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Regie
Henry Joost, Ariel Schulman
Drehbuch
Christopher B. Landon
Produzenten
Jason Blum, Oren Peli, Steven Schneider
Genre Mystery-Thriller FSK 16 Filmlänge 91 min Land USA Kinostart 03.11.2011 DVD-Start 08.03.2012 Blu-ray-Start 08.03.2012 Verleih Paramount Pictures |
Die beiden Schwestern Kristi und Katie sehen sich dazu gezwungen, den Ursprung des Bösen zu suchen. Diese Suche führt die beiden zurück bis in ihre Kindheit. Schon damals ging im Zuhause der Familie so einiges nicht mit rechten Dingen zu. In der Hoffnung eine Erklärung für die merkwürdigen Ereignisse zu finden, positioniert die Familie im ganzen Haus Kameras. Bereits im Jahr 1988 werden somit erste Anzeichen dessen per Video aufgezeichnet, was sich heute als wahrer Alptraum herausstellt: merkwürdig kühle Luftzüge, flackernde Lichter - die unerklärlichen Geschehnisse steigern sich, bis nicht mehr von der Hand zu weisen ist, dass es sich um paranormale Aktivitäten handeln muss...
Katie Featherston, Sprague Grayden, Lauren Bittner, Chloe Csengery, Christopher Nicholas Smith, Jessica Tyler Brown, Brian Boland, Dustin Ingram, Mark Fredrichs
2009 schlug der erste Teil „Paranormal Acitity“ ein wie eine Bombe und wurde zum Überraschungserfolg des Kinojahres. Ein Budget von gerade mal 15.000 Dollar, eine Handkamera, zwei Darsteller und eine mehr als gute Grundidee reichten aus, um aus der Lowbudget-Produktion den Gruselschocker des Jahres zu machen. Weiter kaum verwunderlich, dass die Macher an diesen Erfolg weiter anknüpfen wollten und 2010 den Nachfolgefilm „Paranormal Acitity 2“ in unsere Lichtspielhäuser brachten. Dieser jedoch nahm zu viel Abstand von dem Minimalismus des ersten Teils, sparte zu sehr an den echten Schockmomenten und flog daher beim Publikum durch. Obwohl der dritte Teil, der bei uns zu Lande erneut pünktlich zur gruseligen Halloweenzeit startet, erneut weniger minimalistisch abgedreht ist als noch der erste Teil, kommt „Paranormal Acitity 3“ doch sehr viel eher an den ersten Teil heran, als sein direkter Nachfolger.
„Paranormal Acitity 3“ schöpft seine volle Gruselkraft aus einer simplen, aber überaus effektiven Machart. Selbst als Fan des Genres muss man schon sehr abgebrüht sein, um nicht etliche Male ordentlich während des Filmes zusammenzuzucken. Die beiden Regisseure Henry Joost und Ariel Schulman verstehen wahrlich etwas von ihrem Handwerk und setzen regelmäßig auf gut inszenierte und lupenreine Schockmomente. Dennoch wird man das Gefühl nicht los, dass auch in der dritte Runde „Paranormal Acitity“ zu sehr auf Altbewährtes gesetzt wird. Wirklich neue Ideen steuert auch der dritte Teil der Mystery-Reihe nicht bei. Erneut wird auf Handlungsmuster und Inszenierungsmodelle gesetzt, die wir schon 2009 kennen und schätzen gelernt haben. Auch wenn diese sicherlich nicht aus schlechtem Hause sind, hat man dennoch durchweg das Gefühl es lediglich mit aufgewärmtem Filmmaterial zu tun zu haben. Was liegt auch näher, als einst gutfunktionierende Ideen weiterzuspinnen? Immerhin spielte der erste Teil der „Paranormal Activity“ weltweit knapp 200 Millionen Dollar ein. Dass der Überraschungsmoment bei einer simplen Übernahme des Filmkonzepts der Vorgänger verloren geht, scheint hinter der Kamera jedoch kaum einer zu beachten. Diese Dreistigkeit bekommt letztlich ‚lediglich‘ der Zuschauer zu spüren, der von einer Art Déja-Vu-Erlebnis im Kinosessel eingeholt wird – sich vom Fall von „Paranormal Acitity 3“ jedoch dank der auf den Punkt genau inszenierten Schockmomenten dennoch ordentlich gruseln darf. Wem das reicht, der wird sich als Fan des Genres angenehm gruselig unterhalten fühlen.
Die Reihe umfasst folgende Teile:
Paranormal Acitvity
Paranormal Activity 2
Paranormal Activity 3
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