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Das Kinojahr 2011 - Unser Rückblick
"Von immer noch rasenden Typen, dem Ende eines Zaubererlehrlings und gutem Sex!"
Moviesection blickt auf das Kinojahr 2011 zurück.
Januar

Das Filmjahr 2011 startete auf Moviesection.de mehr als nur aussichtsreich. Gleich drei Sonderwertungsfilme liefen gleich Anfang des Jahres in unseren Kinos an, was auf ein glorreiches Kinojahr hoffen ließ. Am 6. Januar erhielt der Musikfilm „Burlesque“ mit Christina Aguilera und Cher die begehrten 5 goldenen Punkte, zum anderen schaffte auch das düstere Drama „Black Swan“ mit Natalie Portman diese Auszeichnung. Über „Burlesque“ schrieb unsere Redakteurin Kathrin Lang: „Gepaart mit vielen großartigen Nebendarstellern, einem Soundtrack, der vielseitig ist und Laune macht, sowie mit einer Inszenierung, die mit dieser Ausgangssituation hervorragend umzugehen weiß, laufen die beiden Unterhaltungsikonen Cher und Christina Aguilera auf der Kinoleinwand zur Hochform auf.“ Über „Black Swan“ schrieb unsere Redakteurin: „(…)ein beeindruckendes Meisterstück, das den Kleinmädchentraum vom Ballett im rosa Tutu gnadenlos und extrem, aber imposant dekonstruiert. Nicht nur auf Inszenierungs-, sondern auch auf Darstellungsebene ist „Black Swan“ großes Kino, das emotional nahegeht und immer wieder beeindruckt.“ Dritter Film dieser Kategorie war das Drama „Brothers“ mit Jake Gyllenhaal und Tobey Maguire. Unsere Redakteurin Stefanie Rufle schrieb: „„Brothers“ zählt zu jenen Filmen, die etwas über das Leben zu erzählen haben, etwas, das viele nicht hören wollen oder können, das aber gerade deswegen so immens wichtig ist. Vor allem macht dieses Drama eines deutlich: Krieg lässt die Seelen der Menschen sterben, die hinterher als Helden gefeiert werden. Mit dem Schrecken in ihrem Inneren werden sie dann allerdings allein gelassen – es ist so, wie Sam am Ende zu seinem Bruder Tommy sagt: „Ich ertrinke!“ Besser lässt es sich nicht starten.

Doch auch 5/5 Punkte wurden des Öfteren vergeben. „Howl – Das Geheul“ mit James Franco, „Satte Farben vor Schwarz“ mit Bruno Ganz, „The Green Hornet“ mit Seth Rogen und „Love and other Drugs“ mit Anne Hathaway und Jake Gyllenhaal erhielten alle die volle Punktzahl. Weitere Filme dieser Kategorie im Januar: „Vorstadtkrokodile 3“, „Tron Legacy“ und „Hereafter – Das Leben danach“.
Als „Sehenswerte Kinounterhaltung“ (4/5 Punkten) wurden die Filme „Morning Glory“, „We want Sex“ und „72 Stunden“ bezeichnet.
Lediglich durchschnittlich, beziehungsweise als belanglos wurden „Dickste Freunde“, „Devil“ und „Glückliche Fügung bewertet. Schlusslichter mit 1/5 Punkten gab es im Januar aber auch. Die deutsche Komödie „Die Superbullen“ fuhr diese Wertung genauso ein, wie „Woher weißt Du, dass es Liebe ist“ mit Reese Witherspoon. Kathrin Lang über „Die Superbullen“: „’Die Superbullen’ gibt durchaus Anlass dazu, um unsere Kultur zu bangen: Wenn Tom Gerhardt und Hilmi Sözer in ihre Rollen schlüpfen, bleibt jedweder sinnvolle Ansatz auf der Strecke. Nach irgendeiner versteckten Erzählebene, der vielleicht doch noch einen Hauch von Sinn zu entnehmen ist, kann man bei diesem Film mit jeder noch so großen Anstrengung lange und vergeblich suchen. „Die Superbullen“ bleibt Nonsense-Kino, das mit jeder gelösten Kinokarte noch ein Stück bedauernswerter wirkt.“ Über „Woher weißt Du, dass es Liebe ist“ urteilte Thomas Ays: „Woher weißt Du, dass es Liebe ist?“ oder „How Do You Know“, wie er im englischen Original heißt, beweist, dass selbst ein hochkarätiger Cast nicht ausreicht, um eine gute Geschichte zu erzählen. Im Nachbarsaal läuft übrigens „Love & other Drugs – Nebenwirkungen inklusive“ – da weiß man, was man hat.“
Februar

