zeigt sich, dass die Macher die richtigen Schauspieler für
die richtigen Rollen gefunden haben.
Die Autorin der Buchvolage J. K. Rowling hat gut daran getan auch bei der zweiten Verfilmung ein Mitspracherecht einzufordern. So wird „„Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ nicht nur optisch sondern auch inhaltlich ein Fest für Fans und solche, die es noch werden möchten....zur kompletten Filmseite
Harry Potter und die Kammer des Schreckens - Das Buch
Harry's zweites Jahr in Hogwarts ist nicht weniger abenteuerlich und aufregend wie das Erste. Ein grauenhaftes Etwas treibt in der Schule sein Unwesen - ein Ungeheuer, für das niemand , nicht einmal der mächtigste Zauberer, eine Erklärung findet. Natürlich lassen es sich Harry, Ron und Hermine nicht nehmen auf eigene Faust Ermittlungen anzustellen und wie nicht anders zu erwarten war, geraten die drei Freunde dabei von einem Schlamassel in den nächsten...
Bewertung Buchredaktion: 5/5 Punkten
Die Erfolgsgeschichte geht weiter. Beinahe nahtlos schließt J.K. Rowling
an die Geschehnisse aus dem ersten Teil der Harry-Potter-Reihe an. Immer noch
wendet sich die Geschichte ehe an eine jugendliche Leserschaft, doch auch hier
kommen ältere Potter-Fans auf ihre Kosten. Geschickt führt die Autorin
neue undurchsichtige Charaktere ein, bringt dadurch neues Licht in Harrys mysteriöse
Vergangenheit, sorgt aber auch für neue Fragezeichen. Die Handlung bleibt
dadurch interessant und kurzweilig. In keinster Weise hat man den Eindruck einen
müden Aufguss des ersten Teils zu lesen. ...
zur kompletten Buchseite
Harry Potter und der Gefangene von Askaban - Der Film
Auch Harrys drittes Jahr an Hogwarts beginnt mit einem Abenteuer. Er weiß ganz genau, dass er in den Sommerferien nicht zaubern darf und trotzdem lässt er seine dümmliche Tante buchstäblich in die Luft gehen. Normalerweise heißt das: SCHULVERWEIS! Doch nicht dieses Mal: Im Gegenteil. Harry wird wie ein rohes Ei behandelt. Ob das an dem Gefangenen von Askaban liegt, der vor kurzem ausgebrochen ist, und nun hinter Harry her zu sein scheint?!
Bewertung Filmredaktion: 4/5 Punkten
Der gesamte Cast, und damit ist jeder einzelne gemeint, ist grandios in seiner
Rolle, auch Michael Gambon, der die Nachfolge des verstorbenen Richard Harris
antreten musste, der Professor Dumbledore in den Teilen 1 und 2 verkörperte.
Großartig ebenfalls Emma Thomson, die die schrullige Professor Tralawney
spielt. Herausragend ausgewählt ist auch Gary Oldman als Sirius Black und
David Thewlis als Remus Lupin. Die jungen Schauspieler werden so langsam erwachsen,
das merkt man ihnen an. Ob nun Hermine, Harry oder Ron, alle Kids werden in
ihren Rollen immer besser und sicherer – Es macht Spaß ihnen zuzusehen.
Besonders herausragend an „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“
ist die Kameraführung, die sehr beeindruckende Bilder einfing, und auch
die Special Effects führen zu begeisterten Gesichtern vor der Leinwand
- allein der Hippogreif ist großartig. Die Altersfreigabe von 12 ist nicht
nur gerechtfertigt, sondern ein absolutes Muss: JEDER, der sein Kind unterhalb
dieses Alters ins Kino schleift, tut diesem bestimmt NICHTS Gutes! Nun zu dem
einzigen Kritikpunkt: Die Geschichte des 3. Teils wurde derart vernachlässigt,
dass sich jeder Potter-Fan wohl geohrfeigt fühlen muss. Was ist mit der
Vergangenheit der 4 Freunde? Warum ist Harrys Patronus ausgerechnet ein Hirsch?
Wieso wird in diesem Film, dem 2 detailgetreue Adaptionen vorangehen, kein Wert
auf die Story gelegt? Die Details der Geschichte von „Harry Potter und
der Gefangene von Askaban“ sind es nämlich, die fesseln, überzeugen
und berühren. Von ihnen ist im Film nichts übrig geblieben, da man
es in Produzentenkreisen wohl für besser hielt, die 2,5 Stunden pro Film
strikt einzuhalten – das liebe Geld dürfte bei dieser Entscheidung
eine entscheidende Rolle gespielt haben. Alles in allem bleibt zu hoffen, das
„Harry Potter und der Feuerkelch“, der 4. Teil der Geschichte, eine
für „Harry Potter“-Verhältnisse gerechte Adaption der
Buchvorlage erhält, damit Potter Fans endlich wieder mit strahlenden Gesichtern
das Kino verlassen können, weil sie nämlich eine tolle Geschichte
erzählt bekamen und nicht Special-Effects-Wetteifern bewundern durften!
