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Regie
John Michael McDonagh
Drehbuch
John Michael McDonagh
Produzenten
Chris Clark, Flora Fernandez-Marengo, Ed Guiney, Andrew Lowe
Genre Komödie FSK 16 Filmlänge 96 min Land Irland Kinostart 22.09.2011 DVD-Start 23.03.2012 Blu-ray-Start 23.03.2012 Verleih Ascot Elite Home Entertainment |
In einem kleinen Dorf an der irischen Westküste ist Gerry Boyle als Polizist tätig. Mit seiner sterbenskranken Mutter und seiner Vorliebe für Prostituierte hat er jedoch eigentlich schon genug um die Ohren, als dass er sich nun auch noch um einen Mordfall kümmern könnte. Der mysteriöse Tote, der in einer Ferienwohnung aufgefunden wird, passt ihm jedenfalls so gar nicht in den Kram. Die Tage der Ruhe sind allerdings schnell vorbei, als FBI-Agent Everett in dem irischen Dorf auftaucht und alle mit seiner Geschichte über einen Drogentransport, der 500 Millionen Dollar wert sein soll, verrückt macht. Innerhalb der nächsten Tage wird die Ware erwartet. Als Gerry Boyle auf einem der Fahndungsfotos des FBI-Agenten den Toten aus dem Ferienhaus erkennt, beginnt für den gemächlichen Polizisten der Ernst des Berufslebens…
Brendan Gleeson, Don Cheadle, Liam Cunningham, David Wilmot, Rory Keenan, Mark Strong, Fionnula Flanagan, Dominique McElligott, Sarah Greene, Katarina Cas, Pat Shortt, Darren Healy
„The Guard - Ein Ire sieht schwarz“ wurde 2010 in Irland und Großbritannien zum Überraschungserfolg des Jahres. Die Komödie zog derart viele Zuschauer in die Kinos, dass dem kleinen Independentfilm sogar in Großbritannien der Sprung in die Top 5 der Kinocharts gelang. Dementsprechend heiß wurde der Kinostart von „The Guard - Ein Ire sieht schwarz“ auch bei uns in Deutschland erwartet. Obwohl der Film mit seinen Einspielzahlen nicht an die des Heimatlands herankommt, muss die irische Komödie den internationalen Vergleich nicht scheuen.
Warum „The Guard - Ein Ire sieht schwarz“ solch enorme Erfolge feiert, wird schnell offensichtlich. Der Witz, den John Michael McDonagh fest in seinem Drehbuch verankert, ist grandios schwarzhumorig und glänzt einige Male mit punktgenauer Treffsicherheit und mit einigen skurrilen Figuren. Als deutscher Zuschauer hat man dennoch immer wieder das Gefühl nur die Hälfte des Witzes wirklich verstehen zu können. Zweifelsfrei sind einige der Gags auf irische oder britische Landsleute zugeschnitten und funktionieren eben dort mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit grandios, während Zuschauern mit anderer Nationalität an manchen Stellen der Zugang und das Verständnis fehlen. Nichtsdestotrotz widmet sich John Michael McDonagh einigen wichtigen Themen, die universal sind – unter anderem glänzt er mit seiner schwarzhumorigen Auseinandersetzung mit dem Rassismus und macht damit auf witziger Ebene auf allgemeine Problemzustände in der Gesellschaft aufmerksam. Dass man über schwerwiegende Problematiken auch mal heiter und frei heraus lachen darf und kann, ist der große Pluspunkt von „The Guard - Ein Ihre sieht schwarz“. Selten funktionierte ein Film so gut an der Grenze zwischen Witz und Gesellschafskritik wie dieser. Nicht verpassen!
John Michael McDonagh ist der Bruder von Martin McDonagh, der uns 2008 die schwarze Komödie "Brügge sehen... und sterben?" in die Kinos brachte.
Bester Schauspieler - Musical / Comedy (Brendan Gleeson)
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