Im Februar starteten verhältnismäßig wenige Filme, doch auch hier gab es zwei Kandidaten, die die Sonderwertung einfuhren. Zum einen schaffte dies das Drama „The Kings Speech“ mit Colin Firth, das von Melanie Frommholz wie folgt bewertet wurde: „Selten war ein Blick hinter die verschlossenen Türen der englischen Royals rührender und dabei so würdevoll, menschlich und angenehm kitschfrei.“ Unsere Redakteurin Stefanie Rufle adelte „True Grit“ der Coen-Brüder mit dieser Wertung und schrieb: „’True Grit’ ist herausragendes Kino, bei dem wirklich alles stimmt: ergreifende Filmmusik, geschliffene Dialoge, die Spaß machen, großartig komponierte Bilder und allem voran herausragende Darsteller, die einem fast schon verloren geglaubten Genre wieder Leben einhauchen.“
5/5 Punkte und damit nur minder „schlechter“ bewertet wurden die Filme „Die Kinder von Paris“, die Dokumentation „Pina“ und „127 Hours“ mit James Franco. Auch „Kokowääh“ von und mit Til Schweiger erhielt diese Bewertung. Sehenswert wurde es mit „Freundschaft Plus“, „Dschungelkind“ und der Komödie „Meine erfundene Frau“. 2/5 Punkte, beziehungsweise 3/5 Punkte gab es unter anderem für die Fortsetzung von „Hexe Lilli“, „Der ganz große Traum“ und „Jack in Love“.
Im Februar wurden außerdem die OSCARs zum mittlerweile 83. Mal vergeben. „The King’s Speech“ erhielt den Award als bester Film und die Schauspieler Colin Firth, Christian Bale, Natalie Portman und Melissa Leo wurden als beste Schauspieler des Jahres ausgezeichnet.
März

Im März erhielt der dänische Film „Eine Familie“ von unserer Redakteurin Melanie Frommholz die Sonderwertung. Sie schrieb: „Fantastische Darsteller verkörpern mit großer Authentizität in „Eine Familie“ ihre Rollen. Insbesondere Jesper Christensen als Familienoberhaupt Rikard bleibt mit seiner außergewöhnlichen Leistung im Gedächtnis. Sein Weg vom wütenden Kämpfer gegen die Krankheit hin zum vom Tode gezeichneten Mann, der mit seinem Schicksal und seinen Kindern hadert, führt zu den emotionalsten Momenten des Films. Jesper Christensen ist zusammen mit Lene Maria Christensen, die die Tochter Ditte spielt, der Mittelpunkt dieses ergreifenden Familienportraits, das tief im Herzen berührt, da wo es weh tut.“ Dies sollte jedoch das einzige große Highlight im März und auch im April bleiben. Sonderwertungen gab es bis in den Mai hinein nicht mehr.
Dafür räumten einige Filme die 5 Punkte ab, darunter der Thriller „Unknown Identity“ mit Liam Neeson, der deutsche Film „Almanya – Willkommen in Deutschland“ und der Sci-Fi-Reißer „Ich bin Nummer Vier“. Auch „In einer besseren Welt“ und „Winters Bone“ erhielten diese Wertungen. „Sucker Punch“ von Zack Snyder fuhr ebenfalls 5/5 Punkte ein und die Justin Bieber-Konzert-Bio holte überraschenderweise ebenfalls 5 Punkte.
Sehenswert wurde es lediglich mit der Komödie „HOP“, ansonsten wurden lediglich 3, beziehungsweise 2 Punkte verteilt. Insgesamt gesehen darf der März gerne als schlechtester Kino-Monat bezeichnet werden. „Der Adler der neunten Legion“ mit Channing Tatum fiel bei uns genauso durch, wie das Animationsabenteuer „Rango“ oder „Faster“. Hier wäre eindeutig mehr zu erwarten gewesen.
April

Der April hielt keine Sonderwertung, aber auch keine vollkommen miesen Filme für das Kinopublikum bereit. Wohl aber 5er Filme, wie zum Beispiel „Willkommen bei den Rileys“, „Alles was wir geben mussten“, „Der Name der Leute“ und die britische Satire „Four Lions“. Auch „Fast & Furious 5“ wurde überraschenderweise mit der vollen Punktzahl ausgezeichnet. Unsere Redakteurin Kathrin Lang hierzu: „Warum nicht schon früher jemand auf die Idee kam, Vin Diesel und Dwayne Johnson als Gegenspieler in einem Actionstreifen auftreten zu lassen, erscheint beim gemeinsamen Anblick der beiden als wahrhaft verwunderlich. Die gnadenlosen Hau-drauf-Schlägereien der beiden Kontrahenten setzen dem rasanten Rennfahrerfilm das Action-Krönchen auf und machen aus „Fast & Furious Five“ einen Popcorn-Blockbuster in allerbester Manier.“ Das Drama „Mütter und Töchter“ erhielt ebenfalls diese Wertung.
Sehenswert wurde es unter anderem mit dem „Die Schöne und das Biest“-Drama „Beastly“, dem Animationsfilm „Rio“ und dem OSCAR-Drama „The Fighter“. Auch „World Invasion: Battle Los Angeles“ und die Comicverfilmung „Thor“ erhielten 4/5 Punkte.“
Ansonsten wurde im April nicht einmal 2 Punkte vergeben, was den eher unterdurchschnittlichen März damit wieder etwas ausgleicht.
Mai