...
zur kompletten Filmseite
Harry Potter und der Gefangene von Askaban - Das Buch
Auch Harrys drittes Jahr an Hogwarts beginnt mit einem Abenteuer. Er weiss ganz genau, das er in den Sommerferien nicht zaubern darf und trotzdem lässt er seine dümmliche Tante buchstäblich in die Luft gehen. Normalerweise heisst das: SCHULVERWEIS! Doch nicht dieses Mal: Im Gegenteil. Harry wird wie ein rohes Ei behandelt. Ob das an dem Gefangenen von Askaban liegt, der vor kurzem ausgebrochen und nun hinter Harry her zu sein scheint?!
Bewertung Buchredaktion: 5/5 Punkten
Das dritte Schuljahr bringt für Harry Potter neue Erkenntnisse über
seine Familie. Die Autorin J.K. Rowling setzt erkennbar darauf, dass ihre jugendliche
Leserschaft mit den Büchern mitwächst. Konnte ja keiner ahnen, dass
auch Scharen von Eltern und andere Erwachsene zu treuen Anhängern der Abenteuer
von Harry werden würden. Harrys Gegner werden gefährlicher und die
Geschichte entwickelt sich verzwickter, mit mehr emotionaler Tiefe. Indiz hierfür
nicht zuletzt der um 100 Seiten angewachsenen Umfang des Buches. Mehr und mehr
ist zudem erkennbar, das J.K. Rowling tatsächlich von Beginn an sieben
Teile der Geschichte im Kopf hatte. Erstmals deutet sich die ungeheure Weitsicht
der Autorin an, mit der sie bestimme Ereignisse einleitet, nur um die an späterer
Stelle wieder aufzunehmen....
zur kompletten Buchseite
Harry Potter und der Feuerkelch - Der Film
Noch vor Beginn des 4. Schuljahres geht es für Harry und seine Freunde Ron und Hermine hoch her. Die Quidditch-Weltmeisterschaft steht an, und Ron's Vater hat Karten für dieses sportliche Großereignis besorgt. Doch was als vergnügter Ausflug beginnt endet im Chaos. Die Anhänger von Lord Voldemort melden sich zurück und versetzen die Besucher der Weltmeisterschaft in Angst und Schrecken. Aber dies soll nicht das einzig schaurige und aufregende Ereignis für Harry in seinem 4. Jahr in Hogwarts sein. Das Trimagische Turnier wird seit Jahren der Pause wieder veranstaltet. Und Austragungsort ist Hogwarts. Viele neue Bekanntschaften stehen Harry und seinen Freunden bevor, und nicht immer sind sie von der freundlichen Sorte. Das Böse in Gestalt von Lord Voldemort drängt zurück an die Macht. Und dieses Mal wird es sehr sehr eng für Harry...
Bewertung Filmredaktion: 5/5 Punkten
Da ist er nun, der vierte Teil der Erfolgsreihe um den Zauberlehrling „Harry
Potter". Verglichen mit dem letzten Teil ist „Der Feuerkelch“
Gott lob wieder näher am Buch, was die Fans der Bücher wohl besonders
freuen wird. Doch, der Reihe nach:
Die Geschichte: Wie in der Vorlage! Zwar fehlen einige Details,
doch darüber ist hinwegzusehen. Die Story des 4. Buches ist gut umgesetzt,
zwar sind die Dursleys nicht dabei, doch, mal ehrlich, wer vermisst die schon?
Die FSK ist wieder einmal 12 und, wie auch schon bei Teil 3, ist das ganz schön
hart an der Schmerzgrenze, also: Bitte, bitte gut drüber nachdenken, bevor
man ein Kind - vor allem UNTER 12 Jahren - da reinschleift.
Die Figuren: Die Charaktere werden erwachsen, und mit ihnen
ihre Darsteller. Das war schon im 3. Teil sehr spannend mit anzusehen. Die übliche
Riege an Jungstars ist natürlich wieder mit dabei. Daniel Radcliffe (Harry),
Rupert Grint (Ron) und Emma Watson (Hermine) spielen ihre Rollen gewohnt souverän.
Tom Felton (Draco) kommt zwar ein wenig zu kurz, ist aber auch mit dabei. Was
sich in „Der Gefangene von Askaban“ schon abzeichnete, wird hier
noch deutlicher: Richard Harris (Professor Dumbeldore aus Teil 1 und 2) spielte
den traditionellen Schulleiter, Michael Gambon hingegen verleiht der Figur mehr
Witz und Nähe, was dem Charakter sehr gut tut.
Doch Spaß machen hier vor allem die neuen Figuren des vierten Teils. Ob
Brandan Gleeson als Mad-Eye Moody, Pedja Bjelac als Igor Karkaroff oder Miranda
Richardson als Rita Kimmkorn, alle sind hervorragend besetzt. Ganz toll auch
die Mitstreiter im Trimagischen Turnier: Sowohl Clèmence Poésy
als Fleur Delacour, als auch Stanislav Ianevski als Viktor Krum können
auf ganzer Linie überzeugen. Doch auch hier gilt es, einige Darsteller
ganz besonders hervorzuheben und einen leider etwas zu kritisieren. Ralph Fiennes
erweckt den dunklen Lord Voldemort mit solch einer sensationellen Präsenz,
dass es einem fast die Schuhe auszieht. Der Schauspieler ist nur wenige Minuten
zu sehen und erschreckt, erschüttert und wirkt auf ganzer Linie. Robert
Pattinson, der Cedric Diggory verkörpert, hingegen ist weniger gut getroffen.
