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Regie
Sabine Bernardi
Drehbuch
Sabine Bernardi
Produzenten
Janna Velber, Kristina Löbbert
Genre Drama (Gay) FSK 12 Filmlänge 94 min Land Deutschland, 2011 Kinostart 08.12.2011 DVD-Start 09.05.2012 Verleih Pro-Fun Media |
Kaum ist Lukas in Köln und bei seiner Zivistelle angekommen, da ist die erste Aufregung schon garantiert. Er wurde im Mädchenwohnheim untergebracht. Na toll! Er versucht sich zwar mit der Situation zu arrangieren, so richtig super findet er das aber nicht. Nur seine Freundin von früher, Ine, die hier ebenfalls arbeitet, ist ihm eine Stütze.
Gleich am ersten Abend in der neuen Stadt trifft er auf den gutaussehenden Macho Fabio, der es mit der Geschlechtswahl nicht allzu genau nimmt. Irgendetwas scheint sich zwischen den beiden zu entwickeln - doch niemand darf hinter Lukas' Geheimnis kommen...
Rick Okon, Maximilian Befort, Liv Lisa Fries, Felix Brocke, Silke Geertz, Gilles Tschudi, Sigrid Burkholder, Johannes Schwab, Tessa Lukat, Ben Gageik, Ralf Rotterdam
Sabine Bernardi schrieb und inszenierte mit "Romeos" ein atmosphärisches und glaubhaft gespieltes Drama, das sich authentisch mit den Problemen eines ganz besonderen Jungen auseinandersetzt. Dabei ist das Spiel von Hauptdarsteller Rick Okon nur als fantastisch zu beschreiben. Man zweifelt nie an seiner Entwicklung, seinem Sein und seinen Problemen. Okon schafft es Lukas ein eindrucksvolles, starkes und verblüffend ehrliches Gesicht zu verleihen. Eines, das man so schnell nicht wieder vergessen wird. Doch auch Maximilian Befort als südländische Versuchung ist die ideale Besetzung. Ebenfalls großartig und höchst authentisch spielt Liv Lisa Fries als Ine. Ihre Figur und Rolle in diesem Film ist unglaublich wichtig, was Sabine Bernardi geradezu brillant erkannt und umgesetzt hat. Die Autorin hat mit "Romeos" eine eindrucksvolle Charakterstudie entworfen, die nicht nur grandios geschrieben, sondern auch beeindruckend, kreativ und originell inszeniert wurde. Genau so wünschen wir uns deutsche Filme. Geschichten, die etwas zu sagen haben und Inszenierungen, die künstlerisch und doch einnehmend umgesetzt werden braucht unser Kino – und das nicht nur auf Festivals, sondern im regulären Programmkino.
"Romeos" wurde unter anderem auf den Filmfestspielen Hannover, Hamburg und Bremen gezeigt. Auch auf der Berlinale war der Film vertreten.
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