Im Mai wurde es unserer Redaktion heiß. Zum einen räumte das Pferde- und Sportdrama „Secretariat - Ein Pferd wird zur Legende“ die Sonderwertung ab, zum anderen gab es weitere sechs Filme, die 5/5 Punkte erhielten. Über „Secretariat“ schrieb unser Redakteur Thomas Ays: „Secretariat - Ein Pferd wird zur Legende" ist ein wundervoller, beeindruckender, berührender und emotionsgeladener Sportfilm, der einem außergewöhnlichen Pferd ein absolut verdientes Denkmal setzt. Die Geschichte von Secretariat, der 1989 an Laminitis, einer schmerzhaften und unheilbaren Hufkrankheit starb, berührt die Herzen der Zuschauer und ist nur als beeindruckendes Tier zu bezeichnen. Es war mehr als nur überfällig diese Biographie auf die große Leinwand zu bringen. Großartig!“
Heiß erwartet und voll belohnt wurde unsere Redaktion von „Scream 4“. Der Horrorstreifen wurde überraschend gut bewertet und ist ein kleines Highlight des Kinojahres. Doch auch der vierte Teil der „Fluch der Karibik“-Reihe, „Pirates oft he Caribbean – Fremde Gezeiten“ erhielt von Stefanie Rufle 5/5 Punkten. Das Drama „Der Biber“ mit Jodie Foster und Mel Gibson, als auch „Wer ist Hanna?“ wurden ebenfalls ausgezeichnet.
Ein Pünktlein Abzug gab es für Filme, wie „Arthur“, „Löwenzahn“ und „Geliebtes Leben“. Von „Priest“ (3/5 Punkte) hätten wir in diesem Monat mehr erwartet und auch „Die Relativitätstheorie der Liebe“ wurde lediglich durchschnittlich bewertet.
Juni

Anfang Juni begeisterte uns „Source Code“ mit Jake Gyllenhaal, der 5/5 Punkte einheimste. Eher durchschnittlich jedoch wurde „Hangover 2“, der bereits im Vorfeld pompös beworben und dadurch die Lust darauf erheblich vergrößert wurde. Gehalten hat der Film wenige seiner großen Versprechen. Fantastisch wurden jedoch die Filme „Der Mann, der über Autos sprang“ und „Beginner“, die beide die Sonderwertung erhielten. Über ersteren schrieb unser Redakteur Thomnas Ays: „Nick Baker Monteys hat eine poetische und ergreifende Geschichte geschrieben, die er noch dazu mit beeindruckenden und großartigen Bildern schmückte. Der ganze Film wirkt unglaublich edel, was den Umstand der bewegenden Handlung nur noch unterstreicht. Zwar war die Liebesgeschichte vollkommen unnötig und trübt den Gesamteindruck ein wenig, insgesamt gesehen ist hier jedoch fantastisches deutsches Kino entstanden. Hoffen wir auf weitere, derart kunstvolle, poetische Kino-Unterhaltung von Nick Baker Monteys. Wir brauchen Poesie in unserem Leben und Menschen, die in der Lage sind, sie zu erzeugen.“ Über „Beginners“ urteilte Kathrin Lang: „Selten wurde in einem so unaufgeregten Grundton derart warmherzig, ergreifend und hinreißend vom Leben erzählt wie hier. Sein volles Potential schöpft der Film jedoch nicht nur aus seinem Drehbuch und seiner Inszenierung, sondern auch aus dem fabelhaft aufspielenden Schauspielertrio. Ewan McGregor, der als Schlüsselfigur zwischen Vergangenem und Gegenwärtigem wandelt, beweist mit seiner Darstellung einmal mehr, dass er ein begnadeter Schauspieler im besonnenen Charakterfach ist. Sein Spiel ist weder zu ruhig, noch zu aufgeregt und dem Erzählton des Films zu jeder Zeit angemessen. Als optimale Mitspieler fügen sich der großartige Christopher Plummer (in der Vergangenheit) und die zauberhafte Mélanie Laurent (in der Gegenwart) an seine starke Seite. Alle Drei verstehen es, die Tragik, ebenso wie die Komik, die dem Dasein der Figuren innewohnt, auf den Punkt genau dazustellen.“

