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Regie
Franziska Buch
Drehbuch
Gerrit Hermans, Claudia Boysen, KNISTER
Produzenten
Corinna Mehner, Danny Krauz
Genre Kinderfilm FSK 0 Filmlänge 103 min Land Deutschland Kinostart 16.02.2012 DVD-Start 30.09.2012 Blu-ray-Start 30.09.2012 Verleih Sony Pictures |
Als die kleine Pia eines Tages in ihrem Baumhaus ein eigenartiges Tier entdeckt, ist sie sofort total aus dem Häuschen. Um was für ein Wesen handelt es sich nur? Es stellt sich heraus, dass Yoko aus dem Himalaja stammt und ein seltener Yeti ist – mit mystischen Fähigkeiten obendrein. Pia möchte Yoko ganz für sich alleine haben und beschließt daher ihr neues Haustier vor ihrer Mutter und ihren Freunden zu verstecken. So leicht ist das jedoch nicht, denn der Jäger Thor Can Sneider hat Yoko aus seiner Heimat nach Deutschland gebracht und ist nun auf der Suche nach dem fortgelaufenen Tier. Sneider will den wertvollen Yeti an den Zoodirektor Kellermann verkaufen und ist Yoko und Pia bereits sehr dicht auf den Fersen…
Jamie Bick, Lilly Reulein, Jessica Schwarz, Friedrich Heine, Tobias Moretti, Justus von Dohnanyi
Kein geringerer als Kinderbuchautor KNISTER schrieb die Buchvorlage für „Yoko“. Wer sich im Kinderbuchgenre ein wenig auskennt, dem ist dieser Name schon lange geläufig. In den vergangenen Jahren brachte KINSTER zahlreiche Kinderbuchreihen auf den Markt und feierte damit immensen Erfolg. Auch für Kinogänger ist KNISTER seit geraumer Zeit kein unbeschriebenes Blatt mehr. Zuletzt machte der Autor auf der Leinwand mit den beiden Verfilmungen seiner „Hexe Lilli“-Buchreihe auf sich aufmerksam.
Für die Kinoverfilmung „Yoko“ wirkte der Erfolgsautor selbst am Drehbuch mit. Wer KNISTER und dessen Geschichten kennt, der weiß daher auch, dass man sich auf eine kindgerechte Umsetzung des Stoffes verlassen kann. Und tatsächlich ist der Film, den mit Franziska Buch eine im Genre routinierte Regisseurin inszenieren durfte, tolles Kinderkino geworden. Nach Inszenierungen wie „Bibi Blocksberg und das Geheimnis der Blauen Eulen“ oder „Hier kommt Lola“ stellt Franziska Buch auch bei „Yoko“ ihr Talent für eine klar strukturierte Inszenierung und eine einfache Storyline unter Beweis. Zu jeder Zeit erzählt „Yoko“ eine Geschichte, der man leicht folgen kann und die auf leichtem Niveau mal lustig, mal spannend unterhält. Für die kleinen Kinogänger ist „Yoko“ damit auf jeden Fall genau die richtige filmische Nachmittagskost.
Nur für die Erwachsenen hat „Yoko“ gar nichts zu bieten. Von Anfang an erzählt der Film eine einfach gestrickte Geschichte, die nicht eine einzige unvorhergesehene Wendung vollzieht oder Überraschung bereithält. „Yoko“ ist ganz klar für die kleinen Kinofans gedreht worden. Als Familienkino mag man Franziska Buchs Kinderfilm daher eigentlich nicht bezeichnen – hier dürfen die Kleinen getrost 103 Minuten alleine gelassen werden!
"Yoko" basiert auf den gleichnamigen Kinderbuch-Bestsellern von KNISTER.
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