Der Cedric im Buch ist sympathischer, ehrlicher, echter als die Figur, die Pattinson
zum Besten gibt. Sein Part besitzt lange nicht soviel Dramatik, wie in der Vorlage,
was vielleicht auch daran liegt, dass der Charakter, nicht wie im Buch im 3.,
sondern erst jetzt, im 4. Teil eingeführt wurde. Diesen Punkt gilt es zu
bedauern.
Die Effekte: Ganz klar: erste Sahne. Wer in diesem Punkt viel
erwartet, wird belohnt. „Der Feuerkelch“ ist grandios animiert und
stellt alles vorher da gewesene in den Schatten. Doch auch hier gilt es eines
hervorzuheben. Der Sound-Effect ist großes Kino. Wenn Viktor Krum und
seine Mitschüler die große Halle betreten, bleibt niemand mehr ruhig
sitzen. In dieser Szene wird einem in sekündlichen Schüben Gänsehaut
über den Körper gejagt. Große Klasse!
Gesamteindruck: „Harry Potter und der Feuerkelch“
ist endlich ein wahrer Potter geworden. Nach 3 nicht ganz zufrieden stellenden
Vorgängern hebt sich dieser Teil ganz klar von ihnen ab. Trotz das man
merkt, das die Macher keine Zeit haben, wurde die Geschichte gut umgesetzt und
die Darsteller, bis auf eine Ausnahme, spielen ihre Rollen großartig.
Der Zauberlehrling ist zurück – endlich! Augen auf und rein –
dieser Teil wird euch verzaubern! ... zur kompletten
Filmseite
Harry Potter und der Feuerkelch - Das Buch
Noch vor Beginn des 4. Schuljahres geht es für Harry und seine Freunde
Ron und Hermine hoch her.... die Quidditch- Weltmeisterschaft steht an, und
Ron's Vater hat Karten für dieses sportliche Großereignis besorgt.
Doch was als vergnügter Ausflug beginnt endet im Chaos. Die Anhänger
von Lord Voldemort melden sich zurück und versetzen die Besucher der Weltmeisterschaft
in Angst und Schrecken.
Aber dies soll nicht das einzig schaurige und aufregende Ereignis für Harry
in seinem 4. Jahr in Hogwarts sein. Das Trimagische Tunier wird seit Jahren
der Pause wieder veranstaltet. Und Austragungsort ist Hogwarts. Viele neue Bekanntschaften
stehen Harry und seinen Freunden bevor, und nicht immer sind sie von der freundlichen
Sorte. Das Böse in Gestalt von Lord Voldemort drängt zurück an
die Macht. Und dieses Mal wird es sehr sehr eng für Harry ..
Bewertung Buchredaktion: 5/5 Punkten
Spätestens mit dem vierten Band der Harry Potter-Reihe verabschiedet sich
die Autorin J.K. Rowling vom Kinderbuch und setzt auf eine ältere Leserschaft.
Satte 766 Seiten bietet sie dem geneigten Leser zum mitfiebern. Erneut schafft
sie es durch die Einführung neuer Charaktere und Weiterentwicklung der
bekannten Helden, die Handlung fesselnd und abwechslungsreich zu gestalten.
Endlich gewinnt auch Harry ärgster Widersacher Lord Voldemort mehr und
mehr an Kontur und wird von kindgerechten Bösewicht zur wahrhaft dunklen
Lord. An alle, die sich alleine schon vom Hype um die Marke Harry Potter vom
Lesen der Bücher abhalten lassen, sein an dieser Stelle gesagt, dass der
ganze Rummel nicht nur heiße Luft ist. Die Geschichte des „kleinen“
Zauberers hat einfach alle Zutaten, um nachhaltig begeistern....
zur kompletten Buchseite
Harry Potter und der Orden des Phoenix - Der Film
In „Harry Potter und der Orden des Phönix“ beginnt Harry in Hogwarts sein fünftes Ausbildungsjahr und entdeckt, dass die Zauberergemeinschaft seine aktuelle Konfrontation mit dem bösen Lord Voldemort für eine Lüge hält – Harrys Glaubwürdigkeit steht auf dem Spiel. Was noch schlimmer ist: Der Zaubereiminister Cornelius Fudge setzt eine neue Professorin in der Abteilung für die Verteidigung gegen die dunklen Künste ein – die heuchlerische Dolores Umbridge. Doch der vom Ministerium abgesegnete und von Professorin Umbridge geleitete Kurs in defensiver Zauberei hilft den jungen Zauberern leider überhaupt nicht bei der Verteidigung gegen die dunklen Mächte, von denen sie und die gesamte Zaubererwelt bedroht werden. Also überreden Hermine und Ron ihren Freund Harry, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Harry trifft sich mit einer kleinen Gruppe von Schülern, die sich „Dumbledores Armee“ nennen, und bringt ihnen bei, wie sie sich gegen die dunklen Künste wappnen können – denn es gilt, die mutigen jungen Zauberer auf den bevorstehenden, höchst ungewöhnlichen Kampf vorzubereiten.