Auch „X-Men: Erste Entscheidung“ wurde überraschend packend und auch darstellerisch überzeugend, was zu einer Bewertung von vollen 5 Punkten führte. Weitere Highlights des Monats waren „The Bang Bang Club“ und „Die Frau, die singt“.
Durchschnittlich bewertet wurden auch große Filme des Monats Juni. Sowohl „Transformers 3“, als auch „Larry Crowne“ mit Julia Roberts und Tom Hanks wurden mit 3/5 Punkten bewertet. Toll jedoch und nur mit einem Punkt Abzug wurden die Filme „Bad Teacher“ mit Cameron Diaz, „Kung Fu Panda 2“ und „Mr. Poppers Pinguine“ mit Jim Carrey gesehen.
Die Talfahrt in Sachen Bewertungen setzte sich jedoch mit den Filmen „Kusswechsel“, „Fremd fischen“ und „Honey 2“ fort, die allesamt gerade einmal 2 Punkte erhielten. Auch der groß angekündigte „The Tree of Life“ fiel bei uns durch und rauschte nur knapp an einem unterdurchschnittlichen Ergebnis vorbei. Dieses Ergebnis hat leider „Werner: Eiskalt“ nicht erreicht und wurde von unserer Redakteurin Kathrin Lang mit den Worten abgestraft: „Werner – Eiskalt“ ist, trotz kompakten 97 Minuten Filmlänge, ein langweiliger und an nur wenigen Stellen unterhaltender Abklatsch all dessen, was „Werner“ einst war, heute aber gewiss nicht mehr ist. Auch wenn „Werner – Eiskalt“ einen angenehm selbstironischen Blick auf seine „Verstaubheit“ im Zeichentrick-2D-Format wirft, kann sich der nunmehr fünfte Teil der Reihe nicht davor retten, schlicht unlustig und kaum unterhaltend zu sein. Wer die komplette Filmlänge durchhält, ohne dabei je zumindest den Gedanken zu hegen, einfach aufzustehen und zu gehen, hat wahre Bewunderung verdient – oder hat einfach den Sinn für einen guten „Werner“ an der Kinokasse mitabgegeben.“
Juli

Im Juli vergaben wir keine Sonderwertung und auch wenige 5er Wertungen. Lediglich fünf Filme schafften die volle Punktzahl, darunter „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ Teil 2, der Horror-Streifen „Insidious“, „Company Men“, „Win Win“ und die Comicverfilmung „Green Lantern“, die jedoch nicht überall gut ankam.
Mit einem Punkt Abzug, also mit 4/5 Punkten, gingen die Filme „Kleine wahre Lügen“, „Barneys Version“ und „Brautalarm“ ins Rennen um die Gunst der Zuschauer.
Durchschnittlich bewertet wurden „Cars 2“ aus dem Hause Pixar, was so nicht zu erwarten war, und „Ein Tick anders“. 2/5 Punkte heimste der Kevin-James-Film „Der Zoowärter“ und „Das Rotkäppchen-Ultimatum“ ein.
Insgesamt gesehen ist der Juli ein filmschwacher Monat gewesen, der nur wenige Highlights zu bieten hatte.
August

Im August wurde es sowohl richtig, richtig gut, als auch richtig, richtig schlecht. Wo Licht ist, da ist eben auch Schatten. „Blue Valentine“ mit Ryan Gosling und Michelle Williams wurde von unserer Redakteurin Kathrin Lang wie folgt umschrieben: „Blue Valentine“ ist eine intensive und perfekt gelungene Gratwanderung zwischen Leidenschaft und Verzweiflung, zwischen Anziehung und Abstoßung – ein direkter Blick hinter eine Beziehungskulisse, der mitfühlender kaum sein könnte.“ Die Sonderwertung war somit garantiert.
5/5 Punkte wurden ebenfalls kräftig verteilt. „Super 8“ wurde von Regisseur J.J. Abrams fantastisch in Szene gesetzt und fuhr diese Wertung genauso ein, wie das Reboot „Planet der Affen: Prevolution“, „Midnight in Paris“, „Crazy, Stupid, Love“ und „What a Man“. Auch „Captain America“ holte sich die volle Punktzahl.
Der deutsche „Resturlaub“ erhielt die Wertung „Sehenswert“ (4/5 Punkte) genauso, wie „Westwind“ und „Die Schlümpfe“. Durchschnittlich wurde es mit „Plötzlich Star“, „Die anonymen Romantiker“ und „Die Einsamkeit der Primzahlen“. Deutlich schlechter kamen „I’m still here“, „Sommer in Orange“ und die Comicverfilmung „Cowboys & Aliens“ mit Harrison Ford und Daniel Craig weg.
Unterirdisch (1/5 Punkte) wurde es mit „Homies“, der von unserer Redakteurin Kathrin Lang mit den Worten: „Vor allem Jimmi Blue Ochsenknechts Mimik ist so ausdrucksstark wie ein Holzstuhl. In seiner Rolle des Marvin hinterlässt er ein geradezu peinliches Bild seiner selbst. Fairerweise muss jedoch beigesteuert werden, dass der Rahmen, in dem der jüngste Ochsenknecht-Sohn agieren darf, auch nicht unbedingt viel Positives zum Gesamterscheinungsbild beiträgt. Die Beweggründe von Oberschichtensohn Marvin, der sich bewusst für ein Leben „auf der Straße“ entscheidet, um endlich den Traum von der großen Rapkarriere wahr werden zu lassen, werden im Drehbuch sowie in der Inszenierung schon derart absurd, zusammenhangs- und vor allem ergebnislos dargelegt, dass selbst die talentiertesten Schauspieler nicht mehr viel hätten retten können.“ abgestraft wurde.
September

