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Regie
Shawn Levy
Drehbuch
John Gatins
Produzenten
Shawn Levy, Susan Montford, Don Murphy, Robert Zemeckis
Genre Science-Fiction FSK 12 Filmlänge 126 min Land USA Kinostart 03.11.2011 DVD-Start 12.04.2012 Blu-ray-Start 12.04.2012 Verleih Walt Disney Pictures |
USA, 2020: Charlie Kenton hat sich verloren. Irgendwann, irgendwo in seinem Leben ist er sich selbst davon gelaufen, hat die Boxer-Karriere an den Nagel gehängt, als jedermann nur noch Roboter gegeneinander kämpfen sehen wollte. Heute verdient er sich sein Geld genau damit: Er baut Roboter, nur um sie kurz darauf wieder zu verlieren, weil er verlernt hat, an sich zu glauben. Das Geld ist knapp, die Frustration groß. Charlie ist ein Kind ohne Richtung.
Max Kenton ist der Sohn von Charlie und hat gerade seine Mutter verloren. Bevor er zu seiner Tante in die riesige Villa ziehen kann, verbringt er jedoch noch einen Sommer mit seinem Dad - den er kaum kennt. Nur mit Mühe (und 100.000 US-Dollar) lässt sich Charlie auf den Deal ein, mit seinem Sohn Zeit zu verbringen. Danach kann er sich dann zum Teufel scheren. Und los geht’s: Der Kampf seines Lebens beginnt...
Hugh Jackman, Dakota Goyo, Evangeline Lilly, Anthony Mackie, Kevin Durand, Hope Davis, James Rebhorn, Marco Ruggeri, Karl Yune, Olga Fonda, John Gatins, Sophie Levy
Regisseur Shawn Levy war bisher eher im Familien- und/oder Komödiengenre unterwegs und das sehr erfolgreich. Gerade "Nachts im Museum" hat der Karriere des Kanadiers sehr gut getan. Nun kommt mit "Real Steel" sein erster Actionfilm auf der Basis einer Science-Fiction-Geschichte in die Kinos. Erneut erweist sich der Filmemacher als ideale Besetzung für den Regiestuhl. Levy holt optisch alles aus dem Film heraus und spornt auch seine Schauspieler zu großen Leistungen an. Neben einem authentisch agierenden Hugh Jackman behauptet sich souverän der 11jährige Dakota Goyo und hat im Kampf gegen Jackman absolut keine Berührungsängste, im Gegenteil: Dakota Goyo rockt "Real Steel" - und das von der ersten Minute an, in der er zu sehen ist. Auch Evangeline Lilly und Hope Davis zeigen in Nebenrollen überzeugende Leistungen.
Drehbuchautor John Gatins erfindet mit "Real Steel" das Rad sicher nicht neu, überrascht aber gerade am Ende mit dem Sinn für realistische Handlungsverläufe und wirkt so der Vorhersehbarkeit wirksam entgegen.
"Real Steel" ist somit rundum gelungen. Besetzung, Optik, visuelle Effekte, Inszenierung, Kamera und Drehbuch lassen aus diesem Streifen einen actiongeladenen, aber auch berührenden Film werden. Grandios!
"Real Steel" basiert auf einer Kurzgeschichte von Richard Matheson ("I Am Legend").
Regisseur Shawn Levy brachte in der Vergangenheit Filme, wie "Im Dutzend billiger", "Nachts im Museum" und "Date Night - Gangster für eine Nacht" in die internationalen Kinos.
Beste visuelle Effekte
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