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Regie
Ben Palmer
Drehbuch
Iain Morris, Damon Beesley
Produzent
Christopher Young
Genre Komödie FSK 16 Filmlänge 97 min Land Großbritannien Kinostart 02.02.2012 DVD-Start 20.07.2012 Blu-ray-Start 20.07.2012 Verleih Universum Film |
Die vier Kumpels Will, Neil, Simon und Jay haben es endlich geschafft die Schulzeit hinter sich zu bringen. Dieser zum Teil unerwartete Erfolg muss gefeiert werden – und das am besten mit Sonne, Strand, Meer und heißen Bräuten. Auf geht’s nach Kreta! Kaum in dem Urlaubsparadies angekommen, müssen die vier Teenager jedoch gleich mehrere Enttäuschungen auf einmal hinnehmen. Nicht nur, dass das Hotel nicht unbedingt den Bildern im Internet entspricht, auch die Partyszene ist nicht gerade das, was sich die Vier erhofft hatten. Dennoch haben Will, Neil, Simon und Jay Erfolg bei einer vierköpfigen Mädchengruppe aus England, die alle nach und nach Interesse an den vier Chaoten finden. Diese wiederum merken jedoch gar nicht, dass es die vier Mädels auf sie abgesehen haben und vermasseln die Tour nach allen Regeln der Kunst…
Simon Bird, James Buckley, Blake Harrison, Joe Thomas, Laura Haddock, Emily Head, Tamla Kari, Jessica Knappet, Lydia Rose Bewley, Theo Barklem-Biggs, Emma Louise Cargill
In Großbritannien sind die vier Freunde Will, Jay, Neil und Simon schon lange altbekannte Gesichter. In der britischen Sitcom „The Inbetweeners“ flimmerten die Teenager von 2008 bis 2010 bereits in drei Staffeln erfolgreich über die Bildschirme. Gleich zwei Mal wurde die Serie bei den British Television Awards in der Kategorie „Best Situation Comedy“ ausgezeichnet. Der immense Erfolg der Serie erklärt, weshalb der im Originaltitel gleichnamige Kinofilm in Großbritannien zum Kassenschlager des Sommers 2011 wurde. Allein am Startwochenende spielte „Sex on the Beach“ umgerechnet rund 15 Millionen Euro ein und avancierte damit mal eben zur erfolgreichsten britischen Komödie aller Zeiten. Ähnliche Popularität wird „Sex on the Beach“ bei uns in Deutschland schon allein deshalb nicht erreichen, weil hierzulande noch kaum jemand etwas von der Sitcom gehört hat - und weil man nach dem Kinogang nicht so ganz versteht, was die Briten an dieser Komödie so derart außergewöhnlich finden.
Ben Palmer stellt in seinem Regiedebüt vor allem seinen routinierten Umgang mit den vier Hauptfiguren und deren Eigenarten unter Beweis. Nachdem er bereits für die Sitcom bei ganzen zwölf Folgen auf dem Regiestuhl Platz nahm, fällt es ihm offensichtlich leicht die inszenatorische Leitung auch beim Kinofilm fest in die Hand zu nehmen. Natürlich sind ihm die längst aufeinander eingespielten Schauspieler dabei eine große Hilfe. Jeder scheint seine Aufgabe bestens zu kennen, wodurch es für Palmer ein Leichtes wird aus „Sex on the Beach“ eine runde Komödie zu formen, die ohne Längen gut und immer wieder auch lustig unterhält. Nach dem Außergewöhnlichen sucht man bei der britischen Komödie jedoch lange und weitgehend vergebens. Die Figuren sind sehr schablonenhaft und dürfen innerhalb der geradlinigen Geschichte nur selten unvorhergesehen handeln. Bis zum Schluss bleiben Will, Jay, Neil und Simon nicht mehr als vier männliche Teenager mit Problemen und Sorgen, wie wir sie in dem Genre schon häufig auf der Leinwand gesehen haben. Ein bisschen etwas von „American Pie“ schlummert in „Sex on the Beach“, nur leider nicht so ideenreich im Drehbuch und schon gar nicht so clever und originell in der Ausarbeitung. Spaß macht Ben Palmers leichte Brit-Komödie dennoch – nur erwartet hatte man nach dem Ausnahmeerfolg im Heimatland deutlich mehr. „Sex on the Beach“ ist zu wenig schräg und zu wenig originell, um sich im überlaufenen Genre in einer der vorderen Reihen platzieren zu können.
"Sex on the Beach" avancierte in Großbritannien im Sommer 2011 zur erfolgreichsten heimischen Komödie aller Zeiten.
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