Was durften wir im September über „Freunde mit gewissen Vorzügen“ lachen. Der Film erhielt die volle Punktzahl und überzeugte uns nahezu restlos. Doch auch die Musik-Doku „Glee Live“ und „Wickie auf großer Fahrt“ wurde von uns mit 5/5 Punkten bewertet.
„Die drei Musketiere“, „Roller Girl“, „Männerherzen II“, „Die Lincoln Verschwörung“ und „Von der Kunst sich durchzumogeln“ wurde unter anderem mit 4/5 Punkten ausgezeichnet. Überhaupt ist der Monat September als ein sehenswerter Filmmonat zu bezeichnen. Zwar fuhren die Filme „Colombiana“ und „Kill the Boss“ durchschnittliche, beziehungsweise „Conan“ sogar belanglose Bewertungen ein, durchweg überzeugend wurde es mit „Der große Crash – Margin Call“ am Ende des Monats. Unsere Redakteurin Melanie Frommholz urteilte: „Eine Krise birgt immer auch die Chance auf einen Neuanfang. Die Finanzmärkte gingen 2008 nicht zum ersten und wahrscheinlich nicht zum letzten Mal auf Talfahrt. Es bleibt abzuwarten, ob wir dieses Mal aus unseren Fehlern und unserer Gier gelernt haben. J.C. Chandor bleibt auch bei seinem Blick in die Zukunft ehrlich und widersteht dem moralischen Zeigefinger. „Der große Crash – Margin Call“ überzeugt auch hier, weil er zeigt und nicht wertet. Hier gibt es keine großen moralischen Schlussansprachen, Ausbrüche oder Rechtfertigungsversuche. Am Ende des Tages, an dem er geholfen hat den größten Börsencrash der Neuzeit loszutreten geht ein ausgelaugter Börsenhändler in seinen Exgarten, zu seiner Exfrau und beerdigt dort eigenhändig den kürzlich verstorbenen Hund, um endlich etwas mit seiner Hände Arbeit zu tun, dass einen reellen Nutzen hat. Ein großartiger Schluss für einen großartigen Film, der mehr sagt als tausend Worte es je könnten.“
Oktober

Der goldene Oktober startete mit einer Sonderwertung – der bisher letzten des Kinojahres 2011. „Melancholia“ von Lars von Trier wurde von Kathrin Lang wie folgt bewertet: „Melancholia“ ist Kino wie man es nur ein Mal erlebt. Was Lars von Trier als Nächstes produzieren wird, nach dem er die Welt in den Untergang geschickt hat, liegt im Ungewissen verborgen. Was soll jetzt schon noch kommen? Was soll „Melancholia“ jetzt noch übersteigen?“
5/5 Punkte gab es weitere vier Mal. Sowohl der Seuchenthriller „Contagion“ von Steven Soderbergh, als auch „Die Haut, in der ich wohne“ mit Antonio Banderas und „Hotel Lux“ mit Michael Herbig räumte die volle Punktzahl ab. Auch „Tim und Struppi“ wurde mit 5 Punkten bewertet.
„Kein Mittel gegen Liebe“ erhielt als einziger Film des Monats 4/5 Punkte, der Rest wurde lediglich durchschnittlich, beziehungsweise mit 2/5 Punkten gesehen. „Footloose“, „Atemlos“ und „Restless“ wurden unter anderem mit 3/5 Punkten bewertet. Belanglos wurde es mit „Johnny English 2“ und „Killer Elite“.
November

Gleich die erste Kinowoche im November wurde mit zwei Filmen überzeugend gestartet. Sowohl „Fenster zum Sommer“, als auch „Real Steel“ erhielten die volle Punktzahl und konnte unsere Redaktion überzeugen. Mitte des Monats ereilte „Arthur Weihnachtsmann“ ebenfalls dieses Ergebnis und auch „Der Gott des Gemetzels“ von Roman Polanski wurde mit 5/5 Punkten ausgezeichnet.
4/5 Punkte ergatterte „Anonymus“ von Roland Emmerich, wie auch „Krieg der Götter“ und „Tom Sawyer“. Auch die Vampir-Lovestory „Breaking Dawn“ wurden 4 Punkte zugesprochen.
Nur 3 Punkte gab es für „Paranormal Activity 3“, das Liebesdrama „Zwei an einem Tag“ und „Eine dunkle Begierde“. Belanglos wurde es mit dem Horror-Remake „The Thing“ und mit „30 Minuten oder weniger“ mit Jesse Eisenberg.
Dezember

Der Dezember startete mit dem leider nur durchschnittliche „Happy Feet 2“ und dem wenig lustigen „Kein Sex ist auch keine Lösung“. Sehenswert wurde es dagegen mit dem Science-Fiction-Thriller „In Time – Deine Zeit läuft ab“.
Mitte Dezember erhielt der heißerwartete „Der gestiefelte Kater“ schlappe 3/5 Punkte und auch „Happy New Year“ erreichte keine sehenswerte Punktzahl. Großartig wurde es jedoch mit „Perfect Sense“, dem deutschen Drama „Romeos“ und „The Help“. Darüber schrieb Kathrin Lang: „Anstatt kuschligem Betroffenheitskino im Hollywoodstil, ist „The Help“ eine authentisch wirkende Aufarbeitung des Rassenkonflikts der 1960er Jahre in den Südstaaten, die vor allem eines erreichen will: den Zuschauer mit einem wichtigen Thema gut zu unterhalten.“
Überzeugend wurde es zudem mit "Mission: Impossible - Ghost Protokoll", in dem Tom Cruise erneut als Ethan Hunt zu sehen war. Auch der zweite "Sherlock Holmes", "Spiel im Schatten" überzeugte unsere Redaktion. Nur "Darkest Hour" in der letzten Kinowoche holte sich noch die schlechteste Wertung ab.
Die Tops des Jahres
Nachdem 2010 wenige Filme die Sonderwertung erreichten, sind es 2011 ganze 12 (!) Filme, die vom düsteren Ballettdrama, über deutsche Ausnahme-Geschichten bis hin zu brisanten, gesellschaftlichen Thrillern reichen.
Top: Burlesque

