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Regie
Richard Linklater
Drehbuch
Richard Linklater
Produzenten
George Clooney, Steven Soderbergh, Anne Walker-McBay, Tommy Pallotta, Jonah Smith, Palmer West
Genre Science-Fiction-Drama FSK 12 Filmlänge 96 min Land USA, 2005 DVD-Start 11.05.2007 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Los Angeles der nahen Zukunft: Bob Arctor ist Undercover-Agent in der Drogen-Abteilung, und im Büro nur unter dem Decknamen "Fred" bekannt, da er tagsüber nur den die Identität verschleiernden "Scramble Suit" trägt. Er soll eine Gruppe Junkies aushorchen und vor allem den Mann hinter der ganzen Bande hochnehmen. Doch mittlerweile ist Bob selbst mitten im Drogenrausch angekommen. Dann soll er ausgerechnet jenen Fred observieren, der er selber ist...
Keanu Reeves, Winona Ryder, Robert Downey Jr., Woody Harrelson, Rory Cochrane, Mitch Baker, Sean Allen
Zuerst das Technische: "A Scanner Darkly" wurde im so genannten Rotoskop-Verfahren gedreht, was bedeutet, dass der Film zuerst in realen Bildern gedreht und später am Computer übermalt, beziehungsweise animiert wurde. Das ist neu. Das ist frisch. Das ist eigenwillig. Das passende Wort für diesen Film ist übrigens tatsächlich genau jenes: "eigenwillig". Es macht nicht nur gar keinen Spaß der Handlung zu folgen, es ist auch noch ziemlich deprimierend. Da helfen auch die vielen prominenten Schauspieler nichts. Robert Downey Jr. ist genauso an Bord, wie Keanu Reeves, Winona Ryder und Woody Harrelson. Doch auch diese Riege hilft nicht darüber hinweg, dass "A Scanner Darkly" anstrengt. Vielleicht findet er genau aus diesem Grund seine Fans? Schließlich gibt es noch immer Filmliebhaber, die es lieben, wenn es anders wird. Jedoch muss man sich eins hier wirklich fragen: Nur weil es neu ist, ist es zwangsläufig besser? Das muss auch in diesem speziellen Fall jeder für sich selbst herausfinden.
Von der Academy of Science Fiction, Fantasy & Horror Films gab es eine Nominierung für den besten animierten Film und von den Chlotrudis Awards erhielt Regisseur und Drehbuchautor Richard Linklater eine Nominierung für das beste adaptierte Drehbuch und Robert Downey jr. eine als bester Nebendarsteller.
Laut Richard Linklater dauerten die Dreharbeiten 23 Tage und die Animation der Szenen weitere 18 Monate.
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