Bewertung Filmredaktion: 4/5 Punkten
Im Vorfeld standen alle Zeichen auf Sturm in Sachen „Harry Potter und
der Orden des Phönix“. Nennenswerte Kino-Erfolge konnte Regisseur
David Yates bis dato nicht aufweisen, Drehbuchautor Michael Goldenberg’s
Erfahrung in Sachen Drehbuch ist dann auch eher „klein“. Dann wurde
auch noch bekannt, das der 5. Potter, der ja bekannterweise das längste
Buch zur Vorlage hat, mit 139 Minuten der kürzeste Film (!) werden würde.
Nur die Darsteller galten als „sichere Bank“. Verständlicherweise
durfte man als Fan dann beim Gedanken an diesen 5. Teil etwas zittern. Was bei
„Harry Potter und der Orden des Phönix“ herauskam, sprengt
jedoch alle Ketten der Angst. Dieser Regisseur und dieser Drehbuchautor verstehen
ihr Handwerk sichtlich.
Die Darsteller sind wieder herausragend gut. Wieder einmal bewies man echtes
Fingerspitzengefühl in Sachen Casting der „neuen Figuren“.
Evanna Lynch macht einen tollen ersten Job als Schauspielerin in der Rolle der
etwas schrägen Luna Lovegood, Helena Bonham Carter erweist sich als Bellatrix
Lestrange hier als Glücksfall (trotz wenig Screentime) und Imelda Staunton
ist eine Wucht in ihrer Rolle der fiesen Dolores Umbridge. Wer ihr während
des Lesens schon immer gern mal „eine reinhauen“ wollte, wird sich
in diesem Gefühl während des Films wiederfinden. Die restlichen Darsteller
darf man wieder gröhlend und jaulend im Kino willkommen heißen. Daniel
Radcliffe ist wieder einmal Harry Potter, Emma Watson und Rupert Grint kehren
als Hermine Granger und Ron Weasley zurück. Auch die übrigen Rollen
sind wieder prominent und überzeugend besetzt. Alan Rickman, Maggie Smith,
Ralph Fiennes, Gary Oldman,… Man wird gar nicht mehr fertig, die großartigen
Leistungen dieser Schauspieler aufzuzählen – seien ihre Auftritte
auch noch so klein. Im Übrigen liegt hier der Hund begraben. Manche Figuren
kommen etwas zu kurz. Draco Malfoy beispielsweise hat kaum mehr als ein paar
Sätze zu sagen und auch der Orden des Phönix hat nicht so viel Platz,
wie im Buch.
Natürlich muss man auch im 5. Teil Abstriche machen. Wenn das Drehbuch
sich als würdige Adaption erweist, ist das in der Regel auch kein Problem.
„Harry Potter und der Orden des Phönix“ ist tatsächlich
ein würdiger Vertreter des großartigen Buches geworden. Die Atmosphäre
der Vorlage fängt Regisseur David Yates phänomenal ein und lässt
seine Darsteller hier über sich hinauswachsen. Hinzu kommen einfach nur
tolle Effekte und fertig ist der neue, wahre Potter für die große
Leinwand. ... zur kompletten Filmseite
Harry Potter und der Orden des Phoenix - Das Buch
Es sind Sommerferien und wieder einmal sitzt Harry bei den unsäglichen
Dursleys im Ligusterweg fest. Doch diesmal treibt ihn größere Unruhe
den je – warum schreiben seine Freunde Ron und Hermine nur so rätselhafte
Briefe? Und vor allem: warum erfährt er nichts über die dunklen Mächte,
die inzwischen neu erstanden sind? Noch ahnt er nicht, was der geheimnisvolle
Orden des Phoenix gegen Voldemort ausrichten kann…
Als Harry fünftes Schuljahr in Hogwarts beginnt, werden seine Sorgen nur
noch größer. Und dann schlägt der Dunkle Lord wieder zu. Harry
muss seine Freunde um sich scharen, sonst gibt es kein Entrinnen.
Bewertung Buchredaktion: 5/5 Punkten
Harry Potter und seine Freunde sind nun mittlerweile in ihrem fünften
Schuljahr – Zeit für die Autorin J.K. Rowling noch einmal richtig
Gas zu geben. Der bislang “dickste“ Potter hat wieder alle Zutaten,
die einen schon die bisherigen Bände in einem Rutsch haben durchlesen lassen.