Unsere Redakteurin Kathrin Lang hatte die Möglichkeit, „Burlesque“ lange vor Kinostart zu sehen und war sofort absolut begeistert. Sie schrieb: „Gepaart mit vielen großartigen Nebendarstellern, einem Soundtrack, der vielseitig ist und Laune macht, sowie mit einer Inszenierung, die mit dieser Ausgangssituation hervorragend umzugehen weiß, laufen die beiden Unterhaltungsikonen Cher und Christina Aguilera auf der Kinoleinwand zur Hochform auf. Fragen bleiben da kaum mehr offen. Außer vielleicht: Wann dürfen wir das noch einmal erleben?“ …mehr lesen
Top: Black Swan

Kathrin Lang sah auch „Black Swan“. Sie schrieb: “Ein beeindruckendes Meisterstück, das den Kleinmädchentraum vom Ballett im rosa Tutu gnadenlos und extrem, aber imposant dekonstruiert. Nicht nur auf Inszenierungs-, sondern auch auf Darstellungsebene ist „Black Swan“ großes Kino, das emotional nahegeht und immer wieder beeindruckt.“ …mehr lesen
Top: Brothers

Für Stefanie Rufle zählte das Drama "Brothers" zu den großen Filmen des Jahres: „Brothers“ zählt zu jenen Filmen, die etwas über das Leben zu erzählen haben, etwas, das viele nicht hören wollen oder können, das aber gerade deswegen so immens wichtig ist. Vor allem macht dieses Drama eines deutlich: Krieg lässt die Seelen der Menschen sterben, die hinterher als Helden gefeiert werden. Mit dem Schrecken in ihrem Inneren werden sie dann allerdings allein gelassen – es ist so, wie Sam am Ende zu seinem Bruder Tommy sagt: „Ich ertrinke!“ …mehr lesen
Top: The King's Speech

Melanie Frommholz zeigte sich von dem OSCAR-Favoriten "The King's Speech" begeistert: "Tom Hoopers Drama ist fein ausbalanciert, arbeitet mit den Nuancen der Mimik und perfekt mit der Ausdruckstärke seines Hauptdarstellers. In seiner angestauten Wut ist Colin Firth als George VI. ein explodierender Vulkan, in seinem verzweifelten Ringen um die Worte ein Mensch mit dem man Mitleid hat. Bemitleiden tut man ihn jedoch nie und genau darin liegt eine der großen Stärken seines Spiels. Colin Firth verkörpert zu jeder Zeit glaubwürdig diese historische Persönlichkeit und versteht es den schüchternen Menschen hinter dem Monarchen herauszuarbeiten. In seinen Augen steht die Angst um das Versagen genauso deutlich wie Wut, Entschlossenheit und auch der Schalk. Nicht nur optisch ein vollendeter englischer Gentleman."…mehr lesen
Top: True Grit

Das Western-Remake der Coen-Brüder "True Grit" begeisterte unsere Redakteurin Stefanie Rufle: „True Grit“ ist herausragendes Kino, bei dem wirklich alles stimmt: ergreifende Filmmusik, geschliffene Dialoge, die Spaß machen, großartig komponierte Bilder und allem voran herausragende Darsteller, die einem fast schon verloren geglaubten Genre wieder Leben einhauchen."…mehr lesen
Top: Eine Familie

Das französische Drama "Eine Familie" überzeugte Melanie Frommholz: "Fantastische Darsteller verkörpern mit großer Authentizität in „Eine Familie“ ihre Rollen. Insbesondere Jesper Christensen als Familienoberhaupt Rikard bleibt mit seiner außergewöhnlichen Leistung im Gedächtnis. Sein Weg vom wütenden Kämpfer gegen die Krankheit hin zum vom Tode gezeichneten Mann, der mit seinem Schicksal und seinen Kindern hadert, führt zu den emotionalsten Momenten des Films. Jesper Christensen ist zusammen mit Lene Maria Christensen, die die Tochter Ditte spielt, der Mittelpunkt dieses ergreifenden Familienportraits, das tief im Herzen berührt, da wo es weh tut."…mehr lesen
Top: Secretariat - Ein Pferd wird zur Legende

