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Chris Evans und Ryan Reynolds – Zwei Superhelden kämpfen im Kino um die Gunst der Zuschauer. Moviesection.de nimmt für Euch diese zwei kernigen Superstars unter die Lupe. Wer macht das Rennen?

2010 wurde Ryan Reynolds vom US-amerikanischen People Magazine zum Sexiest
Man Alive gewählt. Nicht umsonst möchte man meinen, wenn man die diversen,
äußerst erfolgreich gelaufenen Fotoshootings in massig unterschiedlichen
(Frauen-)Zeitschriften unter die Nase gerieben bekommt. Ryan Reynolds scheint
alle Vorzüge des umwerfend erotischen Mannes in sich zu vereinen. Tolles
Aussehen, anziehende Ausstrahlung, einen durchtrainierten Body und ein Lächeln,
bei dem wohl so einige Menschen dahin schmelzen dürften.
Chris Evans hat es da schon schwerer. Er wurde noch nie zum Sexiest Man Alive
gewählt, wobei es durchaus auch von ihm fantastische Fotos zu bestaunen
gibt – und das massig. Und auch seinen Körper gilt es nicht zu verachten,
der Erotikfaktor ist bei Evans jedoch deutlich kleiner, als bei seinem Kollegen.
Es scheint zudem, dass Evans keine derartig große Fanbase hat, wie Reynolds.
Fazit: In Sachen Aussehen und Erotik-Faktor hat Ryan Reynolds auch von unserer Seite aus die Nase ganz klar vorn.


Ryan Reynolds begann seine Filmkarriere im Fernsehen 1990, ganze zehn Jahre
vor Chris Evans, der erst im Jahr 2000 in einem Film sein Debüt gab. Dennoch
brauchte Reynolds ebenfalls bis ins neue Jahrtausend, bis seine Karriere ins
Rollen kam. Sein erster kleiner Hit war die Teenie-Komödie „Party
Animals“ (2002). Auch Chris Evans feierte in diesem Genre seinen Durchbruch,
allerdings bereits schon 2001, ein Jahr vor Reynolds, mit „Nicht noch
ein Teenie-Film!“.
2004 wurde es für Reynolds endlich actionreich. Mit „Blade: Trinity“
feierte er an der Seite von Wesley Snipes in einer eher lustigen Rolle seinen
endgültigen Durchbruch. Zeitgleich punktete Chris Evans mit einer ebenfalls
actionreichen Rolle beim internationalen Publikum. „Final Call“, an
der Seite von Kim Basinger, machte sein Gesicht unter Cineasten bekannter.
Während Reynolds mit „Amityville Horror“ erfolgreich das Genre
wechselte, blieb Evans dem schnellen Filmbereich treu und kam 2005 mit „Fantastic
Four“ als ungestümer Johnny Storm / Die Menschliche Fakel in die Kinos.
Reynolds legte ein Jahr später mit dem Action-Thriller „Smokin’
Aces“ nach.
Chris Evans spielte 2005 in dem kleinen Drama „London – Liebe des
Lebens“ eine tragende Rolle, bevor er mit dem Science-Fiction-Hit „Sunshine“
beim Publikum punkten konnte. Ryan Reynolds hingegen verließ das Blockbuster-Genre
und empfahl sich gleich in mehreren Rollen für das Charakterfach. So spielte
er in „Vielleicht, vielleicht auch nicht“, „Zurück im Sommer“
und „Adventureland“ in eher besonderen Filmen. In Letzterem sogar
nur in einer kleinen Nebenrolle. Evans hingegen legte mit „Fantasic Four
– Rise of the Silver Surfer“ im Comic-Verfilmungsgenre nach.
2009 gab Ryan Reynolds in „X-Men Origins: Wolverine“ die Rolle des
Wade Wilson / Deadpool und kam zudem in der romantischen Sommerkomödie „Selbst
ist die Braut“ an der Seite von Sweetheart Sandra Bullock in die Kinos und
punktete somit sowohl beim weiblichen, als auch beim männlichen Publikum.
Der Eindruck vom vielseitigen Schauspieler verstärkte sich extrem, als er
sowohl in der kleinen Produktion „Paper Man“ großartig spielte,
als auch in „Buried – Lebend begraben“ die Messlatte seines
Könnens weit nach oben legte.
Da kam Chris Evans nur schwer hinterher. Nach einer Nebenrolle in „Street
Kings“ an der Seite von Keanu Reeves, spielte er in dem eher unbekannten
„Push“ erneut in einem Actionstreifen und auch eine Nebenrolle in
„Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“ reicht nicht an die Rollenvielfalt
seines Konkurrenten heran.
2011 gaben sich nun Ryan Reynolds als Hal Jordan / Green Lantern und Chris Evans
als Steve Rogers / Captain America die Kinoklinke in die Hand. „Green Lantern“
startete Ende Juli, „Captain America“ Mitte August. Beide Comicverfilmungen
(Green Lantern aus dem Hause DC Comics, Captain America stammt von Marvel) erhielten
von Moviesection.de die gleiche Bewertung – wenn auch aus unterschiedlichen
Gründen.
Fazit: Chris Evans benötigte weniger Zeit, um in Hollywood Fuß
zu fassen, hinkt aber in Sachen Rollenvielfalt seinem Kollegen Ryan Reynolds
deutlich hinterher. Der empfiehlt sich regelmäßig in unterschiedlichen
Rollen und Genres und erreicht dadurch logischerweise auch ein breiteres Publikum.
Dennoch sind beide massiv erfolgreich und haben sich ihren jeweiligen Punkt
hart erarbeitet.