Die Kombination aus guten und vor allem bleibenden Figuren, neuen Charakteren
und einer genialen Weiterentwicklung der Geschichte sorgt für Spannung
und Dramatik. Nach der Wiederauferstehung Lord Voldemorts in persona haben Harry
und seine Freunde mit einem typischen Phänomen zu tun: Wer glaubt schon
Kindern. Immer mehr zeigt sich, dass Autorin J.K. Rowling geschickt an ihrem
Buchmuster festhält, ohne dabei in die Falle zu tappen ständig Ereignisse
aus den vorangegangenen Büchern wiederzukäuen. Es beginnt bei den
Dursleys und endet mit dem Ende des Schuljahres. Dazwischen fährt Harry
sozusagen auf den sich überschlagenden Ereignissen Achterbahn. Schön
zu beobachten, ist neben all den Abenteuern auch die Entwicklung die Harry,
Ron und Hermine durchmachen. Mittlerweile sind die drei echte Teenager und J.K.
Rowling hat diese besondere Zeit mit alle den emotionalen Besonderheiten wunderbar
war in die Geschichte eingeflochten. ...
zur kompletten Buchseite
Harry Potter und der Halbblutprinz - Der Film
Noch bevor Harrys 6. Schuljahr überhaupt anfangen kann, müssen sich er und seine Freunde erst einmal mit den neuen Sicherheitsvorkehrungen vertraut machen. Sowohl Hogwarts, als auch alle anderen magischen, und zum Teil nichtmagischen Orte, haben sich in den letzten Monaten stark verändert. Ob in der Winkelgasse oder in Hogsmeade: Überall verschwinden Zauberer und kehren nicht wieder zurück. Lord Voldemort’s Macht scheint stetig zu wachsen. Harry’s 6. Schuljahr beginnt, doch niemand ahnt, wie anstrengend dieses Jahr werden wird, und da sind Schulnoten noch die geringsten Probleme der Schüler…
Bewertung Filmredaktion: 5/5 Punkten
Eigentlich hätte „Harry Potter und der Halbblutprinz“
bereits im Sommer 2008 die Kinoleinwände stürmen sollen, doch Gerüchten
(in und um Warner Bros.) zufolge, war vor allem der massive Erfolg von „The
Dark Knight“ für die Verschiebung verantwortlich – schließlich
kann man ja nicht zwei kommerziell herausragende Filme in einem Jahr starten
lassen, man muss ja auch 2009 kräftig Kohle scheffeln. Ob man dadurch Fans
gehörig eins auf die Mütze gibt, interessiert bei den Summen, die
bei einem Potter im Spiel sind, wahrhaft niemanden. Traurig, aber wahr.
Das Warten hat sich jedoch gelohnt. „Harry Potter und der Halbblutprinz“ kommt zwar immer noch nicht an die herausragende Buchvorlage von J.K. Rowling heran, zeigt aber, dass es sich immer wieder als lohnend herausstellt, einen Potter im Kino anzusehen. Dabei trägt vor allem die Kombination „Schauspieler-Effekte-Drehbuch“ erneut zum Gelingen des Films bei.
Ein ganz spezieller Schauspieler tritt aus der Riege wirklich großartig
agierender Mimen heraus: Daniel Radcliffe, der die Titelfigur nun zum sechsten
(und noch nicht letzten) Mal gibt. Radcliffe hat nun endgültig in seine
Rolle gefunden, schafft es in tragischen, wie auch in komischen Momenten zu
glänzen und das erstaunlicherweise ohne sich dabei in den Vordergrund zu
spielen. Neben diesem einzig wahren Harry sind auch wieder die besten Gefährten
an seiner Seite, die man sich für das Franchise wünschen kann: Emma
Watson (Hermine) und Rupert Grind (Ron) sind erneut herrlich lustige und vollkommen
glaubhafte beste Freunde von Harry. Diese drei in der Kombination sind schon
ein echter Kino-Glücksfall.
Aber auch alle, aber wirklich alle alt bekannten Schauspieler liefern wieder
tadellose Leistungen ab: Michael Gambon ist ein wunderbarer Dumbledore, Helena
Bonham Carter punktet als fieses Miststück Bellatrix Lestrange und Tom
Felton gibt als Draco Malfoy alles, auch wenn er, gerade in den dramatischen
Szenen nicht gänzlich überzeugen kann. Auch Alan Rickman als Snape
und die herrlich spielende Evanna Lynch als Luna Lovegood tragen zum Gelingen
dieses neuen Kinoabenteuers bei.
Neu im Potter Universum sind in einer ganz kleinen Rolle Helen McCrory als Narzissa
Malfoy und OSCAR-Preisträger Jim Broadbent, der den Lehrer Horace Slughorn
wunderbar skurril spielt – und auch viel mehr Screentime als seine neue
Kollegin erhielt. Zu Recht, wenn man bedenkt, welche Schlüsselbedeutung
diese Figur für die Geschichte hat.
Die Handlung kommt, wie bereits kurz erwähnt, noch immer nicht an die
schlicht phänomenale Buchvorlage heran. Besonders am Schluss zeigt sie
die meisten Schwächen gegenüber dem Ende des atmosphärisch dichten
Buches, auch wenn Regisseur David Yates erneut die Zügel fest in Händen
hielt und somit einem wirklich gut adaptierten Potter in die Kinos verhalf.