Obwohl in ganz wenigen Kinos gestartet, überzeugte unseren Redakteur Thomas Ays das Drama "Secretariat - Ein Pferd wird zur Legende": "Secretariat - Ein Pferd wird zur Legende" ist ein wundervoller, beeindruckender, berührender und emotionsgeladener Sportfilm, der einem außergewöhnlichen Pferd ein absolut verdientes Denkmal setzt. Die Geschichte von Secretariat, der 1989 an Laminitis, einer schmerzhaften und unheilbaren Hufkrankheit starb, berührt die Herzen der Zuschauer und ist nur als beeindruckendes Tier zu bezeichnen. Es war mehr als nur überfällig diese Biographie auf die große Leinwand zu bringen. Großartig!"…mehr lesen
Top: Der Mann, der über Autos sprang

Das deutsche Drama "Der Mann, der über Autos sprang" überzeugte Thomas Ays: "Nick Baker Monteys hat eine poetische und ergreifende Geschichte geschrieben, die er noch dazu mit beeindruckenden und großartigen Bildern schmückte. Der ganze Film wirkt unglaublich edel, was den Umstand der bewegenden Handlung nur noch unterstreicht. Zwar war die Liebesgeschichte vollkommen unnötig und trübt den Gesamteindruck ein wenig, insgesamt gesehen ist hier jedoch fantastisches deutsches Kino entstanden. Hoffen wir auf weitere, derart kunstvolle, poetische Kino-Unterhaltung von Nick Baker Monteys. Wir brauchen Poesie in unserem Leben und Menschen, die in der Lage sind, sie zu erzeugen."…mehr lesen
Top: Beginners

Kathrin Lang wurde von "Beginners" berührt: "Ewan McGregor, der als Schlüsselfigur zwischen Vergangenem und Gegenwärtigem wandelt, beweist mit seiner Darstellung einmal mehr, dass er ein begnadeter Schauspieler im besonnenen Charakterfach ist. Sein Spiel ist weder zu ruhig, noch zu aufgeregt und dem Erzählton des Films zu jeder Zeit angemessen. Als optimale Mitspieler fügen sich der großartige Christopher Plummer (in der Vergangenheit) und die zauberhafte Mélanie Laurent (in der Gegenwart) an seine starke Seite. Alle Drei verstehen es die Tragik, ebenso wie die Komik, die dem Dasein der Figuren innewohnt, auf den Punkt genau dazustellen."…mehr lesen
Top: Blue Valentine

Auch "Blue Valentine" begeisterte unsere Redakteurin Kathrin Lang: „Blue Valentine“ ist eine intensive und perfekt gelungene Gratwanderung zwischen Leidenschaft und Verzweiflung, zwischen Anziehung und Abstoßung – ein direkter Blick hinter eine Beziehungskulisse, der mitfühlender kaum sein könnte."…mehr lesen
Top: Der große Crash - Margin Call

Politisch brisant wurde es mit "Der große Crash", den Melanie Frommholz herausragend fand: "Am Ende des Tages, an dem er geholfen hat den größten Börsencrash der Neuzeit loszutreten geht ein ausgelaugter Börsenhändler in seinen Exgarten, zu seiner Exfrau und beerdigt dort eigenhändig den kürzlich verstorbenen Hund, um endlich etwas mit seiner Hände Arbeit zu tun, dass einen reellen Nutzen hat. Ein großartiger Schluss für einen großartigen Film, der mehr sagt als tausend Worte es je könnten."…mehr lesen
Top: Melancholia

Mit "Antichrist" hat Lars von Trier uns eher verschreckt, mit "Melancholia" legte er 2011 einen fantastischen Film vor: "Melancholia“ ist Kino wie man es nur ein Mal erlebt. Was Lars von Trier als Nächstes produzieren wird, nach dem er die Welt in den Untergang geschickt hat, liegt im Ungewissen verborgen. Was soll jetzt schon noch kommen? Was soll „Melancholia“ jetzt noch übersteigen?"…mehr lesen
Die Flops des Jahres
Tragischerweise kommen die meisten Filmflops 2011 aus Deutschland. Lediglich einer der vier schlechtesten Filme des Jahres kommt aus den USA. Kein gutes Omen – wir hoffen, dass sich dieser Trend 2012 nicht fortsetzt!
Unterirdisch: Homies

Kathrin Lang hatte 2011 leider auch die Gelegenheit, sich von "Homies" verschrecken zu lassen: "Frei von jeglicher kreativen Inspiration, ist „Homies“ ein offensichtlich schnell abgedrehter und lieblos zusammen geschnittener deutscher Musikfilm für Teenager. Dann doch lieber „Rock it!“ auf DVD kaufen." …mehr lesen
Schrott: Werner - Eiskalt

"Werner - Eiskalt" schnitt tragischerweise nicht besser ab. Erneut Kathrin Lang: "Wer die komplette Filmlänge durchhält ohne dabei je zumindest den Gedanken zu hegen, einfach aufzustehen und zu gehen, hat wahre Bewunderung verdient – oder hat einfach den Sinn für einen guten „Werner“ an der Kinokasse mitabgegeben."…mehr lesen
Furchtbar: Woher weißt Du, dass es Liebe ist?

