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Regie
Mark Neveldine, Brian Taylor
Drehbuch
David S. Goyer, Scott M. Gimple, Seth Hoffman
Produzenten
Ashok Amritraj, Ari Arad, Michael De Luca, Steven Paul
Genre Comic-Verfilmung FSK 12 Filmlänge 98 min Land USA Kinostart 23.02.2012 DVD-Start 10.08.2012 Blu-ray-Start 10.08.2012 Verleih Universum Film |
Erfolglos versuchte Johnny Blaze bisher, seinen dunklen Begleiter loszuwerden und seit einiger Zeit schafft er es sogar, den Rider in ihm nicht ausbrechen zu lassen. Doch seine Talente sind gefragt...
Weil der Teufel selbst ein ganz besonderes Kind braucht, um sich neu zu erschaffen, muss der Ghost Rider einschreiten. Nur er kann das Kind retten und an einen sicheren Ort bringen. Johnny Blaze lehnt dankend ab. Als er aber das Angebot bekommt, dafür auf ewig den Fluch los zu sein, willigt er doch ein, sich diesem Problem anzunehmen...
Nicolas Cage, Violante Placido, Ciarán Hinds, Idris Elba, Johnny Whitworth, Fergus Riordan, Spencer Wilding, Sorin Tofan, Jacek Koman, Anthony Head, Cristian Iacob, Christopher Lambert, Jai Stefan, Vincent Regan,
Ziemlich genau fünf Jahre nach "Ghost Rider" kehrt Nicolas Cage als brennendes Skelett doch noch auf unsere Leinwände zurück. Seine Fans haben schon fast aufgehört, daran zu glauben, es könne eine Rückkehr geben. Vor dem Schreibpult nahm neben zwei Fernseh-Autoren auch der Mann platz, der das Comicverfilmungsgenre vor nicht allzu langer Zeit revolutionierte: David S. Goyer. Der Autor schrieb neben der "Blade"-Trilogie auch "Batman Begins" und entwarf für "The Dark Knight" die Story. Auf dem Regiestuhl saßen ebenfalls keine unbekannten - auch wenn viele Filmfans sie lieber nicht kennen wollen. Brian Taylor und Mark Neveldine sind die "kreativen" Köpfe hinter "Crank" und dessen Fortsetzung. Dass die Filmemacher es mit der Logik nicht so eng sehen, haben sie nun also schon genügend bewiesen und auch in "Ghost Rider: Spirit of Vengeance" schaffen sie es, ihrem Ruf zweifelhafter Inszenierungen voll und ganz gerecht zu werden. Nicht nur, dass sie den ersten Teil der Reihe vollkommen ausblenden und einfach eine andere Vorgeschichte zeigen, auch die Regeln des Ghost Rider sind den beiden vollkommen egal. Liebe zur Vorlage? Drauf gepfiffen, schließlich geht es darum, einem Film seinen Stempel aufzudrücken. Es scheint dem Ego dieser beiden Filmemacher geschuldet zu sein, dass "Ghost Rider: Spirit of Vengeance" eine nicht nur enttäuschende, sondern vor allem anderen nicht ernstzunehmende und streckenweise geradezu lächerliche Fortsetzung geworden ist. Mark Neveldine und Brian Taylor haben nicht nur ein in sich unstimmiges Drehbuch umgesetzt, sie schaffen es zudem mit einigen überflüssigen und sinnlos übertriebenen Szenen, ihre Figuren zu zerstören - die kann man nämlich überhaupt nicht ernst nehmen. Oft wird es unfreiwillig komisch, was das größte Ärgernis des Films darstellt.
Trotz der vielen Schattenseiten hat dieser zweite Teil, der eigentlich gar keiner ist, auch ein paar schlagkräftige Argumente. Die Actionsequenzen sind ordentlich und auch die ganze Optik des Films, das neue Design des Schädels eingeschlossen, kann sich wirklich sehen lassen. Einige wenige, rasante Szenen machen sehr viel Spaß und retten den Film schlussendlich davor, vollkommen unterzugehen.
"Ghost Rider: Spirit of Vengeance" ist eine erste Kino-Enttäuschung 2012. Diese Verfilmung zieht den guten Ruf des Comicverfilmungsgenre gnadenlos in den Dreck und verursacht nicht nur Magenschmerzen, sondern auch böse Blicke in Richtung Regiestuhl - andererseits wäre es naiv zu glauben, diese beiden Regisseure wären zu anderen Leistungen fähig gewesen.
Diese Filmreihe umfasst folgende Teile:
Ghost Rider
Ghost Rider: Spirit of Vengeance
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