Die visuellen Effekte und die atemberaubende Kamera sind erneut erstklassig
und haben vollkommen überzeugende Blockbuster-Qualitäten, die nach
einem OSCAR schreien.
„One more to go!“ – zumindest geschichtlich ist nur noch
ein Teil übrig. Warner Bros. hat sich jedoch dazu entschlossen, das Finale
auf zwei Filme auszuweiten und die Verfilmung zum letzten Buch 2010 und 2011
in die Kinos zu bringen – natürlich nur, um der Vorlage gerecht zu
werden. Na klar.
„Harry Potter und der Halbblutprinz“ darf sich vollkommen zu Recht
ein Filmhighlight 2009 nennen, das Kinofans und Buchliebhaber gleichermaßen
zufriedenstellen und glücklich machen wird. 2009 wird die Leinwand endlich
wieder magisch, wenn Harry Potter Massenanstürme an internationalen Kinokassen
auslöst....
zur kompletten Filmseite
Das Buch
Noch bevor Harrys 6. Schuljahr überhaupt anfangen kann, müssen sich
er und seine Freunde erst einmal mit den neuen Sicherheitsvorkehrungen vertraut
machen. Sowohl Hogwarts, als auch alle anderen magischen, und zum Teil nichtmagischen
Orte, haben sich in den letzten Monaten stark verändert. Ob in der Winkelgasse
oder in Hogsmeade: Überall verschwinden Zauberer und kehren nicht wieder
zurück. Lord Voldemort's Macht scheint stetig zu steigen.
Harry's 6. Schuljahr beginnt, doch niemand ahnt, wie anstrengend dieses Jahr
werden wird, und da sind Schulnoten noch die geringsten Probleme der Schüler..
Bewertung Buchredaktion: 5/5 Punkten
Nach 5 Bänden darf es auch mal etwas schwächer werden, die Story
leicht wackliger, die Charaktere nicht mehr so interessant und/oder der Spannungsbogen
nicht mehr ganz so fesselnd, doch: weit gefehlt. J.K. Rowling schafft es mit
Band 6 einmal mehr, ein großartiges, dramatisches, fesselndes und spannendes
Buch abzuliefern, das seinen Leser bis zur letzten Seite gefangen nimmt. Oft
lustig, an manchen Stellen tief bewegend und dramatisch, zeigt „Harry
Potter und der Halbblutprinz“ eindrucksvoll, das seine Hauptfigur und
dessen Freunde erwachsen werden, und das zu lesen ist mehr als nur spannend.
Fazit: Auch wenn das bei einigen vorherigen Bänden schon oft gesagt wurde,
hier muss es einfach her: Dieses Buch ist ein echter und wahrer Potter! ...
zur kompletten Buchseite
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (1)
Harry Potter steht vor seiner größten Herauforderung und vor dem größten Wagnis seines bisherigen Lebens. Ganz ohne den Schutz von Dumbledore muss er nun versuchen, die verbliebenen Horkruxe aufzuspüren und zu vernichten. Nur so kann Voldemorts Macht endgültig gebrochen werden. An seiner Seite stehen Ron und Hermine. Doch je länger ihre gefährliche Suche andauert, desto weniger scheint sie von Erfolg gekrönt. Voldemort baut seine Schreckensherrschaft immer weiter aus und je verzweifelter die drei Freunde nach den Horkruxen suchen, desto häufiger stoßen sie auf ein Rätsel ganz anderer Art: Was sind die geheimnisvollen Heiligtümer des Todes? Und welche Bedeutung haben sie für die Vernichtung Voldemorts? Harry benötigt seine ganze innere Stärke, um diesmal den richtigen Weg zu finden. Doch können ihm seine Freunde diesmal folgen?
Bewertung Filmredaktion: 4/5 Punkten
Die Endzeit ist eingeläutet im Harry Potter-Universum. 2001 kam
mit „Harry Potter und der Stein der Weisen“ der erste Film in die
Kinos und heute, neun Jahre später, schafft es der britische Zauberlehrling
erneut und obwohl alle Bücher bereits erschienen sind, zahlreiche Fans
in die Kinos zu locken. Dabei werden sich viele darüber ärgern, einen
geteilten Film sehen zu müssen. Nach sechs Filmen, bei denen immer und
immer wieder an der mangelnden Detailverliebtheit der Streifen gemäkelt
wurde, haben sich die Verantwortlichen nun zur Aufgabe gemacht, den letzten
Band in genügend Zeit in die Kinos zu bringen. Plötzlich ist der Anspruch
da, dem Buch gerecht zu werden. Alle anderen Bücher waren es da nicht wert,
ordentlich und der Vorlage entsprechend adaptiert zu werden. Nur der letzte
Teil. Warum? Nun, noch einmal abkassieren zu können, scheint da ganz oben
auf dem Listchen zu stehen – noch über der Liebe zum Buch. Da J.K.
Rowling jedoch scheinbar voll und ganz hinter den Filmen steht, scheint das
wohl von der Autorin auch ein Stück weit so gewollt zu sein.