Bei Thomas Ays scheiterte die Liebeskomödie "Woher weißt Du, dass es Liebe ist?" kläglich: "Doch woran scheitert diese Komödie nun? Am Drehbuch oder der fehlenden Handlung? Den schlechten, wirren und unverständlich dummen Dialogen? Oder an den Schauspielern, die allesamt nichts richtig machen? Irgendwie an allem. Brooks hatte zwei OSCAR-Preisträger zur Verfügung, um seine hanebüchene Geschichte zu erzählen und schafft es selbst Jack Nicholson blass aussehen zu lassen. Auch Reese Witherspoon, Paul Rudd und Owen Wilson nerven die gesamte Filmlänge über. Sie erwecken allesamt den Eindruck, dass sie selbst nicht an den Mist glauben, den sie verzapfen müssen. Diese Leistungen und die ganze Inszenierung sind nur als eine einzige Peinlichkeit zu bezeichnen."…mehr lesen
Aaaah!: Die Superbullen

Kathrin Lang verriss auch die deutsche Komödie "Die Superbullen" und schrieb: „Die Superbullen“ gibt durchaus Anlass dazu um unsere Kultur zu bangen: wenn Tom Gerhardt und Hilmi Sözer in ihre Rollen schlüpfen, bleibt jedweder sinnvolle Ansatz auf der Strecke. Nach irgendeiner versteckten Erzählebene, der vielleicht doch noch einen Hauch von Sinn zu entnehmen ist, kann man bei diesem Film mit jeder noch so großen Anstrengung lange und vergeblich suchen. „Die Superbullen“ bleibt Nonsense-Kino, das mit jeder gelösten Kinokarte noch ein Stück bedauernswerter wirkt."…mehr lesen
Sinnlos: Darkest Hour

Stefanie Rufle quälte sich gegen Ende des Jahres noch durch "Darkest Hour", der wahrhaftig eine dunkle Stunde in der Kinogeschichte darstellt: "Als Horrorfilm hat „Darkest Hour“ am Ende schlicht und ergreifend versagt. Dieser Film ist in seine riesigen Logiklöcher gestürzt und gnadenlos abgesoffen!"…mehr lesen
Ausblick 2012
Es ist nach wie vor immer schwer einzuschätzen, welche Filme sich tatsächlich als Blockbuster herausstellen werden, dennoch wagen wir eine vorsichtige Prognose für das kommende Filmjahr 2012.

Gleich im Januar wird die amerikanische Version von „Verblendung“ von David Fincher und mit Daniel Craig starten. Warum der Film kurz nach dem europäischen Original überhaupt produziert wurde, bleibt für uns ein Rätsel, dennoch sind wir gespannt, was Fincher aus dieser Vorlage herausholt und ob er an das Original heranreicht – der Trailer versprach einiges. Auch Highlights könnten „Extrem laut und unglaublich nah“ mit Tom Hanks und Sandra Bullock werden (Kinostart: 19.01.) und „The Descendants - Familie und andere Angelgenheiten“ (26.01.) mit George Clooney werden.
Im Februar scheinen uns „Die Kunst zu gewinnen“ mit Brad Pitt „Underworld: Awakening“ mit Kate Beckinsale und „Zettl“ mit Michael Herbig überzeugend auszusehen. Und auch „Für immer Liebe“ mit Channing Tatum sieht so aus, als würde großes Gefühlskino dabei herauskommen.
Weiterhin sind natürlich schon jetzt die Biopics „Die eiserne Lady“ mit Meryl Streep und „J.Edgar“ mit Leonardo DiCaprio in unserem Fokus. Es scheint schon jetzt sicher, dass zumindest OSCAR-Nominierungen für beide Schauspieler herausspringen werden. Wir sind gespannt.

An der Comic-Verfilmungsfront scheint 2012 ein mehr als nur sehenswertes Jahr zu werden. Im März kommt der zweite Teil von „Ghost Rider“ mit Nicolas Cage, im April folgt „The Avengers“ mit fast allen Marvel-Helden inklusive und im Juli der Neustart der „Spider-Man“-Reihe mit Andrew Garfield. Ende Juli scheint das absolute Highlight des Kino-Blockbuster-Jahres 2012 zu folgen. „The Dark Knight Rises“ wird die Reihe um „Batman Begins“ und „The Dark Knight“ abschließen. Schon jetzt sind wir voller Vorfreude auf dieses Filmereignis!
Zum Ende unseres Jahresrückblickes bleibt uns nur noch auf „Spieglein, Spieglein“ hinzuweisen. Julia Roberts wird 2012 als böse Königin Lily Collins als Schneewittchen die Hölle heiß machen. Wer, wie wir, sich schon jetzt über diese Performance amüsieren will, der sollte unbedingt den Trailer zu Film sichten – es lohnt sich.
Wir möchten uns an dieser Stelle bei all unseren Besuchern für ihre Treue, die vielen Emails, Kommentare, Rügen, Kritiken und Zustimmungen an unsere Arbeit bedanken. Noch immer lebt Moviesection.de im Gegensatz zu vielen anderen Filmseiten von der Liebe zum Medium Kino und von seinen Besuchern – und wir hoffen auch 2012 auf Eure Unterstützung.
Das Team von Moviesection.de wünscht allen Besuchern ein friedliches, besinnliches und schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue (Film-)Jahr 2012.
Die Redaktion