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Regie
Mabrouk El Mechri
Drehbuch
Scott Wiper, John Petro
Produzenten
Marc D. Evans, Trevor Macy
Genre Action-Thriller FSK 16 Filmlänge 94 min Land USA Kinostart 03.05.2012 Verleih Concorde Film |
Will Shaw hat eigentlich keine große Lust auf den bevorstehenden Segeltörn mit seiner Familie. Da sind seine Mutter und sein Bruder noch das kleinste Problem. Mit seinem Vater Martin sieht es da schon ganz anders aus. Die beiden Männer verstehen sich einfach nicht, und so kann die kommende „Urlaubswoche“ gar nicht prickelnd werden – selbst wenn Will wollte. Doch dann kommt alles ganz schnell ganz anders. Als Will von einem Abstecher an Land zu dem Segelschiff zurückkehren will, ist das Boot verschwunden. Erst einige Zeit später findet er es wieder – leer. An Bord gibt es aber Anzeichen von Gewalt und von seiner Familie fehlt jede Spur. Der Albtraum beginnt, aus dem Will in den kommenden Tagen kaum mehr aufwachen wird...
Henry Cavill, Verónica Echegui, Bruce Willis, Sigourney Weaver, Joseph Mawle, Caroline Goodall, Rafi Gavron, Emma Hamilton, Michael Budd, Roschdy Zem, Óscar Jaenada, Joe Dixon, Jim Piddock, Lolo Herrero, Alex Amaral, Mark Ullod, Andrea Ros, Colm Meaney
Henry Cavill ist auf dem Höhenflug in Sachen Kinokarriere. Gerade war er in "Krieg der Götter" in einem optisch ansprechenden Filmchen in der Hauptrolle zu sehen, da kommt er nun, Anfang 2012 mit dem Action-Thriller "The Cold Light of Day" in die Kinos, bevor er dann 2013 als Clark Kent/Superman die Leinwand rocken wird. Cavill ist auch das einzige Schauspielhighlight in diesem Film. Er holt zumindest das wenige aus seiner beschränkten Rolle heraus. Da haben andere schon mehr Schwierigkeiten, was vor allem an der öden Figurenzeichnung der Autoren liegt. Schwarz ist schwarz und weiß ist weiß - und wenn das nicht der Fall ist, dann werden die Figuren unglaubwürdig - auch nicht besser. Die beiden Drehbuchautoren haben hier ganz viel ganz schön in den Sand gesetzt, gerade was Figuren und ihre Taten angeht. Vom Wirtschaftsprüfer zum neuen Geheimagent - was in den 80er Jahren vielleicht noch funktioniert hätte, ist heute ein alter Hut, den niemand mehr freiwillig tragen will, sollte man meinen. Das sahen diverse Menschen in der Traumfabrik anders und haben es sich in Sachen Storytelling doch sehr einfach gemacht. Dennoch ist an "The Cold Light of Day" nicht alles schlecht. Die Actionsequenzen sind zwar zu schnell, die seichte und gehaltlose Geschichte unterhält aber durchweg und hievt somit dieses Abenteuer mit Ach und Krach auf ein solides Level.
"The Cold Light of Day" ist der erste große Film für Regisseur Mabrouk El Mechri.
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