Auch nach dem ersten Teil von „Harry Potter und die Heiligtümer des
Todes“ ist klar, dass auch hier kein würdiger Vertreter der Vorlage
entstanden ist. Zwar wird hier das Finale vor allem optisch grandios eingeläutet
und auch die Geschichte scheint im Vordergrund gestanden zu haben, einige Längen
sind jedoch nicht zu ignorieren. Es hat sich in dieser Hinsicht nichts geändert.
Bildgewaltig und optisch beeindruckend reicht eben nicht, um eine Welt zu erschaffen,
die auf dem Papier nur als einzigartig zu beschreiben ist.
Im Zentrum dieses ersten siebten Teils stehen nun voll und ganz Harry, Ron und
Hermine. Alle anderen Figuren und ihre (teils prominenten) Gesichter werden
zu Nebenfiguren, was durchaus der Vorlage entspricht. Daniel Radcliffe ist erneut
ein glaubhafter Harry und Rupert Grint darf wieder als Ron seine für ihn
typische Miene ziehen. Emma Watson als Hermine braucht sich hinter den Jungs
nicht verstecken und behauptet sich durchweg beeindruckend gegen sie. Diese
junge Frau ist nicht nur bildschön, sondern auch ungemein talentiert. Neu
im Potter-Universum ist Bill Nighy als neuer Zaubereiminister Rufus Scrimgeour
und auch „Notting Hill“-Ekel Rhys Ifans gibt sich als Xenophilius
Lovegood die Ehre. Ifans schafft es einen passenden und authentischen Eindruck
zu vermitteln, während Bill Nighy als Scrimgeour völlig versagt und
sich eher selbst darstellt, als sich in die Rolle zu fühlen. Schade. Ralph
Fiennes ist als Lord Voldemort jedoch wieder unglaublich böse und wird
zu einem würdigen Gegner Harry Potters.
„Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ hätte man mit Sicherheit gern am Stück gesehen. So müssen die Fans und jene, die es nach etlichen Jahren, in denen es den Zauberlehrling nun schon gibt, noch werden wollen, nun ein halbes Jahr warten, bis der zweite Teil kommt und der die Ära Potter endgültig beendet....zur kompletten Filmseite
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (2)
Es endet alles…
Der finstere Lord Voldemort setzt nun alles daran, seinen Erzfeind Harry Potter,
der nun schutzlos durch die Welt irrt, zu finden und zu vernichten. Dabei geht
er auch das Wagnis eines offenen Krieges ein. Er ist sich sicher, dass er stärker
ist, als die wenigen übrig gebliebenen Feinde, die sich einst in Hogwarts
aufhielten. Tatsächlich sieht es so aus, als ob Voldemort eine echte Chance
haben könnte, Harry Potter zu töten. Gelingt ihm dies, wird die Welt
wirklich in eine neue Dunkelheit stürzen…
Bewertung Filmredaktion: 5/5 Punkten
Zehn Jahre. Zehn Jahre produzierten die Verantwortlichen die eigentlich nur
sieben Teile umfassende Geschichte um den Zauberlehrling Harry Potter. Die Figur
von J.K. Rowling sorgte dafür, dass eine ganze Generation von Kindern und
Jugendlichen die Faszination Bücher wieder für sich entdeckte. Zudem
bewies die englische Autorin, dass es eben doch möglich ist, weiterhin
fantastische Geschichten zu kreieren, die ihre eigenen Faszinationen mitbringen.
Nun endet auch im Kino das Kapitel „Harry Potter“ – und ein
bisschen Wehmut kommt da schon auf. <br><br>
Noch immer stößt die Tatsache, die letzte Geschichte getrennt voneinander in die Kinos zu bringen, mehr als nur sauer auf. Plötzlich ist Detailverliebtheit wichtig. Auf einmal müssen Szenen, die in den vorangegangenen Geschichten vollkommen außer Acht gelassen wurden, hinein, sind geradezu bedeutend für die Handlung. Hätten die Macher doch auch bei den sechs Vorgängern derart gearbeitet, hätte aus dieser Filmreihe etwas tatsächlich Magisches entstehen können. Dennoch darf man die Leistungen der Verantwortlichen an dieser Stelle nicht schmälern. Sie schafften es, alle Schauspieler für acht Filme wieder und wieder zu gewinnen und die noch so kleinste Rolle prominent zu besetzen. Sie alle kehrten in ihre Figuren zurück – 2011 ein letztes Mal. Daniel Radcliffe wurde auf der Leinwand erwachsen, genauso wie seine Kollegen Emma Watson und Rupert Grint. Harry, Hermine und Ron sind uns all die Jahre ans Herz gewachsen. Nun heißt es: Abschied nehmen. <br><br>
Regisseur David Yates ließ im definitiv letzten Teil der Reihe nichts aus, was einem als Fan der Bücher immer so wichtig war. Drehbuchautor Steve Kloves, der bis auf „Harry Potter und der Orden des Phoenix“ alle Vorlagen für die große Leinwand fit machte (und das mal mehr, mal weniger stimmig) hatte im zweiten Teil von „Die Heiligtümer des Todes“ genug Zeit, viele, der so wichtigen Details der Buchvorlage einzubauen. Dabei herausgekommen ist ein würdiger und auch stimmiger letzter Teil der „Harry Potter“-Saga. David Yates mischte die gelungene Adaption mit einer Flut an visuellen Eindrücken, die mit den vielen Effekten schlicht grandios geworden sind. Eine Eigenschaft, die alle „Potter“-Filme ihr eigen nennen dürfen. Optisch wurde schon immer viel geboten. <br>