Gesamteindruck: Ryan Reynolds hat für uns ganz klar die Nase vorn. Sowohl durch seine vielen glaubhaften und starken Leistungen auf der großen Leinwand und in großen und kleinen Filmen, als auch durch seine einzigartige Ausstrahlung. Chris Evans hingegen hat deutlich Potential seiner Karriere einen kräftigen Schubs nach vorne zu geben. Gerade „Captain America“ hat gezeigt, wie viel in ihm steckt und wohin seine Reise als Schauspieler führen könnte.
Wir glauben an Euch, Jungs!
Wer ist Euer Favorit? Schreibt uns Eure Meinung auf unserer Facebookseite!
Filme

Ryan Reynolds ist Green Lantern
Hal Jordan ist ein unberechenbarer Faktor – vor allem wenn er in der
Kabine seines Kampfjets sitzt. Keiner weiß so genau, was geschieht, wenn
man ihm nur ein Quäntchen Verantwortung überträgt. Er ist eine
nicht einschätzbare Kraft, ein Risiko. Umso verwunderlicher ist es also,
dass ausgerechnet er auserwählt wird, etwas viel größeres zu
werden, als ein Mensch.
Seit Jahrhunderten geben die Green Lantern im Universum acht auf die Kreaturen,
die in ihm leben. Es gibt Tausende von ihnen, die einen Eid darauf geschworen
haben, ihre Galaxien zu beschützen – koste es, was es wolle. Doch
es zieht eine neue Gefahr auf, die alle Green Lantern vernichten könnte.
Abin Sur ist einer der besten und erfahrendsten Green Lantern, und selbst er
muss sich gegen diesen Feind geschlagen geben. Sein Ring, aus der ein Green
Lantern seine Macht bezieht, sucht sich zum ersten Mal in der Geschichte einen
Menschen aus. Doch hat Hal Jordan das Zeug zum Helden? ...zur
Filmkritik

Chris Evans ist Captain America: The First Avenger
Der Zweite Weltkrieg tobt und Hitler setzt in Deutschland alles daran, die Welt für sich zu erobern. Zuhause, in New York City, stellt sich der schmächtige Junge Steven Rogers zum bereits fünften Mal in die Reihe zur Musterung, um endlich seinem Land dienen zu dürfen. Doch diverse Krankheiten und natürlich seine alles andere als taugliche Figur beenden auch hier die Militärkarriere, bevor sie richtig losgehen kann. Steve ist frustriert und hilflos. Gerade als seine Verzweiflung sehr groß ist, trifft er auf den gutmütigen Wissenschaftler Dr. Abraham Erskine, der in ihm das erkennt, was den jungen Mann tatsächlich ausmacht. Mut, Stärke, Aufopferung, Mitleid, … alles Dinge, die anderen „gewöhnlichen Soldaten“ nicht derart üppig gegeben ist. Durch Erskine wird aus Steven Rogers ein wahrer Super-Soldat – und wenig später Captain America. Die Verwandlung kommt keine Minute zu früh, denn es taucht eine neue Figur in diesem Krieg auf – und der hat es in sich. Red Skull verfolgt eigene, zerstörerische Ziele und es sieht so aus, als ob es nur einen Mann zu geben scheint, der in der Lage ist, ihn aufzuhalten…...zur Filmkritik
Biographien

Ryan Reynolds
Von einer beliebten TV-Serie zum gefragten Hollywood-Schauspieler. Ryan Reynolds
startet durch.
Ryan kam 1976 als jüngster von vier Söhnen in Vancouver, Kanada zur
Welt. Bereits mit nur 14 Jahren war er in einer TV-Serie zu sehen. Seinen Durchbruch
konnte der Kanadier mit der Serie „Ein Trio zum Anbeißen“
feiern. Das war 1998. Ein Jahr zuvor hätte Ryan ursprünglich die Rolle
des Xander in der mehr als erfolgreichen TV-Serie „Buffy – Im Bann
der Dämonen“ spielen sollen. Für ihn war „Ein Trio zum
Anbeißen“ ganz klar die bessere Wahl. Hier spielte er sich in die
Herzen der Zuschauer, und in die der Kritiker und Produzenten Hollywoods. ...zur
Biographie

Chris Evans
Chris Evans ist mit Sicherheit einer der beliebtesten Jung-Schauspieler der USA, auch wenn seine Karriere noch nicht lange währt. Mit seiner Rolle in „Nicht noch ein Teenie Film“ legte er den Grundstein seiner Filmlaufbahn, doch erst mit „Voll gepunktet“ und dem rasante Action-Thriller „Final Call“ aus dem Jahre 2005 neben Kim Basinger konnte der smarte Amerikaner richtig auf sich aufmerksam machen. Im selben Jahr war er in der Comicverfilmung „Fantastic Four“ als „Die menschliche Fackel“ neben Jessica Alba zu sehen. Die Fortsetzung, „Fantastic Four - Rise of the Silver Surfer“, folgte 2007. ...zur Biographie
© Text: Thomas Ays, Moviesection.de