Nun geht es filmisch um die Wurst und von Beginn des letzten Teils an herrscht Endzeitstimmung. Die Sorgen und Ängste werden durch stimmige Musik und fantastische Schauspieler auf den Zuschauer übertragen, sodass die 130 Minuten erneut wie im Flug vergehen. Wenn Harry, Ron und Hermine auf einem weißen Drachen die bekannte Zaubererbank Gringotts einreißen oder auf der Suche nach den letzten Horkruxen gegen dunkle Zauberer kämpfen müssen. Das mit anzusehen ist immer und jederzeit großes Kino geworden. <br><br>
Für den letzten Teil kehren neben den Stammschauspielern auch viele kleine Rollen für ganz kleine Auftritte zurück. Ob John Hurt als Zauberstabverkäufer Mr. Ollivander, Maggie Smith als Professor McGonagall, Gary Oldman als Sirius Black, Miriam Margolyes als Professor Pomona Sprout oder Emma Thompson als Professor Sybil Trelawney. David Yates band sie alle, wenn auch noch so kurz, in die Geschichte ein. Herausragend. Erneut gibt es an den vielen, vielen Schauspielern nichts zu meckern. Sie alle sind wunderbare Figuren der eindrucksvollen Buchvorlagen geworden. <br><br>
Der zweite und nun wirklich finale Teil von „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ ist in der Tat großes Kino geworden. Berührend, traurig, düster und packend schließt Regisseur David Yates das Kapitel um den berühmtesten Zauberlehrling der Welt fulminant ab. Die fantastischen Schauspieler gehen mit der grandiosen Optik und der tollen Geschichte eine eindrucksvolle Symbiose ein. So sieht magisches Kino aus....zur kompletten Filmseite
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Das Buch
Harry Potter steht vor seiner größten Herauforderung und vor dem größten Wagnis seines bisherigen Lebens. Ganz ohne den Schutz von Dumbledore muss er nun versuchen, die verbliebenen Horcruxe aufzuspüren und zu vernichten. Nur so kann Voldemorts Macht endgültig gebrochen werden. An seiner Seite stehen Ron und Hermine. Doch je länger ihre gefährliche Suche andauert, desto weniger scheint sie von Erfolg gekrönt. Voldemort baut seine Schreckensherrschaft immer weiter aus und je verzweifelter die drei Freunde nach den Horcruxen suchen, desto häufiger stoßen sie auf ein Rätsel ganz anderer Art: Was sind die geheimnisvollen Heiligtümer des Todes? Und welche Bedeutung haben sie für die Vernichtung Voldemorts? Harry benötigt seine ganze innere Stärke, um diesmal den richtigen Weg zu finden. Doch können ihm seine Freunde diesmal folgen?
Bewertung Buchredaktion: 5/5 Punkten
Nun ist es also soweit. Mit „Harry Potter und die Heiligtümer des
Todes“ beendet die Autorin Joanne K. Rowling ihre erfolgreiche Buchreihe
um den Zauberer Harry Potter und seine Freunde Ron und Hermine. Ein Ende mit
Pauken und Trompeten, an Dramatik und Spannung nicht zu überbieten. Joanne
K. Rowling ist es tatsächlich gelungen, die Geschichte bis zur letzten
Seite so zu gestalten, dass man es nicht schafft, das Buch aus den Händen
zu legen. Viele Abschiede von lieb gewonnen Charakteren gibt es zu beklagen,
aber auch viele hoffnungsvolle Momente zu erleben. Unerwartete Wendungen machen
die 766 Seiten genauso fesselnd wie die Beantwortung mancher noch offener Frage.
Dieses siebte Buch ist ein runder und in sich völlig stimmiger Abschluss
einer wundervollen Geschichte, die über die Generationen hinweg Leser aller
Altersgruppen begeisterte. Selten schaffte es eine Geschichte Erwachsene und
Kinder gleichermaßen in ihren Bann zu ziehen. Man muss den Hut ziehen
vor einer Autorin, die nie den Überblick verlor und auch auf jedes noch
so kleine Detail geachtet hat. Dies und der Umstand, dass mit Übersetzer
Klaus Fritz eine würdige deutsche „Stimme“ gefunden wurde,
macht die Harry Potter-Bücher zu etwas ganz Besonderem. Harry wird uns
fehlen, so viel steht fest! ...
zur kompletten Buchseite
© 2011 Warner Bros. Ent. Harry Potter Publishing Rights © J.K.R.
Harry Potter characters, names and related indicia are trademarks of and ©
Warner Bros. Ent. All Rights Reserved.
© Buchcover: Carlsen Verlag
© Texte: Moviesection.de, Booksection.de